Was haben Sie im März 2000 getan, dem absoluten Tiefpunkt der Dotcom-Blase?
In einer Multimedia Agentur als Administrator gearbeitet. Es hat dann noch ein Jahr gedauert als auch dort die Blase platzte.
Was haben Sie studiert und warum?
Grafik Design und Multimedia, da ich mein Hobby entgültig zum Beruf machen wollte. Gerade studiere ich Online Marketing, weil es mir Spaß macht und ich viel online arbeite.
Was müsste man tun, um die Piraterie einzudämmen?
Es gibt zur Zeit keine Möglichkeit, da Musik keinen materiellen Gegenwert mehr darstellt. Früher gab es Schallplatten, Tapes und CDs. Man hat für sein Geld immer ein real existierendes Medium bekommen. Die (tragbaren) Geräte, auch im Auto, waren speziell für diese Medien ausgelegt. Jetzt erhält man für etwas weniger Geld nur eine virtuelle, symbolische Variante von dem was wir früher hatten. Der Kunde bekommt zwar dieselbe Musik, merkt aber eindeutig das er keinen wirklichen Gegenwert erhalten hat. Da der Mensch aber von Natur aus Sammler ist, kann er mit Dingen die er nicht greifen und halten kann wenig anfangen bzw. er legt nicht viel wert darauf. Das zeichnet sich eindeutig in der akuten Nimm-Mentalität in der Musikbranche ab. Die Leute weigern sich immer noch vehement Geld für "Luft" auszugeben, vor allem wenn er ohne großen Aufwand dasselbe Produkt gratis auf einer anderen, nicht-lizensierten Homepage oder Blog bekommen kann. Meistens noch wesentlich komfortabler, da der dort keine Bankdaten und Registrierungen hinterlassen muss. Der Gegenwert, den er erhält ist der gleiche, ob legal oder illegal. Warum sollte der Kunde etwas kaufen was er nebenan geschenkt bekommt ? Solange die Multimedia-Industrie weiterhin auf eine Exklusiv-Zukunft im Internet und tragbaren MP3-Sticks setzt, ist die Industrie auf verlorenen Posten. Manchmal ist der Rückschritt der Fortschritt von Morgen.
Auf welches Thema haben Sie sich im Bereich Multimedia spezialisiert?
Auf das was Multimedia eben aussagt! Ich beschäftige mich viel mit Musik, mache (wenn ich Zeit finde) Videos auf YouTube und bin im "Designen" tätig.
Wie lautet die URL zu Ihrem Blog? Über welche Themen schreiben Sie?
Das Blog http://trends-internet.blogspot.com befasst sich mit multimedialen Themen aus den Bereichen Technik, Computer und Internet.
Welche Konfigurierung und welches Betriebssystem benutzen Sie?
Fürs Arbeiten, Internet und Multimedia verwende ich nur Linux. Als Distrubition benutze ich Ubuntu Natty. Auf meiner zweiten Partition habe ich Windows 7 installiert,d ass ich ausschließlich nur für ein paar Computerspiele verwende.
Was haben Sie bisher alles gemacht? Wie sind Sie an diesen Punkt gekommen, wo Sie heute stehen? Was haben Sie vorher gemacht?
Meine Karriere begann nach der Höheren Technischen Lehranstalt mit dem erlernen des Berufes Fotograf. Nach Berufsabschluß arbeitete ich als Kameraassistent u.a. auch für den ORF. Es folgte ein fließender Übergang zum Selbständigsein als Multimediaproducer. Imagefilme für ÖBB, Siemens, Fernsehbeiträge, Internetübertragungen sowie Touch Screen Applikationen zählten zu den Kerngeschäften. Seit 1993 arbeite ich für Telekom Austria/A1 u.a. als Kameramann, Cutter, Produktionsleiter sowie jetzt als technischer Leiter für Audio/Videoproduktionen sowie Internetübertragungen und Webcasts. Technische Evaluierungen, Qualitätsicherung, Workflowstudien in der Produktion sowie den Übertragungen gehören ebenso zu meinen Aufgabenbereichen. Als technischer Berater für Multimediaproduktionen sowie Internetübertragungen stehe ich ebenso zur Verfügung.
