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Interview mit:

Barbara Späth [corvusalbus] 



BERUF
Was ist Ihr Beruf? Was steht auf Ihrer Visitenkarte unter Ihrem Namen?
Barbara Späth: coacht, trainiert, berät, textet. Freiberuflerin. Selbstständig seit 1995.
Was haben Sie studiert und warum?
BWL und Sozialwissenschaften. Schwerpunkte: Kommunikation, Psychologie, Personalwirtschaft. Aus purem Interesse.
Ihre Links im Internet (Website, Blog, Social Networks, etc.)
Man findet mich z. B. bei:
XING http://www.xing.com/profile/Barbara_Spaeth,
LinkedIn http://de.linkedin.com/in/barbaraspaeth,
MyON-ID http://spaethprogramm.de,
blogspot http://spaethlese.blogspot.com,
Google http://www.google.com/profiles/barbara.b.spaeth,
jimdo http://schreibulesen.jimdo.com,
Twitter http://twitter.com/corvus_albus (inklusive TwitPics),
Ning http://kulturhallenuernberg.ning.com/profile/BarbaraSpaeth (...)

Und in verschiedenen mixxt-Communities, etwa bei http://franken-business.mixxt.de (fränkisches Netzwerk für Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer aller Branchen).

Sowie beim "Eternal Moonwalk" http://www.eternalmoonwalk.com/barbara-spaeth-1zv.

Eher nicht oder passiv z. B. auf facebook, bei den Lokalisten, MySpace, Wer-kennt-wen, stayfriends, yasni, youtube.
Mit welcher Art von Menschen fühlen Sie sich wohl, um im Team arbeiten zu können?
fix, verlässlich, kommunikativ, unkompliziert, schlagfertig, kreativ.
Nehmen Sie an Cocktails, Präsentationen, Messen und Tagungen statt, die im Zusammenhang mit Ihrem Beruf stehen?
Ja. Etwa ConSozial & Akademika (Messen), Pecha Kucha Nacht, BarCamp, WebMontag, Creative Monday, Freelancer-Stammtisch. Was die Cocktails angeht - kenne nur das sog. "Cocktail-Party-Phänomen" (psych.) ;-)
Glauben Sie, dass Ihre Hobbys dazu beitragen, Ihre professionellen Qualitäten zu steigern?
Ja, unbedingt. Da Hobbys = Berufung = Beruf. Und die Motivation folglich hoch ist. Einen geregelten Feierabend kenne ich als Selbstständige eher nicht. Und das ist gut so!
Welcher Teil Ihrer Arbeit macht Ihnen am wenigsten Spass?
Verwaltung.

KREATIVITÄT
Ihr Verstand ist Ihr Arbeitswerkzeug. Wie pflegen Sie ihn?
Sich täglich auf Neues einlassen. Hinterfragen, Nachdenken, Lernen. Neue Orte aufsuchen, weltweit. Entscheiden. Tun.
Benötigt man einen Chef oder "Leader", damit ein kreatives Team funktionieren kann?
Ja. Im Sinne von Effizienz & Effektivität der gemeinsamen Arbeit.
Arbeiten Sie gut unter (Zeit)druck?
Hervorragend.

KUNST
Unter welchen Umständen haben Sie die besten Ideen?
Nachts. Nach vorheriger Beschäftigung mit dem Thema. (Aha-Effekt.)

SCHREIBEN
Wie haben Sie angefangen, zu schreiben? Wer hat Ihre Texte damals gelesen?
Wie? Mit Wachsmalkreide & fehlerhaft (mit 5 Jahren). Erste Leser: Eltern.
Welches Genre bevorzugen Sie? Haben Sie einen Link, auf dem wir etwas über Ihr neuestes Werk erfahren können?
Als Ghostwriterin --> Kurzgeschichte, Essay, Glosse, Bericht, Satire, Blogposts, Rede- und Vortragstexte: http://spaethprogramm.de/ghostwriting.

Als Bewerbungscoach --> Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Dritte Seite etc.): http://spaethprogramm.de/bewerbungshilfen.

Als Spaßvogel: http://spaethprogramm.de/humor.

Als Bloggerin: http://spaethlese.blogspot.com.

