Präsentieren Sie sich bei Schriftsteller-Wettbewerben? Haben Sie schon einmal einen Preis gewonnen?
Bisher noch nicht, aber irgendwann bestimmt. Es ist doch herrlich spannend, in einem freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander anzutreten. Wobei ich das Freundschaftliche ganz weit oben ansetze. Wenn jemand mit dem Regelbuch in der einen Hand und einem Anwalt an der anderen Hand angetanzt kommt, dann bin ich der erste, der seine Kandidatur zurück zieht.
Schließlich geht es darum, wer den spannendsten Handlungsbogen entwickelt oder das schönste Gedicht schreibt und nicht darum, wer sich den besten Rechtsverdreher leiten kann.
Was wollten Sie werden, als Sie noch ein Kind waren?
Pilot, Rechtsanwalt, Frauenarzt, Feuerwehrmann, usw.usf....könnte ich jetzt ewig fortsetzen, werden ja immer Mehr!^^
Auf welchen Gebieten bilden Sie sich fort, um auf dem Laufenden zu bleiben?
Als Fachanwalt muss man sich zwangsläufig auf den jeweiligen Gebieten fortbilden, sonst verliert man das Recht den Fachanwaltstitel führen zu dürfen. Bei mir also Baurecht, Architektenrecht, Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht.
Was sehen Sie gut und schlecht am System des Schwurgerichtes des Volkes?
Auch diese Beantwortung würde den Rahmen sprengen. Vielleicht sollte hier besser ein Fachanwalt für Strafrecht antworten.
Ist es vom ethischen Standpunkt her in Ordnung, den Prozess als eine Geschäftsmöglichkeit anzusehen?
Jeder Prozess ist per se für einen Anwalt eine Geschäftsmöglichkeit. Der Anwalt verdient schließlich u.a. sein Geld mit Prozessen. Die Frage ist vielmehr: Darf man die Mandantsführung von wirtschaftlichen Gesichtspunkten leiten lassen. Dies ist eindeutig zu verneinen. Bei jedem Mandant muss der Mandant und dessen Interessen im Vordergrund stehen. Der Rechtsanwalt ist Vertreter der Interessen des Mandanten. Wobei natürlich auch gilt: Wer seine eigenen Interessen nicht vertreten kann, kann auch nicht die Interessen seines Mandanten vertreten!
Welche Gründe gab es für Sie, einen Fall abzulehnen? Wie haben Sie Ihre Entscheidung begründet?
Ich lehne Mandate ab, die nicht zu den Rechtsgebieten gehören, auf denen ich mich spezialisiert habe. Nach meiner Überzeugung kann kein Anwalt qualitativ hochwertige Rechtsberatung auf allen Rechtsgebieten leisten. Hierunter würde der Mandant leiden.
Auch wenn ich feststelle, dass der Mandant falsche Vorstellungen hat und unbelehrbar ist, lehne ich die Mandantsübernahme ab.
Ich begründe meine Entscheidung immer mit den tatsächlichen Gründen.
Wie berechnen Sie Ihre Tarife? Stehen Sie in Bezug zu Ihrem Einsatz, zu dem, was auf dem Spiel steht, oder hängen Sie von den finanziellen Möglichkeiten des Mandanten ab?
In der Regel rechne ich die gesetzlichen Gebühren nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) ab. In geeigneten Fällen treffe ich mit dem Mandanten jedoch eine Honorarvereinbarung, wenn Streitwert und Aufwand in keinem vernünftigen Verhältnis stehen.
Welche Links gibt es über Sie im Internet, die uns einiges über Sie verraten?
Zum einen meine Homepage - http://www.ra-diemel.de/ - und zum anderen zahlreiche Links über Suchmaschinen - Suchbegriffe: Diemel Rechtsanwalt Hanau.
Wie sieht Ihre Berufserfahrung im rechtlichen Bereich aus? Seit wann üben Sie Ihren Beruf aus?
Ich bin seit fast 20 Jahren als Rechtsanwalt tätig.
