Was haben Sie studiert und warum?
Bevor ich überhaupt ins Berufsleben eingestiegen bin, habe ich Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Datenverarbeitung und Unternehmensorganisation studiert. Heute wird so ein Studiengang Wirtschaftsinformatik genannt. Ich habe es studiert, weil ich ein großes Interesse an der IT hatte und wie ein Unternehmen wirtschaftlich geführt werden kann.
Berufsbegleitend habe ich verschiedene Aus- und Fortbildungen im Bereich Psychologie durchlaufen und ein Intensivstudium der Psychologie und Psychotherapie abgeschlossen. Dies ist wichtige Voraussetzung für meinen heutigen Beruf als Therapeut und Coach.
Mehr zu meinen Ausbildungen auch auf http://www.berndheiler.de/zur_person/index.html
Wie wurden Sie Coach? Haben Sie "angeborene" Qualitäten oder ist es eher ein Beruf, den man erlernen muss?
Eine ganz wichtige Grundvoraussetzung ist es Menschen zu achten und zu respektieren - so wie sie sind. Es gibt kein RICHTIG und kein FALSCH. Als Coach musst du dich distanzieren können und dich selbst in den Hintergrund stellen. Der Klient steht immer absolut im Mittelpunkt.
Gutes Zuhören ist elementar. Ich bin empathisch und sehr analytisch und verfüge aus über 20 Jahren Tätigkeit im Personalwesen über eine sehr umfangreiche Erfahrung im Umgang mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, Kulturen, Altersgruppen und Gesellschaftsschichten.
Als guter Coach sollte man auch sich selbst einigermassen gut kennen. Ein gewaltiges Maß an Selbsterfahrung gehört dazu und der Fakt mitten im Leben zu stehen. Glaubwürdigkeit.
Eine psychologische Ausbildung ist zur leichteren Abgrenzung von Problemen zu pathologischen Ursachen sehr hilfreich. Und entsprechende Methoden müssen natürlich präsent sein. Denn jeder Mensch ist anders und spricht auf ein anderes Verfahren an. Meine bevorzugten Verfahren sind aus dem Bereich der Gesprächstherapie nach Rogers, ich arbeite gerne mit systemischen Ansätzen und aus dem Bereich der Humanistischen Psychologie sowie Gestalttherapie. Ausserdem liebe ich imaginative Verfahren - denn wenn der Klient dafür empfänglich ist, dann kann man mit Imaginationen und meditativen Techniken viel erreichen. Die geführte Bilderreise - das katathyme Bilderleben nach Hanscarl Leuner - ist zwar noch relativ unbekannt, aber eine Methode, die sehr starke Einprägungen sichtbar macht.
Welche neuen Tendenzen im Bereich der Psychologie wecken in Ihnen das größte Interesse?
Das Aufbrechen verknöcherter Strukturen und das Miteinander unterschiedlicher Schulen. NLP, Hypnose, Systemik, Psychoanalyse und viele weitere Facetten lassen sich wunderbar miteinander verknüpfen.
Psychologie und -therapie individuell auf den Patienten/Klienten/Coachee abgestimmt.
Können Sie kurz die Technik oder die Methode beschreiben, die Sie einsetzen?
Es gibt nicht "Die Methode". Coaching ist eine Grundhaltung.
Sie lautet: Dein Klient verfügt über alle Ressourcen, um seine Probleme zu lösen. Da diese in ihm verborgen sind, müssen sie zum Vorschein gebracht werden. Die Lösung, welche für Deinen Klienten richtig ist - die ist es. Welche Lösung der Coach bevorzugen würde ist unerheblich.
Als Coach begleite ich meinen Klienten dabei, seine Lösung zu finden. Hierzu bediene ich mich diverser Techniken aus meinem prall gefüllten Werkzeugkoffer als Coach. Die Werkzeuge stammen aus den Bereichen Gestalttherapie, Gesprächstherapie, NLP, der Soziologie, Psychologie u.v.m.
Persönlich benutze ich sehr gerne die Transaktionsanalyse um meinem Klienten ein Bild seiner hinter seinem Verhalten liegenden Mechanismen zu zeigen.
Ich setze sie stets angemessen zum Thema und zu meinen Klienten passend ein.
Wie sah Ihre bisherige berufliche Laufbahn aus?
oha:-) also ich würde sagen bunt gemischt: Abi und Beruf (Informatik), dann Körperlich (Visagistin), nebenbei Jobs in Gastro und Altenpflege, dann Marketing und PR> ab in die Selbst und ständige freudige Arbeit..Studium Psychologie und alles was drum herum stolziert (Kinesiologie, Gestalttherapie, Neurobiologie...) Praxis, Trainerin, Ausbilderin...Webmarketing:-)..freu was noch kommt...
Welche neuen Tendenzen im Bereich der Psychologie wecken in Ihnen das größte Interesse?
Die Neuropsychologie beeindruckt mich da sehr. Hier ergeben sich aus den frischen Erkenntnissen bedeutsame Ansätze für das Verstehen der menschlichen Psyche und des menschlichen Seins. Und ebenso neue praktische Ansätze für Beratung, Therapie und Coaching.
Auf welchem Gebiet sind Sie in der Psychologie tätig?
Gesundheitspsychologie, Prävention, Psychotherapie.
In eigener Privat-Paxis.
Spezialisiert auf die Behandlung von Stresserfolgekrankungen, Burnout, Angststörungen, Depression und Störungen im Bereich der Persönlichkeit.
Im Bereich Stressbewältigung, Burnoutprävention oder Burnoutbegleitung stehe ich auch als Coach zur Verfügung.
Führungskräfte, Selbstständige oder an persönlicher Weiterentwicklung interessierte Privatpersonen coache und berate ich zudem in Fragen der Persönlichkeitsentwicklung, der Gesprächs- und Verhandlungspraxis, bei beruflicher Um- oder Neuorientierung, Selbstmanagement, Selbstsicherheit, Motivation und Zielbildung, sowie zu Fragen und Fähigkeiten, die bei der Übernahme und Ausübung einer Führungsposition bedeutsam sind.
In welchen Bereichen möchten Sie Ihre Ausbildung gerne ausweiten?
In den Bereichen Tierphysiotherapie, Psychologie, Selbsterfahrung und Selbstmanagement
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