Interview mit:Daniel Wetzel [danielkbx]
PROGRAMMIERUNG
 | Wie haben Sie mit dem Programmieren angefangen? Wie alt waren Sie damals? Dreizehn oder vierzehn. Das erste Programm war ein virtueller Würfel. |
 | Welche Sprachen beherrschen Sie? In welchen Entwicklungsbereichen arbeiten Sie? Objective-C für iOS und OS X, bevorzugt im Magazin- und Nachrichtenumfeld
PHP, HTML, JS, CSS für Webseiten |
 | Welche Konfigurierung und welches Betriebssystem benutzen Sie? Durchgängig Apple: iMac, Macbook Air, iPhone und iPad. |
 | Können wir einige Arbeiten von Ihnen im Internet sehen? Na aber klar. Zum einen BILD HD, das bisher umfangreichste Projekt, bei dem ich mitwirken durfte: http://itunes.apple.com/de/app/bild-hd/id402698121?mt=8
Eigene Apps werden auf http://danielkbx.com präsentiert. |
 | Welche Bedinungen brauchen Sie, um sich auf die Programmierung konzentrieren zu können? Ein angenehmes Umfeld. Das können kompetente und sympathische Kollegen sein. Oder aber allein im Home-Office mit Bildungsfernsehen nebenbei. Kaffee sollte in Unmengen vorhanden sein. |
 | Wenn Sie Ihren zurückliegenden Code überprüfen - was ist der Hauptunterschied zu dem, was Sie hinsichtlich des Codes fühlen, den Sie derzeit schreiben? Um Gottes willen, was habe ich da verzapft. Irgendwie peinlich. |
 | Kaufen Sie nach wie vor Programmierbücher, oder lernen Sie mittlerweile alles online? Alles steht als Buch im Regal. Kein einziges eBook zum Thema Programmierung. |
 | Sind Sie der Meinung, Programmierung sollte in der Schule als Pflichtfach unterrichtet werden? Niemals. Aber die Möglichkeit es belegen zu können und anspruchsvoll gefördert zu werden, sollte jede Schule bieten. |
 | Was haben Sie für eine Erfahrung im Marketing Ihrer Programme gemacht? Nicht viele und keine Guten. Marketing ist, aus meiner Sicht, unglaublich aufwendig und teuer. |
 | Was lernen Sie von den Nutzern? Ich lerne, was ich falsch entschieden und daher falsch umgesetzt habe. Sie sind das Feedback, der Qualitätsindikator. |
 | Was schlagen Sie als Lösung für die Piraterie vor? Billigere Preise. Das gilt für Software, Filme und Musik. Niemand macht sich die Mühe, Software oder einen Film illegal runterzuladen, wenn ich das gleich offiziell für ein paar Euros bekommen kann. |
 | Sehen Sie sich riguros in Hinblick auf die Organisation des Codes, den Sie schreiben und den Kommentar? Ordnung im Code muss sein, völlig klar. Kommentare kommen nur an die Stellen, die wirklich anspruchsvoll sind. |
 | Wie kalkulieren Sie den Kostenvoranschlag für ein Software-Projekt? Leider immer falsch. |
 | Wie fühlen Sie sich, wenn Sie von Freunden oder Familienangehörigen gebeten werden, Probleme mit ihren Computern zu lösen? Gefühle gibt es da nicht. Bei der Familie wird geholfen, engen Freunden ebenso. Alle anderen bekommen den Tipp, wo sie Hilfe finden. |
 | Was halten Sie von Macs als Entwicklungsmaschinen? Gibt es noch etwas anderes? |
 | Stoßen Sie in Ihrem sozialen Umfeld auf Interesse, wenn Sie erwähnen, dass Sie Software-Entwickler sind? Definitiv. iPad und iPhone haben noch immer etwas exklusives und hochwertiges. Entwickler für diese Plattform umgibt es elitäres (was nicht zutrifft). |
 | Arbeiten Sie alleine oder im Team? Was gefällt Ihnen besser? Je nach Projekt. Teamarbeit macht eindeutig mehr Spaß. |
 | Sind Sie der Erste, der seine Software aktualisiert, wenn sie neu auf den Markt kommt, oder warten Sie lieber, bis neue, stabilere Versionen herauskommen? Das kommt drauf an. Ist es etwas, dass ich jeden Tag dringend brauche, wird Beta- und Testsoftware nicht installiert. Bei Hobby- und Spaßprojekten darf es gerne mal experimentell sein. |
 | Was ist der Hauptgrund, wenn Deadlines für Projekte nicht eingehalten werden können? Eindeutig falsche Planung. |
 | Wie oft am Tag machen Sie eine Pause? Alleine schon zum Kaffeeholen etwa 10 mal. |
 | Was wäre Ihr Traumjob oder Ihr Traumprojekt in diesem Augenblick? Strandwächter auf Hawaii. |
 | Welche Rat geben Sie jemandem, der Programmierer werden will? Buch bestellen, Idee überlegen, loslegen. Bei Problemen einfach fragen, die meisten Programmierer sind wirklich hilfsbereit. |
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