Methodisch finde ich die "Narrative Therapie" wie sie Michael White entwickelt hat, mit der Externalisierung von Problemen, ganz bedeutsam, obwohl das ja nicht mehr völlig neu ist. Es ist eine wunderschöne Methode, nicht nur in der Arbeit mit Kindern! Vor allem aber interessieren mich Richtungen, die therapeutisches Handeln mehr auf Wissen als auf Glauben gründen. Ich halte die Arbeiten von Professor Klaus Grawe für epochal und begrüße jede Psychotherapieforschung. Leider ist es angesichts der Ergebnisse manchmal nicht leicht, die Qaulität der Studien wirklich zu beurteilen. Vieles kommt als "pseudo-wissenschaftlich" daher. Es ist für mich aber eine ethische Frage, Menschen mit Problemen und Erkrankungen nur so weit mit Glauben zu behandeln, wie mir kein Wissen zur Verfügung steht. |