Was haben Sie studiert? Auf was haben Sie sich spezialisiert?
Ich habe Rechtswissenschaften studiert und mich als Fachanwalt für Baurecht und Architektenrcht sowie Fachanwalt für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht auf die Rechtsgebiete rund um die Immobilie (Baurecht, Architektenrecht, Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht, Maklerrecht, Immobilienrecht) spezialisiert.
Was wollten Sie werden, als Sie noch ein Kind waren?
Rechtsanwalt
Was ist Ihr Beruf? Was steht auf Ihrer Visitenkarte unter Ihrem Namen?
Rechtsanwalt
Ein Freund schlägt mir vor, in sein Geschäft zu investieren. Welche Vorsichtsma?nahmen muss ich treffen?
Nur mit Vertrag bei einem Rechtsanwalt unter gar keinen Umständen so das Geld geben oder Bürgschaften vereinbaren
Welche Mittel setzen Sie ein, um die Autorenrechte der Fotografen vor Piraterie im Internet zu schützen?
Einen guten Rechtsanwalt :D
Welche Rolle haben Personen wie Händler, Vertreter, Galeristen oder allgemeine Zwischenhändler in Ihrem bisherigen Werdegang gespielt?
Eine eher ungute Rolle. Die Museumsleiterin, der ich sehr zu Dank verpflichtet bin, hatte ursprünglich vorgehabt, einen umfangreichen farbigen Katalog herauszugeben. Als es so weit war, hatte sie kein Geld und fragte mich, ob ich nicht einen Sponsor hätte. Ich war so naiv, dass ich einfach nur verneinte. Ich begriff nicht, dass ich selber den Katalog hätte finanzieren sollen. So stellte ich ohne Katalog aus.
Monate nach der Ausstellung fiel bei mir endlich der Groschen. Glücklicherweise durfte ich nachträglich einen Katalog herstellen lassen. Die Druckerei, die das für mich übernahm, hat mich übervorteilt. Die ganze Sache sollte hinterher dreimal soviel kosten wie vorher versprochen, aber leider hatte ich das nicht schriftlich.
Als ich dann auf der Kunstmesse in Köln mit dem Katalog in der Hand Galeristen besuchte, die mir angemessen zu sein schienen, stellte sich heraus, dass die den Katalog schon kannten. Das Museum hatte den Katalog über seinen Verteiler verschickt.
Bei Galerist Thomas aus München entwickelte sich der Dialog wie folgt:
- Darf ich Ihnen mein Katalog zeigen?
- Den kenne ich schon.
- Ach! Woher denn?
- Ich bin auf dem Verteiler.
- Und?
- Habe ich mir genau angeschaut.
- Und?
- Ist noch nicht soweit.
In diesem Moment betrat ein Interessent den Stand:
- Ah, ich sehe, Sie haben die Wawrin hier, die hat doch neulich im Kunstverein Stuttgart ausgestellt! Ja, sagen Sie mal, haben sie auch einen Salome?
Selbstverständlich hatte er einen Salome im Hinterstübchen. „Ist noch nicht so weit“ war kein Qualitätsurteil, sondern eine Aussage über die Marktpräsenz. Auch die Wawrin hat es nicht geschafft, obwohl sie weitergekommen ist als ich. Galeristen verkaufen Ware, und zufällig handelt es sich bei dieser Ware um Kunst.
Als junger Künstler gerät man an Galeristen, die zwar sehr engagiert und interessiert sind, insbesondere daran, ihre eigene Situation zu verbessern, aber leider nicht über das Publikum verfügen, das die anspruchsvolle Ware, die sie gerne hätten, kaufen könnte. So müssen sie also mit zweitklassiger Ware vorliebnehmen, womit sie dann wiederum für die Kunden, die erstklassige Ware haben wollen, uninteressant sind. Ein Teufelskreis, auch für den Künstler.
