Bereits in der Schulzeit hat es mir großen Spaß bereitet, Aufsätze zu schreiben, wenn das Thema einem großen Spielraum gelassen hat, seine Fantasie und Kreativität auszuleben. Ich kann mich gut an einen Aufsatz erinnern, den ich "Mitternacht in der Spielzeugkiste" genannt habe. Darin ging es um einen bestimmten Tag, der nur alle paar Jahre vorkommt, an dem in den Kinderzimmern um Mitternacht die Spielzeuge lebendig werden. Sie haben den kleinen Jungen dann mit in ihre Welt genommen.
Aber natürlich macht das Schreiben vor allem dann Spaß, wenn man auch Leser hat. Damals waren das bei den Aufsätzen nur die Lehrer und ich hatte nie den großen Drang, meinen Lehrer besonders zu gefallen. So ist die Lust am Schreiben dann irgendwann eingeschlafen. Im Grunde habe ich es dem Internet zu verdanken, dass ich wieder mit dem Schreiben begonnen habe. Dort konnte man seine Texte einem großen Publikum zugänglich machen und hat auch direkt ein Feedback bekommen. Ich schrieb einige Zeit für die damals sehr beliebte Fußballwebseite www.blutgraetsche.de Kolumnen über Fußballthemen. Damals war das Netz noch nicht von Blogs und Seiten überschwemmt wie heute. Eine tolle Zeit.
Einige Texte schrieb ich auch in Fußballforen. Als eine Fangeschichte 2009 dann in das Buch "Adler im Herzen", einer Sammlung von Fantexten, aufgenommen und veröffentlicht wurde, war es natürlich toll, auch mal in einem Buch vertreten zu sein.
Zu dieser Zeit hatte ich schon einige Anläufe unternommen, einen Roman zu schreiben. Der Gedanke, ein Buch zu veröffentlichen, hat mich dann nicht mehr losgelassen. Und Ende 2010 war es dann soweit, der "Adria-Express" ist erschienen.   | | |
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