Interview mit:Andreas Helmis [ahelmis]
BERUF
 | Was ist Ihr Beruf? Was steht auf Ihrer Visitenkarte unter Ihrem Namen? Berater, Coach und Webdesigner. |
 | Was erwartet man von Ihnen in Ihrer Arbeit? Wie setzen Sie diese Erwartungen um? Professionalität, Schnelligkeit, gute Ergebnisse und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei neuen Projekten empfehle ich, im Vorfeld einen Fokus-Workshop durchzuführen. Dabei wird detailliert geklärt, was der Sinn (Worum geht es? Warum machen wir das?) und die gewünschte Wirkung (Woran erkennen wir den Erfolgsfall?) des Projekts ist, welche Outcomes (Was stellen wir dafür her?) nötig und welche relevanten Inputs (Was haben wir davon schon?) vorhanden sind und wie der weitere Prozess (Wie machen wir das genau?) aussieht. Dadurch werden die Voraussetzungen geschaffen, um für alle Beteiligrten auf dem besten Weg zum bestmöglichen Ergebnis zu gelangen. |
 | Ihre Links im Internet (Website, Blog, Social Networks, etc.) Websites:
http://www.helmis.eu
http://www.contentpartner.cc
Blog:
http://www.lebensrichtig.de
Social Media:
http://www.facebook.com/AndreasHelmisWebConsulting
http://www.xing.com/profile/Andreas_Helmis |
 | Auf welchem Gebiet sind Sie gut? Wo müssen Sie sich noch verbessern? Ich bin ein guter Zuhörer. Meine Stärke liegt darin, komplexe Zusammenhänge klar auf den Punkt zu bringen, Ideen und Visionen zu entwickeln und maßgeschneiderte Anforderungen umzusetzen. |
 | Welche Ziele haben Sie sich in Ihrem beruflichen Umfeld gesteckt? Immer das bestmögliche Ergebnis für den Kunden zu erzielen. |
 | Welche Veröffentlichungen, die in Zusammenhang mit Ihrem Beruf stehen, lesen Sie regelmäßig? Fachbücher, Fachzeitschriften, Blogs und Foren |
 | Was unterscheidet Sie von anderen Experten in Ihrem Sektor? Wenn ein Experte jemand ist, der mit Fachbegriffen blendet und mit vorgekauten Strategien arbeitet, dann unterscheidet mich schlicht und einfach die Tatsache, dass ich kein Experte bin ;-) Mein Wissen kommt aus langjähriger Erfahrung, aus learning by doing und dem Interesse an der Sache. |
 | Glauben Sie, dass Ihre Hobbys dazu beitragen, Ihre professionellen Qualitäten zu steigern? Auf jeden Fall, da meine Profession auch mein Hobby ist. |
 | Wie reagieren Sie auf Kundenbeschwerden? Ich nehme sie ernst und versuche den Kunden sowie seine Hinter- und Beweggründe zu verstehen, um für alle Beteiligten das Bestmögliche daraus zu machen. |
 | Wie gehen Sie mit Stress um? Was ist das? ;-) Tief durchatmen... |
KREATIVITÄT
 | Wie kam es, dass eine Person wie Sie kreativ wurde, und warum? Ich wurde nicht kreativ - wie soll so etwas gehen? Kreativität liegt in meiner Person, wurde von Anfang an gefördert und hat sich immer weiter entwickelt. |
 | Ihr Verstand ist Ihr Arbeitswerkzeug. Wie pflegen Sie ihn? Das klingt, als käme alles einzig und allein auf den Verstand an. Das sehe ich aber anders: genauso wichtig wie der Verstand sind Intuition und Gefühl. Alle drei zusammen bilden eine Pyramide, und nur, wenn es gelingt, den Verstand zu beherrschen anstatt sich von ihm beherrschen zu lassen, entsteht der Flow der Schöpfung. Ich setze im Inneren - im leeren Raum an. Meditation bildet die Grundlage, um Verstand, Intuition und Gefühl miteinander zu vernetzen und neues zu schaffen. |
 | Wie verhindern Sie, sich zu wiederholen, in Formeln zu verfallen? Wie wahren Sie die Frische? Siehe meine Antwort zum Verstand. |
 | Ist es Ihnen schon einmal passiert, dass eine Arbeit so aufregend war, dass Sie immer daran denken mussten? Das passiert mir ständig... |
 | Spiritualität - Steuert sie zu Ihrer Kreativität bei? Auf jeden Fall. Ohne Spiritualität ist keine Kreativität möglich. |