Die jungen Galerien haben kein Geld, also muß der Künstler sich an den Kosten beteiligen. So verlieren beide. Die potenten Galerien wollen kein Risiko eingehen und setzen deshalb lieber auf Ware, für die schon eine Nachfrage besteht.
Dieser Teufelskreis wird natürlich immer wieder mal unterbrochen; es gibt ja durchaus junge Künstler, die es schaffen. Die Kunstvereine und Museen sind manchmal Steigbügelhalter. Auch die Industrie spricht inzwischen ein gewichtiges Wort mit, genauer gesagt: Die Kunsthistoriker, die von den Banken oder Konzernen bezahlt werden, überschüssiges Geld sicher zu bunkern und gleichzeitig das Renommee zu verbessern, haben eine nicht unerhebliche Macht.
Schließlich bin ich an einen potenten jungen Kunsthändler geraten, der aber vom Geschäft nichts verstand (Typ reicher Erbe) und deshalb einen Geschäftsführer beschäftigte. Dieser war aber ein Betrüger und hat auch mich betrogen.
Nach 20 Jahren hat der mich nochmal angesprochen. Nun soll man ja doch jedem Menschen eine Chance geben, insbesondere wenn man an das Gute im Menschen glaubt. Aber leider hat dieser Mann mich wieder betrogen. Ich musste ihn verklagen, aber mein Geld bekam ich nicht, da er die eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Da er außerdem noch zwei Gemälde veruntreut hat, habe ich die Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft auf ihn angesetzt. Für die war die Sache allerdings mit der Versicherung des Kunsthändlers, nicht im Besitz dieser Bilder zu sein, erledigt.
Das Positive an der Sache ist der Nachweis, dass meine Bilder nach wie vor verkäuflich sind, wenn sich einer darum kümmert. Kann das der Künstler sein? Nein. Ich habe 10 Jahre lang Computer verkauft, mit großem Erfolg, aber Bilder, auch noch meine Bilder? Ich bin der Künstler.
Da sich die Werke auch im Internet nicht verkaufen (eine Ausnahme bisher, nach über 10 Jahren), muß ich nach wie vor annehmen, dass Mittelspersonen ihre Rolle zu Recht spielen und dafür auch ihr Honorar benötigen. Es gibt eben nicht zufällig das Galeriewesen. Wenn man die Galeristen nicht brauchen würde, gäbe es sie nicht. Der Kunde kauft lieber beim Galeristen, weil er meint, dass der Galerist ihm eine Qualitätsgarantie geben kann. Dabei ist der Galerist noch unsicherer in seinem Urteil als der Kunde, aber das weiß der glücklicherweise nicht.
Bekannte Personen, die Sie schon einmal interviewt haben?
Bis 2004 in der Schweiz diverse Bundesräte, Parlamentarier, Topshots aus der Banken- und Finanzszene plus den damaligen Konkursverwalter der Swissair.
Allerdings entziehe ich mich diesem Spiel, Berühmtheiten interviewt haben zu wollen. Denn der Aufwand ist immens, das inhaltliche Ergebnis meist mau.
Seit 2005 in Lateinamerika konzentriere ich mich mehr auf lokale Akteure, denn die sagen mehr und Interessanteres als Politiker, so z.B. den mexikanischen Menschenrechtsaktivisten Abel Barrera, der ja gerade in Deutschland von amnesty ausgezeichnet wurde. Solche Leute gibt es in Lateinamerika viele, die erzählen sehr viel über die Lebenswirklichkeit - aber keiner will das hören, bis es nicht einen internationalen Preis gibt.
An Berühmtheiten in Lateinamerika vor dem Mikro hatte ich u.a. den Premier und den Zentralbankchef Haitis, diverse Präsidenten und Minister aus Zentralamerika und Mexiko, den Generalstaatsanwalt Kolumbiens und auch mal den deutschen Entwicklungsminister. Dazu auch mehrmals Kubas Bloggerin Yoani Sanchez, Mexikos Drogenkrieg-Experte Edgardo Buscaglia etc. etc.