Als Mikrobloggerin: http://twitter.com/corvus_albus.
Welche Art Lektüre aktiviert in Ihnen die Lust, zu schreiben?
Eine Assoziation, hervorgerufen durch einen einzigen Satz, reicht aus.
Welche sind für Sie die Hauptzutaten einer guten Geschichte?
Bezogen auf die klassische Kurzgeschichte: glaubhafte Charaktere, Details, ggf. Dialoge, Konflikt, Spannung.
In welchen Schuhen fühlen Sie sich wohl? Erste Person oder dritte Person?
Schuhe müssen passen. Ebenso wie die Erzählperspektive (hängt vom Inhalt ab).
Welche bekannten Schriftsteller bewundern Sie am meisten?
T.C. Boyle, John Irving, Philippe Djian, Michel Houellebecq, Michael Crichton, Frank Schätzing, David Lodge, Knut Faldbakken.
Was umgibt Sie in Ihrem Arbeitszimmer, um Ihre Konzentration zu erhöhen?
Ausblick. Ordnung. Pflanzen. Musik (je nach Textgattung).
Schreiben Sie auf dem Bildschirm, drucken Sie häufig Ihre Schriften aus, korrigieren Sie auf Papier...? Wie läuft der Prozess bei Ihnen ab?
Schreibe überall. PC, Netbook.
An welchem Projekt arbeiten Sie momentan?
An einem Bewerbungslexikon Marke "corvus albus": http://www.bewerben-von-a-bis-z.de.
Was raten Sie mir, was ich mit all diesen Texten machen soll, die ich seit Jahren schreibe, aber noch nie jemandem gezeigt habe?
Entrümpeln, Ballast loswerden. Sich z. B. von 80 % trennen (löschen, vernichten). Und 20 % publizieren (Blogs, Lesungen, Wettbewerbe, Anthologien etc.).

FOTOGRAFIE
Haben Sie eine Online-Galerie, wo wir Ihre Fotos sehen können?
Diverse TwitPics (alltägliche Momentaufnahmen): http://twitpic.com/photos/corvus_albus.

Plus "Kleine Schreibulesen" (literarische Fotoserie): http://www.kleine-schreibulesen.de.

JOURNALISMUS
Wird es irgendwann keine gedruckten Zeitungen mehr geben?
Nein (hoffentlich).
Welchen Rat geben Sie jemandem, der frisch von der Uni kommt und einen Fuß im Journalismus fassen will?
Social Media, Web 2.0: nicht verpassen.

WISSENSCHAFT
Wie sieht ein "Eureka"-Augenblick aus? Wie erleben Sie ihn?
100 % Flow. Denn Denken, Fühlen, Wollen, Handeln sind im Einklang.

ENTREPRENEUR
Welche Qualitäten empfehlen Sie jemandem, bevor er seine Business-Idee verwirklicht?
Kaufmännisches Wissen. Business-Plan erstellen. Durchhaltevermögen.

BUSINESS
Wie zieht man das beste Talent an und hält es fest?
Talent (Potenzial) erkennen. Es fordern und fördern: Freiräume geben; und Verantwortung.
Wie erschaffen Sie neue Ideen für Ihr Geschäft? Machen Sie manchmal mit jemandem Brainstorming?
Brainwriting (Methode 635), 7 Denkhüte (de Bono), MindMapping, Synektik, morphologische Matrix. Teils allein, teils im Team. Je nach Anlass, Thema, Fragestellung, Situation.
Kunden wissen nicht immer, was sie wollen. Wie kann man ihre Kommentare und Wünsche richtig interpretieren?
Aktiv zuhören. Rückfragen stellen. Zusammenfassung anbieten. Okay abholen.

COACH
Welche Art von Coaching machen Sie? Wie sehen Ihre Kunden aus?
Siehe http://spaethprogramm.de/coaching. Klienten aller Branchen und Hierarchieebenen. Coaching: persönlich, per Mail, telefonisch.
Was muss die Person von sich aus dazu beitragen, der Sie helfen?
Hilfsangebote sind i. A. nur dann wirksam, wenn sie auf fruchtbaren Boden fallen. Also die Bereitschaft bzw. ein Anlass (eine Motivation) besteht, sich helfen zu lassen - etwa im Rahmen eines Coachings.

PERSÖNLICHKEIT
Fünf Uhr nachmittags an einem typischen Sonntag - was machen Sie gerade?
whohub-Fragen beantworten.
Wohin auf der Welt würden Sie ziehen, ohne einen Augenblick zu zweifeln?
Masca. Kapstadt.

KULTUR
In welcher Stadt leben Sie? Was gefällt Ihnen besonders gut und was gefällt Ihnen gar nicht an Ihrer Stadt?
Wohin soll es im nächsten Urlaub gehen?
Bergauf.

ERINNERUNGEN
An welche Spielsachen erinnern Sie sich besonders gern?
Lego, Stifte und Farben, Pappe, Uhu, Stoff, Chemie-Baukasten.
Die wichtigsten Projekte oder Firmen, in denen Sie tätig waren:
Quelle, BMW, HUK-Coburg, ING-DiBa, GfK, FAU, BBK.
Welche Zeit ist Ihnen besonders schön in Erinnerung geblieben?
Die Besteigung des Kilimanjaro (Uhuru Peak).
 

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Barbara Späth
Nürnberg, Germany


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Peter Viebig
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