Was haben Sie im März 2000 getan, dem absoluten Tiefpunkt der Dotcom-Blase?
Wir hatten die Idee, eine Multimediafirma zu gründen, die auf Streaming Video spezialisiert ist - d.h. Videoproduktion für Businessseiten - im März 2001 haben wir diese Firma gegründet und erst Ende des Jahres einen Kredit wegen dem Tiefpunkt der Dotcom-Blase bekommen ;-)
Wie hat Ihr Interesse an Multimedia-Technologien begonnen?
Multimediatechnologien haben mich interessiert so lange ich zurückdenken kann. Schon als Kind war ich sehr von Technik fasziniert.
Wie lautet die URL zu Ihrem Blog? Über welche Themen schreiben Sie?
Mein Blog ist unter http://www.blog4tech.ch erreichbar. Das (oder der?) Blog ist in der Zeitrechnung des Internet-Zeitalters schon "älter" (ein paar Monate =P ), steht allerdings immer noch recht in den Startlöchern. Es soll ein unterhaltsames Blog mit informativem Wert werden. Bisher sieht es eher nach einem "billigen Abklatsch eines Multimedia-Infoportals" aus, das soll sich allerdings noch ändern.
Ich schreibe grundsätzlich über alles, zu dem ich Ideen entwickeln kann, wobei die interessiertesten Leser meines Blogs eher Leute wie ich sind, also jene, die sich für die moderne Technik interessieren. Stichwort: PC, Smartphone und co.
Es wird natürlich auch mal Beiträge geben, die mit diesen Themen mal herzlich wenig zu tun haben, was man mit einer Webseite ja eigentlich nicht machen sollte. Aber ich bin sicher es finden sich einige begeisterte Anhänger dieser "Vielseitigkeit" ;)
Spielen Sie Prophet. Welches Phänomen wird Marketing in den kommenden Jahren revolutionieren?
Frauen, Liebe, Transformation, Sinnsuche, Männer in Karenz, Multimedia, Gesundheit, die Glücksforschung, Kunst, Werte, die Haltung gegenüber dem Leben den Menschen..Gemeinschaft...:-)
Wird jeder Mitbürger zum Korrespondenten, wenn er eine Kamera ans Telefon anschließt?
Im Prinzip ja. Zum multimedialen Journalismus brauche ich als Reporter heute nur noch ein iPhone. Und jemand, der meine Notizen interpretiert. Audios, Fotos und Videos...
Welche Rat geben Sie jemandem, der den Weg im Bereich Multimedia professionell einschlagen will?
Lern erst mal was Vernünftiges und bleib nebenbei dran am Thema Multimedia. Dann kannst du später so etwas Tolles werden wie: Entwickler von Medizin-Software, Architekturfilmer, Autodesigner und so weiter.
Ach, eins noch: Arbeite an deiner Fähigkeit, dich selbst zu präsentieren.
Welche Teile Ihrer Arbeit machen Ihnen besonders viel Spass? Was weniger?
Viel Spass: Ich entdecke jeden Tag neue phantastische Multimedia-Sachen von anderen und komme selber auf immer neue Ideen.
Wenig Spaß: Es ist frustrierend. dass manche Umsetzung einer Idee immer noch so lange dauert. Das Brain-USB-Interface muss endlich her :-)
Wie hat Ihr Interesse an Multimedia-Technologien begonnen?
Ich habe Multimedia vor 28 Jahren mit einem Commodore C64 entdeckt. Damals bin ich zum ersten Mal mit Programmieren und der Gestaltung von Text, Ton, Bild und Bewegtbild am Computer in Berührung gekommen.
Wie sieht Ihre professionelle Position aus? Mit welcher Technologie arbeiten Sie?
Ich komme aus der Informationstechnologie, habe aber schnell eine Affinität für das Internet entwickelt, lange vor dem großen Hype, als Handy-Displays noch zweifarbig waren, AOL und CompuServe um die ISP-, und IE und Netscape um die Browser-Hoheit kämpften, und man mittels Newsgroups kommuniziert hat.