 | Wie verkauft man eine Idee? Indem man an sie glaubt, sie zum Leben erweckt und sie selber lebt, sie somit greifbar macht. Voraussetzung dafür ist, dass diese Idee eine Sehnsucht erfüllt. |
 | Was fühlen Sie, wenn Sie Ihre Ideen vor zwei oder drei Jahren sehen? Ich staune darüber, dass sie nach wie vor aktuell sind - oftmals ihrer Zeit voraus waren und sich im Nachhinein als richtig erweisen. |
SCHREIBEN
 | Wie haben Sie angefangen, zu schreiben? Wer hat Ihre Texte damals gelesen? Als Kind habe ich schon angefangen, Gedichte und Fantasy-Geschichten zu schreiben. Gelesen haben diese aber nur meine Eltern. Das Spiel mit Worten hat mir schon immer großen Spaß gemacht. Die richtigen Worte zu finden ist eine Kunst, die ich seit meiner Kindheit in unterschiedlichsten Bereichen gelebt und weiterentwickelt habe... |
 | Welches Genre bevorzugen Sie? Haben Sie einen Link, auf dem wir etwas über Ihr neuestes Werk erfahren können? Privat bevorzuge ich seit einigen Jahren die Frage nach dem Großen Ganzen. Wissenschaft und Spiritualität. Wie entsteht Realität, wer ist Gott und warum sind wir hier. Meine Gedanken dazu finden sich unter http://www.lebensrichtig.de |
 | Wie verläuft Ihr kreativer Prozess? Was geschieht, bevor Sie sich hinsetzen und anfangen zu schreiben? Das kommt ganz darauf an. Wenn ich für mich selber schreibe, dann lasse ich die Worte einfach aus mir heraus fliessen, werde also sozusagen geschrieben. Wenn ich professionell schreibe, kommt dazu natürlich noch die Vorabüberlegung hinzu, was ich mit dem Text bei wem bewirken möchte. |
INTERNET
 | Worauf haben Sie sich in der interaktiven Welt spezialisiert? Auf die sinnvolle und nachhaltige Kommunikation von Dienstleistern und mittelständischen Unternehmen. Konkret: Auf die Analyse, Konzeption, Optimierung und Erstellung von wirkungsvollen Webauftritten, die das erreichen, was sie erreichen sollen. |
 | Wo können wir Ihre Arbeit online sehen? Websites:
http://www.helmis.eu
http://www.contentpartner.cc
Blog:
http://www.lebensrichtig.de
Social Media:
http://www.facebook.com/AndreasHelmisWebConsulting
http://www.xing.com/profile/Andreas_Helmis |
 | Welche Art von Projekten entwerfen Sie? Websites auf Basis des Open Source CMS Contao (http://www.contao.org), Facebook-Pages für Unternehmen, Marketing- und Kommunikationskonzepte |
 | Was war Ihre erste Arbeit in der interaktiven Welt? Der Aufbau einer Mailbox für Journalisten zum Abruf von Biografien und Produktinformationen per Modem Anfang der 90er (in meiner damaligen Funktion als Presse- und PR-Chef von Sony Music Entertainment Germany). |
 | Welchen professionellen Background haben Sie? Was haben Sie vorher gemacht? Manager Press, Public Relations & Online Sony Music Entertainment Germany, geschäftsführender Gesellschafter der Internetagentur public art intermedia, Freier Internet Assessor (Search Editor), Fester freier Mitarbeiter bei m² agentur für kommunikation |
 | Mit welchen Technologien arbeiten Sie normalerweise? Contao (http:/www.contao.org) und alles, was damit zusammenhängt (HTML, CSS, Javascript, PHP) |
 | Welche wichtigen Dinge haben Sie über Interface-Design gelernt? Ganz klar: es muss funktionieren - und zwar für den Benutzer und nicht für den Anbieter. |
 | Arbeiten Sie selbstständig oder in einem Team? Wie sieht dieses Team aus? In erster Linie selbstständig, bei Bedarf aber natürlich auch im Team. Hier kommt ein umfangreiches Netzwerk zum tragen: Programmierer, Texter, Grafiker, Fotografen, Agenturen, Coaches etc. |