Zwei Berühmtheiten würde ich wirklich gerne interviewen, erstens Fidel Castro, zweitens Chapo Guzman (Mexikos Boss der Drogenbosse), aber an beide kommt man nicht so leicht ran, nicht wahr.
Welchen professionellen Background haben Sie? Was haben Sie vorher gemacht?
Ich bin nach wie vor als Anwalt tätig, die letzten zehn Jahre hauptsächlich als Justitiar eines Softwareunternehmens, davor in Kanzleien mit Schwerpunkt Medienrecht. Meinungsäußerung und Meinungsbildung haben mich schon immer besonders interessiert. Bei vielen kontroversen Themen der letzten Zeit dachte ich mir, wie interessant es wäre, mehr über die Meinungen anderer zu erfahren. Und so kam mir die Idee für diese Webseite.
Wie ist Ihre persönliche Beziehung zu einer Person, mit der Sie arbeiten?
Professionell: Die Rolle des Coaches ist genauso einzunehmen, wie in anderen beratenden und helfenden Berufen (Arzt, Rechtsanwalt, etc.). Die professionelle Distanz bei einer arbeitsfähigen Beziehung ist Grundlage des Coachings. Rollenklarheit ist das A und O: Der Coach ist nicht der Freund des Klienten, sondern sein Berater.
Wie wurden Sie Coach? Haben Sie "angeborene" Qualitäten oder ist es eher ein Beruf, den man erlernen muss?
Grundsätzlich muss jeder diesen Beruf erlernen. Darüber hinaus gibt es Verhaltensdispositionen, die den Zugang erleichtern. Aus eigener Erfahrung hilft eine solide wissenschaftliche Grundbildung beim Erlernen und der professionellen Ausübung des Berufs, in meinem Falle das Psychologie-Studium. Dieser Beruf verlangt daher Grund- und Weiterbildung sowie intensive praktische Erfahrung und deren Supervision (professionelle Überprüfung) - vergleichbar mit der Tätigkeit als Arzt oder Rechtsanwalt.
Wie sah Ihre bisherige berufliche Laufbahn aus?
Ich habe zunächst eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten absolviert und habe auch einige Zeit als Fachkraft gearbeitet. Danach kam der Wechsel in die IT-Branche sowie Financial Services.
Im Mai 2001 kam ich sodann zu dem BI-Anbieter SAS Institute und bin ab da in der IT-Branche und im Marketing "hängen geblieben". Zunächst war ich als Personal Assistant zum Marketing Senior Director tätig, bevor ich sodann im November 2004 (nach Beförderung) im Referenzkundenprogramm von SAS Institute, European Headquarters, angefangen habe. Dieser Bereich war für mich so interessant, dass ich mich entschieden habe auch weiterhin darin tätig zu sein. Nach einer anschließenden Festanstellung bei Hewlett-Packard, habe ich sodann im Mai 2009 CKoenig-Consulting gegründet.
Wie sieht Ihre Berufserfahrung im rechtlichen Bereich aus? Seit wann üben Sie Ihren Beruf aus?
Ich beende gerade meine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten, also drei Jahre
Seien Sie ehrlich: Für welche Firma oder für welche Person würden Sie gerne arbeiten?
Grundy UFA TV Produktions GmbH
Ich würde unglaublich gern in einer Soap wie Gute Zeiten, schlechte Zeiten mitwirken. Einfach aus dem Grund, weil ich denke, dass man viele Gelegenheiten hat, Dinge auszuprobieren, weil man irgendwo in jede Situation mal kommt, die ein Schauspieler durchlebt. Es kann Angst sein, die Liebe, die Böse usw.
Ich hätte da sogar schon einige Vorstellungen, z. B, als Sekretärin Bei Dr. Gerner, da ich eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten momentan noch mache, also ich lerne demnächst aus oder eine neue Kumpeline für Tuner, weil ich auch so gern berlinere :) Natürlich sind das nur Gedanken
Was ist Ihr Beruf? Was steht auf Ihrer Visitenkarte unter Ihrem Namen?