Um sich heute professionell im Internet zu bewegen braucht es Kenntnisse oder Hilfe aus vielen Professionen: Design, Kommunikation, Marketing / Werbung / PR, Informatik (Hardware- & Software-Experten), Medien, Journalismus, Multimedia... obwohl ich im Kern immer noch die Informationstechnologie vertrete, schaue und bewege ich mich seit langem über dem Tellerrand.
Auf welches Thema haben Sie sich im Bereich Multimedia spezialisiert?
Als freiberufliche E-Learning-Autorin beschäftige ich mich mit dem optimalen Einsatz von Multimedia für Bildungszwecke.
Was haben Sie bisher alles gemacht? Wie sind Sie an diesen Punkt gekommen, wo Sie heute stehen? Was haben Sie vorher gemacht?
Die Macher von greencapital.tv kommen aus den Bereichen TV, Rundfunk, Print, Musik und Darstellende Kunst. Wir beschäftigen uns daher schon seit Jahren mit dem Multimediabereich und wenden ihn nun für dieses Projekt in einer völlig neuen Weise an.
Wie hat Ihr Interesse an Multimedia-Technologien begonnen?
Wir interessieren und schon seit sehr langer Zeit für Multimedia-Technologien, da ein Medienunternehmen sich nur dann weiterentwickelt, wenn es sein Angebot konsequent an die neuen Möglichkeiten anpasst und kreativ mit ihnen umgeht. greencapital.tv wäre ohne den heutigen Stand der multimedialen Technik nicht möglich gewesen. Unser TV-ON (passiver TV Konsum) und TV-OFF Modus (aktiver TV Konsum = Video on Demand) über die Bedienung unserer redaktionellen Themenleiste (interaktiver Moderator bedient sie von hinten, der User parallel von vorne) ist so ein Beispiel für die kreativen Anwendung von bestehender Technik.
Auf welches Thema haben Sie sich im Bereich Multimedia spezialisiert?
Wir nutzen multimediale Technologie, um unsere Themenschwerpunkte Nachhaltigkeit und Umweltschutz über so viele Verbreitungswege wie möglich zu präsentieren.
Welche Aufgabe haben Sie als Marketing-Experte? Auf welchem Gebiet sind Sie gut? Was unterscheidet Sie von den anderen?
Als Marketing-Expertin verfolge ich das Ziel, dass die Geschäfte meiner Kunden noch erfolgreicher werden. Dafür entwickeln ich individuelle Erfolgsstrategien für Marketing, Vertrieb und Kommunikation: fachlich kompetent und handwerklich versiert in der Strategie-Entwicklung. Zudem ausgestattet mit langjährigen Erfahrungen, breitem Branchenwissen und einer Prise Kreativität. Meine Kunden biete ich mein Know-how, meine Strategien und mein Know-how für ihren Erfolg.
Für meine Kunden erobere ich neue Märkte, gewinne neue Zielkunden oder präsentiere Produkte im Internet. Kundenorientierung, Flexibilität und Kreativität prägen meine Arbeitsweise massgeblich. Dazu biete ich ein Netzwerk von Profis: Experten aus Social Media, Journalismus, Grafik, Programmierung, Multimedia, Event und Vertrieb unterstützen mich nach Bedarf.
Erfolgreiche Kommunikation basiert auf der richtigen Strategie. Sie richtet sich nach Ihren Unternehmenszielen und hat Ihre Zielgruppen im Visier. Ihre Strategie steuert alle Maßnahmen und vernetzt interne und externe Ressourcen effizient. Sie orientiert sich am Wettbewerb und analysiert Zukunfstrends. Sie schafft Visionen, die alle Beteiligten motivieren. Dabei ist sie plausibel und glaubwürdig, so dass die Umsetzung mit Leichtigkeit gelingt.
Wir unterstützen die Unternehmenskommunikation in allen Bereichen durch unabhängige Beratung sowie Verbesserungsvorschläge. Unsere Konzepte streben danach, gemeinsam erarbeitete Ideen persönlich, spannend und inspirierend zu gestalten. Wir helfen Ihnen in allen Fragen der Kommunikation und kreieren mittels unserer langjährigen Erfahrung neue und erfolgsorientierte Lösungen, die Ihre Kunden begeistern werden. Bei uns sind Sie keine kleine Nummer und werden auch nicht vom Praktikanten bedient, sondern genießen Chef-Betreuung.