 | Der Designer-Programmierer wird immer beliebter. Kann man in beiden Bereichen gut sein, obwohl sie so unterschiedlich sind? Ich glaube es ist unmöglich, eine perfekte eierlegende Wollmilchsau zu sein. Auf der anderen Seite ist es ein Nachteil, nur Designer oder nur Programmierer zu sein. Und um die Frage zu beantworten: Ja, man kann als Designer-Programmierer gut sein, wenn man sich ganz klar fokussiert und bei Bedarf mit Spezialisten zusammenarbeitet. |
 | Was ist das Geheimnis, um die Erwartungen des Kunden in einer interaktiven Entwicklungsphase unter Kontrolle zu halten? Offenheit und Transparenz, eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und das Interesse am Kunden. Vieles muss anschaulich erklärt werden, da den Kunden die Hintergründe in vielen Fällen nicht klar sind bzw. sein können. In meinen Augen geht es jedoch nicht darum, etwas unter Kontrolle zu halten, sondern darum, ein guter Partner zu sein. |
 | Was haben Sie im März 2000 getan, dem absoluten Tiefpunkt der Dotcom-Blase? Ich habe weitergemacht. Geplatzt sind ja nur die vielen Luftnummern und nicht das Internet an sich - wie man ja heute sieht. |
 | Was ist die relevanteste Tendenz in der interaktiven Welt? Die Intensivierung, Vertiefung und Beschleunigung der Kommunikation und die Tatsache, dass Kunden mehr und mehr zu Partnern werden. |
PHILOSOPHIE
 | Was ist für Sie das gute Leben? Gutes Leben heisst für mich im Flow zu sein. Und vor allem: Lebensrichtig zu denken und zu handeln. Den Verstand zu beherrschen anstatt sich von ihm beherrschen zu lassen. Den Beobachter beobachten ;-) |
 | Was ist das Geheimnis, um glücklich zu sein? Sich auf das zu konzentrieren, was man will - und nicht auf das, was man nicht will. |
 | Was kommt nach dem Tod? Das Leben nach dem Tod. |
 | Gibt es eine Seele? Aber hallo! Nur zu dumm, dass wir unser ganzes Leben lang dahin getrimmt wurden, uns von dieser zu entfernen... |
 | Was ist Gott? Gott ist der universelle Geist, die Weltseele, das ewige Sein. Wenn die meisten Menschen über Gott sprechen, reden sie so, als wäre Gott ein Ding oder eine Person. Aber Gott hat weder einen langen weissen Bart noch einen Thron, auf dem er sitzt noch ist er in irgendeiner Form körperlich. Gott ist auch kein Er. Gott ist.
Gott ist in Allem-was-ist. Gott steckt hinter Allem-was-ist. Gott ist Alles-was-ist.
Gott ist die hinter allem Sein stehende Urkraft, der intelligente Geist: Ein Seinszustand der universellen Bewußtheit, Geistigkeit, Liebe und Intelligenz. Der Ursprung alles Bestehenden. Gott ist universelles Leben, All-Energie, Quelle der Schöpfung und wirkende Kraft. Im Himmel wie auf Erden.
Wenn wir beten, beten wir nicht zu einem Vater, der über uns steht oder sich außerhalb von uns befindet. Der Vater ist die Quelle aller Schöpfung, und diese Quelle befindet sich auch in uns. In jedem. In Allem-was-ist.
Gott ist ein Begriff für das Unbegreifliche. Gott ist ein Wort für etwas, wofür es kein Wort geben kann. Gott ist das Wort. Und somit ist das Wort – der Gedanke – die Basis aller Schöpfung. Wenn wir dies erkennen, erkennen wir die Macht, die in uns steckt. Dann kommen wir zu der Einsicht, dass wir als “Sohn des Vaters” ebenbürtig gestaltet sind.
Mit unserer Geburt haben wir das Spielfeld Gottes betreten. Die Matrix des Schöpfers. Innerhalb dieser Matrix bewegen wir uns, sind uns selbst bewußt und gestalten die Matrix nach dem Ebenbild des Schöpfers. Der universelle Geist ist allgegenwärtig. So auch in uns. Uns geschieht nach unserem Glauben. Soviel, wie wir zu glauben fähig sind, soviel wird uns geschehen. Und um auf das Gebet zurückzukommen: Wenn wir beten, erwecken wir den Schöpfer in uns und nicht einen Schöpfer ausserhalb.
Gott ist der Schöpfer und die Schöpfung. Alles ist Gott. Die Gegenwart, die Macht, die Substanz, die Wahrheit. Das kosmische Bewußtsein. Das Leben.
Gott ist. |
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