Ich beende gerade meine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte
Wie verkauft man einem Mandanten die Strategie, die Sie für seine Verteidigung erarbeitet haben?
Meine Überzeugung ist es nicht, dem Mandanten irgendeine Strategie zu verkaufen. Ich möchte nicht den Mandanten zu etwas überreden, sondern ihn überzeugen. Deshalb besteht mein Beratungsansatz darin, gemeinsam mit dem Mandanten einen Weg zu entwickeln, auf dem er seine legitimen Interessen am besten durchsetzen kann.
Wenn der Mandant von der Richtigkeit der gemeinsam gefundenen Strategie überzeugt ist, Vertrauen in die fachliche Kompetenz und Person seines Rechtsanwalts hat und dessen Rat umsetzt, lässt sich oft sehr viel erreichen.
Wie sieht Ihre Berufserfahrung im rechtlichen Bereich aus? Seit wann üben Sie Ihren Beruf aus?
Nachdem ich als Manager in der mittelständischen Industrie insbesondere bereits mit handelsrechtlichen Fragestellungen in Berührung gekommen war, habe ich nach meinem anschließenden Jurastudium ab 1995 promotionsbegleitend zunächst als wissenschaftlicher Assistent der internationalen Rechtsanwaltssozietät Shearman & Sterling sowie danach am Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. h.c. Baums gearbeitet. Nach meiner Referendarzeit begann ich dann im März 2002 meinen Beruf als Wirtschaftsanwalt bei der internationalen Rechtsanwaltsgesellschaft Freshfields Bruckhaus Deringer im Bereich Corporate / Public M&A. Dort habe ich unter anderem einige sehr große M&A-Transaktionen und aktienrechtliche Mandate begleitet. Seit März 2005 bin ich Equity Partner der Mütze Korsch Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Düsseldorf.
Was haben Sie studiert? Auf was haben Sie sich spezialisiert?
Ich habe Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften studiert (Dipl.-Kfm. und Dr. jur.). Ich bin Wirtschaftsanwalt und habe meine Tätigkeitschwerpunkte im Gesellschaftsrecht, insbesondere Aktienrecht, Mergers & Acquisitions sowie Finanz- und Kapitalmarktrecht.
Welche Erfahrung haben Sie mit Verlagen gemacht?
Gleich am Anfang bin ich total auf einen Verlag reingefallen. Leider darf ich
keinen Namen nennen sonst droht mir wieder ein Rechtsanwalt. Aber was sich da zugetragen hat, das wünsche ich keinem. Denn die die Spendengelder sind leider
nicht dort angekommen, wo sie hätten hin sollen!
Opfer sind dabei die Autoren/innen die ihre Geschichten gespendet haben. Es waren
über 50 Leute. Sie alle wollten den Japan Opfern in Fukushima dadurch eine Hilfe zukommen lassen.
Gelernt habe ich dabei jedoch eines - gebe nie etwas aus der Hand - das du selbst
erledigen kannst. Jetzt lebe ich meinen Traum nicht nur als Autorin sondern auch als
Herausgeberin. Dafür bin ich sehr dankbar auch wenn das den Fukushima Opfern nicht
hilft.
In diesem Fall waren wir Autoren nicht Helfer, sondern auch Opfer!!
Wie sieht Ihre Berufserfahrung im rechtlichen Bereich aus? Seit wann üben Sie Ihren Beruf aus?
Seit 1998 bin ich als Rechtsanwalt ausschließlich im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht tätig.
Was haben Sie studiert? Auf was haben Sie sich spezialisiert?
Ich habe Rechtswissenschaften studiert und bin als Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht im Bereich Anlegerschutz tätig.
Wie vertreten Sie Ihren politischen Standpunkt? Welche Ideologie inspiriert Sie?
Die Demokratische Partei richtet sich an alle mündigen und verantwortungsbewussten Bürger, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und staatliche Bevormundung ablehnen. Wir sind der Anwalt des leistungsbereiten Mittelstands. Unser Credo lautet: Mehr Freiheit, mehr Demokratie und gerechte Chancen für alle!