Zehn Punkte, wie sich Hilker Consulting von anderen PR-Agenturen unterscheidet:
1. Kreative, innovative und digitale Konzepte, die Aufmerksamkeit erzeugen
2. Reale und virtuelle Netzwerk-Kontakte, auf die Sie bauen können
3. Integrierte Kommunikation: Klassisches Marketing, Online-PR und Social Media greifen optimal ineinander
4. Vertriebskampagnen mit Fingerspitzengefühl, die den Umsatz fördern
5. Kundenmagazine und Newsletter, die gerne gelesen werden
6. Repuationsmanagement: Sichere Maßnahmen für Krisensituationen
7. Social Media Marketing: Community-Buildung mit Redaktion und Moderation
8. Anwenderberichte, die durch Story Telling belebt werden
9. Messbare Erfolge durch Evaluation und definierte Ziele
10. Zielorientierte Arbeitsweise mit Lust auf gute Ergebnisse
Seit wann fotografieren Sie? Wie begann Ihre Liebe zur Fotografie?
bis 2002 Web & Videoproduktion, bis 2005 Internet mit Multimedia, seit 2005 Fotografie, Video und Panoramaaufnahmen mit Hochbild Systemen bis zu 21 m Höhe mit Bilddokumentationen für Gutachten, Immbilien, Versicherungen, Rechtsanwälte und Bauherren
Welches Buch, welche CD und welchen Film würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
hmmm No Powersource, No MUltimedia würde ich mal sagen.
und ein Buch naja müsste dann schon ein 10 tausend seiten wälzer sein aber ich glaub da kenn ich jetzt keinen
Wie entsteht eine Idee? Was ist für Sie Inspiration?
Inspiration: Umwelt, Nachrichten, Filme, (eigentlich so ziemlich alle Multimedia-Artikel)
Entstehung einer Idee: Durch Gedankengänge.
Was war Ihr erster Computer? Was für eine Ausstattung haben Sie heute?
Oh weh... lacht...
ich glaube, das erste Ding, was man Computer nennen kann, war ein Atari oder Commodore C64 - ich weiss das gar nicht mehr ganz genau. Damit fing mal alles an. Ich erinnere mich noch an dieses Spiel namens Arcanoid. Mann, Stunden, Tage, Nächte haben wir da um die Wette gespielt. Ja, so fing das Interesse an Computern dann an und dann bin ich ja quasi in den Start des Internets hineingewachsen. Heute arbeiten wir und auch ich natürlich mit Multimedia Computern, die für uns damals gar nicht vorstellbar gewesen sind.
Mit welchen Technologien arbeiten Sie normalerweise?
Mit allem, was im Multimedia Bereich hilfreich ist. Generell arbeite ich am Laptop, das ist mein Haupt-Arbeitsplatz.
Was haben Sie studiert und warum?
Ich habe 2008 angefangen Multimedia-Marketing zu studieren, da dieses Studium durch seine Vielfalt geglänzt hat. Inzwischen habe ich mich auf Marketing, Kommunikation und Multimedia- und Kommunikationssysteme spezialisiert. Multimedia- und Kommunikationssysteme beschäftigen sich hauptsächlich mti Client-Server-Zusammenhängen sowie das Programmieren von Homepages in Java, JavaScript, ActionScript, Flash, Flex, HTML, CSS usw., usw. Inzwischen habe ich das Studium als Bachelor of Science beendet und werde im Oktober an der TU Chemnitz ein Master-Studium zu Eventmarketing und Live-Kommunikation beginnen.
Wie sah Ihre bisherige berufliche Laufbahn aus?
2008 bis 2011 studierte an der FH-Schmalkalden Multimedia-Marketing und schloss das Studium erfolgereich ab. Seither arbeite ich als Content- und Marketingmanager bei dealino.de GmbH. Dabei bin ich für das Contentmarketing und das Online-Marketing bestimmter Websites selbst verantwortlich.
