COACH
Wie wurden Sie Coach? Haben Sie "angeborene" Qualitäten oder ist es eher ein Beruf, den man erlernen muss?
Eine ganz wichtige Grundvoraussetzung ist es Menschen zu achten und zu respektieren - so wie sie sind. Es gibt kein RICHTIG und kein FALSCH. Als Coach musst du dich distanzieren können und dich selbst in den Hintergrund stellen. Der Klient steht immer absolut im Mittelpunkt.
Gutes Zuhören ist elementar. Ich bin empathisch und sehr analytisch und verfüge aus über 20 Jahren Tätigkeit im Personalwesen über eine sehr umfangreiche Erfahrung im Umgang mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, Kulturen, Altersgruppen und Gesellschaftsschichten.
Als guter Coach sollte man auch sich selbst einigermassen gut kennen. Ein gewaltiges Maß an Selbsterfahrung gehört dazu und der Fakt mitten im Leben zu stehen. Glaubwürdigkeit.
Eine psychologische Ausbildung ist zur leichteren Abgrenzung von Problemen zu pathologischen Ursachen sehr hilfreich. Und entsprechende Methoden müssen natürlich präsent sein. Denn jeder Mensch ist anders und spricht auf ein anderes Verfahren an. Meine bevorzugten Verfahren sind aus dem Bereich der Gesprächstherapie nach Rogers, ich arbeite gerne mit systemischen Ansätzen und aus dem Bereich der Humanistischen Psychologie sowie Gestalttherapie. Ausserdem liebe ich imaginative Verfahren - denn wenn der Klient dafür empfänglich ist, dann kann man mit Imaginationen und meditativen Techniken viel erreichen. Die geführte Bilderreise - das katathyme Bilderleben nach Hanscarl Leuner - ist zwar noch relativ unbekannt, aber eine Methode, die sehr starke Einprägungen sichtbar macht.   | | |
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