Die direkte Demokratie helvetischer Prägung ist für uns nicht verhandelbar. Die Ideen des Liberalismus sind uns sympathisch und wir befürworten die Soziale Marktwirtschaft Erhardscher Prägung.
Unternehmenslustige und chancenorientierte Teilnehmer der Gesellschaft besuchen uns auf http://www.dpdietikon.ch
Wie berechnen Sie Ihre Tarife? Stehen Sie in Bezug zu Ihrem Einsatz, zu dem, was auf dem Spiel steht, oder hängen Sie von den finanziellen Möglichkeiten des Mandanten ab?
Wir berechnen unsere Tarife sowohl mit Honorarvereinbarungen als auch nach türkisches Rechtsanwaltsvergütungsordnung. Die Honorare hängen nicht von den finanziellen Möglichkeiten des Mandanten ab, sondern von dem Wert der rechtlichen Streitigkeit.
Ist es nötig, die Justiz langsam und teuer zu halten, um einen Ansturm an irrelevanter Fälle zu vermeiden?
Aus Sicht der Konzerne: ja!
Im Volksmund heißt es aber: „Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, aber dafür gründlich“. Ich denke einen Ansturm von irrelevanten Fällen würde es nicht verursachen, wenn die Prozesse kostengünstiger und schneller entschieden würden – ganz im Gegenteil wäre es für den einzelnen Verbraucher von Vorteil, denn dieser kann sich beim momentanen System einen Rechtsstreit gegen ein Unternehmen meist gar nicht leisten. Dadurch kann der Einzelne es sich nicht leisten sein Recht durchzusetzen und so verfallen seine Ansprüche zu Staub.
Und Hand aufs Herz – um 1.500 € zu erstreiten, muss der Anspruchsinhaber weit mehr Euro investieren bzw. riskieren – wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit? Sinnvoller ist die Erfolgsabhängigkeit der Vergütung für Anwälte, dadurch werden sinnlose Prozesse vermieden, denn jeder der Ansprüche hat, kann sie durchsetzen, wenn er einen Anwalt findet, der ihm hilft. Und die ausweglosen Sachen macht sowieso keiner, weil damit nichts zu verdienen ist.
Welche Strategie ist normalerweise effektiver? Die aggressive oder die freundschaftliche? Oder die, wo Sie eine vernünftige Absprache treffen?
Das kommt immer darauf an. Die proConcept AG hat sich ein Netzwerk aus etwa 30 Rechtsanwaltskanzleien aufgebaut, die sich auf die verschiedenen Rechtsgebiete spezialisiert haben. Die konkrete Strategie wird dann individuell mit dem jeweiligen Anwalt abgesprochen. Prinzipiell sind wir aber freundlich und versuchen mit unseren Gegnern einvernehmliche Lösungen im Sinne unserer Kunden zu erreichen, aber wenn nötig (z.B. weil sie uns nicht ernst nehmen), dann klagen wir, selbstverständlich.
Welche Fälle interessieren Sie besonders?
Wir interessieren uns besonders für Fälle, die eine Vielzahl von Menschen betreffen, die ihr Recht im Regelfall nicht durchsetzen, weil diese Durchsetzung leider in keiner Relation zum ökonomischen Prinzip steht. Die Kosten für einen Anwalt sowie für die Gerichtsverhandlungen übersteigen einfach oft das Budget der Verbraucher und wären außerdem meist viel höher als der zu erstreitende Betrag. Ein Streit lohnt sich also nicht – somit lassen zigtausende von Menschen ihre Ansprüche einfach verfallen. An dieser Stelle setzen wir ein, denn es existieren eine Menge Ungerechtigkeiten auf der Welt. Das sind zum Beispiel: zu geringe Auszahlungen bei vorzeitig gekündigten Lebensversicherungen, fehlerhaft laufende Stromzähler, Schmiergeldzahlungen, Kartellbildungen und vieles, vieles mehr. All das sind Beispiele für so genannte Streuschäden, die oft strategisch verursacht sind und genau gegen diese Rechtswidrigkeiten gehen wir vor.