Was haben Sie im März 2000 getan, dem absoluten Tiefpunkt der Dotcom-Blase?
Eine Multimedia-Agentur gegründet und meine Existenz aufgebaut!
Arbeiten Sie selbstständig oder in einem Team? Wie sieht dieses Team aus?
Ich arbeite mit einem Team von mehr als 10 Multimedia-Spezialisten zusammen. Jeder hat seine fachlichen Schwerpunkte und seine festen Arbeitsbereiche bei basta!media. Das macht es für uns einfach projektbezogen immer genau das richtige Team zusammen zu stellen. So individuell wie die Kundenanforderungen ist dann auch das Team zusammen gesetzt, das diese dann umsetzt!
So können wir in kurzer Zeit ein optimales Ergebnis für unsere Kunden erzielen! Ich denke, das unterscheidet uns von vielen kleineren Agenturen oder Freelancern.
Wir haben Fachleute für Grafikbearbeitung und Designentwicklung, wir haben sehr gute Programmierer, Serveradministratoren. Wir haben Konzepter, Berater und Personen aus den Bereichen Social Media, PR und Journalimus. Nur so können wir eine ganzheitliche Kundenbetreuung auf höchstem Niveau anbieten.
Welchen professionellen Background haben Sie? Was haben Sie vorher gemacht?
Nach meinem Abitur im Jahr 2000 habe ich mich direkt beim SAE College in Köln eingeschrieben und dort das Studium zum Multimedia Producer absolviert! Das war für mich, dank der sehr praxisorientierten Inhalte, die Basis für die Gründung meiner ersten Multimedia-Agentur. 2004 habe ich dann noch ein Studium der Medienwissenschaften, mit dem Schwerpunkt Medienpsychologie an der Uni Köln begonnen. Das war um einiges theoretischer und hat mich vor allem im Bereich Beratung und Schulung fit gemacht!
Was war Ihre erste Arbeit in der interaktiven Welt?
Ich selbst habe mit der Erstellung von kleinen Multimedia-CD-ROMs und DVDs angefangen! Damals, im Jahr 2000, war das Internet noch ein Medium mit wenig kreativen Möglichkeiten. Technik und Bandbreite haben es einem damals recht schwer gemacht. So habe ich mich während meines Studiums erst einmal auf die DVD-Produktion gestürzt!
Was glauben Sie, wie eine Schule in 20 Jahren aussehen wird?
Sicherlich wird der Schulunterricht in 20 Jahren mehr und mehr mit multimedialen Elementen ausgestattet sein. Viele Lerninhalte werden mit Hilfe von interaktiven Tafeln oder interaktiven Boards vermittelt werden. Lauer-Direkt ist ebenfalls Anbieter von professionellen Präsentationsmedien (http://www.die-interaktive-tafel.de).
Ganz bestimmt wird das Internet eine entscheidende Rolle bei der Unterrichtsgestaltung spielen.
Welchen professionellen Background haben Sie? Was haben Sie vorher gemacht?
Studium Informatik 1992-1996 und seitdem Freelancer bzw. seit 2009 Gründer und Geschäftführer der typovision* - Agentur für multimediale Kommunikation
Was haben Sie bisher alles gemacht? Wie sind Sie an diesen Punkt gekommen, wo Sie heute stehen? Was haben Sie vorher gemacht?
Meine Werdegang ist vielschichtig. Nach meinem Studium der technischen Informatik an der FH-Frankfurt bin ich im Bereich der Druckvorstufe gelandet.
Es war die Zeit als die Mac's in die professionelle Bildbearbeitung eintraten um teuren Spezialsystemen den Rang abzulaufen. In einem renomierten Druckvorstufenbetrieb hatte ich die Aufgabe eine reine Mac basierte Abteilung aufzubauen und die Angesellten entsprechend zu schulen. Mit 3 der damaligen Mitarbeiter machte ich mich dann mit einer eigenen Druckvorstufe selbstständig.
1994 kam dann das Internet und der Gedanke eines Medienhauses war geboren. Leider kam es nicht dazu, denn meine damaligen Mitgesellschafter unterstützten den Weg nicht. Aus diesem Grunde löste ich mich aus der Druckvorstufe heraus und gründete mit einem neuen Partner die "PERGAMON interactive GmbH". Seit dieser Zeit entwickeln wir Online- und Offline-Lösungen mit hohem Niveau.