Wie sieht Ihre Berufserfahrung im rechtlichen Bereich aus? Seit wann üben Sie Ihren Beruf aus?
Die proConcept AG ist seit etwa 4 Jahren als Prozessfinanzierer und Aufkäufer von Lebens- und Rentenversicherungen tätig und vertritt mittlerweile die Interessen von mehr als 60.000 Menschen. Wir setzen die Ansprüche der Verbraucher in Einzel- oder Sammelverfahren gemeinsam mit zahlreichen spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien durch.
Was haben Sie studiert und warum?
Meine offizielle Ausbildung habe ich als Versicherungsfachwirt, das anschließende Studium zum Versicherungsbetriebswirt (DVA) konnte ich damals aus familiären Gründen nicht mehr zum Abschluss bringen. Im Rahmen der Zulassung zum (gerichtliche zugelassenen) Versicherungsberater habe ich mich freiwillig einer Sachkundeprüfung in Recht unterzogen. Diese wurde vor einem Rechtsanwalt nach den Bestimmungen des Versicherungsbetriebswirtes abgehalten. Damit wollte ich mich selbst auf den neuesten Stand bringen und kann damit der Mandantschaft auch eine rechtlich abgesicherte Rechtsberatung liefern, um die es mir ganz besonders in diesem Beruf ging.
Welche Ziele haben Sie sich in Ihrem beruflichen Umfeld gesteckt?
Den Mandanten zu helfen, dass sie wieder Vertrauen in eine Branche haben können, die insgesamt einen selbstverschuldet sehr schlechten Ruf hat. Es sind nicht alle Vermittler so, insgesamt aber zuviele. Das liegt am Sytem des Vertriebs. Vermittler sind alle Verkäufer, sie leben von Provisionen/Courtagen. Neutral ist nur der, wer eben gerade nicht vom Verkauf sondern von der echten Beratung lebt, wie ein Steuerberater und Rechtsanwalt.
Welche sind die objektivsten und zuverlässigsten Informationsquellen des Marktes, die Sie anwenden?
Unsere Anwälte oder Beiräte! Wir haben uns mittlerweile ein Kompetenznetzwerk aus zahlreichen Rechtsanwaltskanzleien und Universitätsprofessoren aufgebaut und sind damit stets gut beraten. Zusätzlich stehen wir mit einigen Tausend Finanzdienstleistern im regen Austausch.
Beschreiben Sie Ihren Lebenslauf. Wie würden Sie Ihre Efahrung im Finanzbereich zusammenfassen?
LV-Doktor setzt sich für das Recht einer Vielzahl von Verbrauchern ein, die allein ihre Ansprüche nicht durchsetzen können. Dafür gibt es in Amerika ’class actions’ (Sammelklagen), wobei die Ansprüche vieler Geschädigter in einer Klage zusammengefasst werden. Da es diese Möglichkeit in Deutschland leider nicht gibt, haben wir ein eigenes Streuschadenverfahrensmodell eingeführt. Das Projekt LV-Doktor gibt es mittlerweile seit 6 Jahren. Durch unser kompetentes Anwaltsnetzwerk haben wir zurzeit etwa 370 Klagen und 4 Sammelklagen anhängig. Die über 60.000 Kunden und mehr als 11.000 Partner sprechen wohl auch für uns.
Auf welchen Gebieten bilden Sie sich fort, um auf dem Laufenden zu bleiben?
Ich habe den Fachanwaltskurs Familienrecht besucht und bin nun verpflichtet, in jedem Jahr mindestens zehn Seminarstunden zu belegen. Meistens wird es dann mindestens die doppelte Stundenzahl. Besonders beeindruckend ist es bei der Jahresarbeitstagung Familienrecht, die jährlich im April in Köln stattfindet, mit BGH-Richtern und den Autoren der Fachkommentare.
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