2006 nahm ich meine Dozententätigkeit auf und unterrichte seit dieser Zeit als freier Dozent bei der "DTP-Akademie" in Offenbach. Zu den Themen gehört alles was mit dem Bereich Multimedia gehört.
2008 startete ich zu der "PERGAMON interactive GmbH" ein Consulting-Gewerbe welches "Multimedia-Consulting" anbietet. Viele Firmen können die modernen Techniken nicht richtig einschätzen und finden so keine entsprechende Strategie in diesem Segment. Ebenfalls seit 2008 bin ich mit der Entwicklung von Anwendungen für mobile Geräte beschäftigt und iPhone-Developer. Mit diesem Wissen kann ich den Consulting-Bereich entsprechend erweitern. Die mobilen Plattformen werden immer wichtiger.
Auf welches Thema haben Sie sich im Bereich Multimedia spezialisiert?
Die Bezeichnung "Spezialisierung" engt ein, denn die multimediale Welt ist sehr stark im Wandel und so bedeutet eine Spezialisierung auch gleichsam eine gewisse Engstirnigkeit. Ich sehe meine Aufgabe eher darin, die auf dem Markt befindlichen Techniken zu kennen um diese bei Kunden entsprechend passend anbieten oder anwenden zu können.
Was tun Sie? Wie definieren Sie sich?
Ich mache das was mir in den Sinn kommt, ob Fotografie, Zeichnen, Musik oder Filme. Am meisten macht es Freude, wenn es dann auch mit der Welt teilen kann.
Ich bezeichne mich selbst als Multimedia Artist und stelle zurzeit ein großes Webprojekt aus die Beine. Dieses beinhaltet das oben beschriebene und einen Webcomic, der sich derzeit in Arbeit befindet.
Wie sah Ihre bisherige berufliche Laufbahn aus?
Ich bin Deutschamerikaner, habe in den USA studiert und in Deutschland den Journalistenberuf erlernt. Nach Jahren als Redakteur bei Tageszeitungen und Magazinen wurde ich 1980 selbständig. Anfang der 90er war ich Leiter der „Redaktionsgruppe Multimedia“ der Motorpresse Stuttgart und kam dort mit dem noch jungen Phänomen Internet in Kontakt. Als ich den Verlag 1994 wieder verließ, habe ich mich entschieden, Internet-Journalist zu werden und habe so von Anfang an aus nächster Nähe erlebt, wie Vernetzung, Digitalisierung und Online-Medien den Alltag, aber auch das Geschäftsleben von Grund auf verändert haben. Ich habe Bücher geschrieben und halte häufig Vorträge über das, was ich die „digitale Transformation der Wirtschaft“ bezeichne. Die „Süddeutsche Zeitung“ hat mich deshalb einmal als den „Wanderprediger des deutschen Internet“ bezeichnet.
Wie war Ihr beruflicher Werdegang?
Ausbildung zum Kommunikationswirt, Studium zum Bachelor of Multimedia Arts, Praktika in Druckerei und Werbeagentur. Selbständig für eigene Kunden, freiberuflich bei Agenturen und Bank als Print- und Webdesigner, Dozent für Grafikprogramme, Fachbereichsleiter in einem privaten Ausbildungsinstitut. Wieder Selbständig.
Warum haben Sie sich irgendwann für das Fach Design interessiert?
Als Kind habe ich Cassetten-Cover (ja, das gabs zu meiner Zeit noch!) mit Buntstifen selber gemalt, später meine eigene Fußballzeitung mit Schreibmaschine und ausgeschnitten Fußballbildern gebastelt. Mathematik lag mir auch, weils es einfach logisch ist. Die Verbindung aus Ästhetik und Logik finde ich auch heute noch faszinierend. Architektur konnte ich damals nicht studieren, aufgrund des NC, Design hat wegen der Mappe nicht ganz geklappt, so wurde ich vor allem Design-Autodidakt mit einer Marketing-Ausbildung und Multimedia-Studium.
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