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Interview mit:

Jochen Schwenk [jochenschwenk] 


BERUF
Was ist Ihr Beruf? Was steht auf Ihrer Visitenkarte unter Ihrem Namen?
Ich bin in erster Linie Unternehmer. Auf meinen Visitenkarten sind die unterschiedlichen Attribute der verschiedenen Unternehmen, an denen ich beteiligt bin, unter meinem Name aufgedruckt: "Geschäftsführer", "Partner" und "Inhaber".
Was haben Sie studiert und warum?
Ich habe eine fundierte Betriebswirtschaftliche Ausbildung zum Betriebswirt. Zur Vertiefung im Bereich Sprachen/interkulturelle Kommunikation und Wirtschaft habe ich ein Studium zum Dipl.-Wirtschaftsübersetzer bei der Hochschule Leipzig absolviert. Ein MBA mit dem Schwerpunkt Marketing rundet das Profil ab. Alle Studiengänge habe ich berufsbegleitend in Form von Fernstudiengängen absolviert.
Ihre Links im Internet (Website, Blog, Social Networks, etc.)
Ich bin naturgemäß an vielen Stellen im Internet zu finden, z.B. meine Website beim Deutschen Institut für den Mittelstand: www.dim-ension.de meine Website als Trainer/Redner: www.jochen-schwenk.com Twitter: http://twitter.com/JochenSchwenk XING: https://www.xing.com/profile/Jochen_Schwenk3
In welchen Bereichen möchten Sie Ihre Ausbildung gerne ausweiten?
Neben ständiger fachspezifischer Fortbildung weite ich meine Ausbildung im Bereich Sprachen weiter aus, im Moment liegt mein Fokus auf der Spanischen Sprache.
Welche Sprachen sprechen Sie? Wie haben Sie diese Sprachen gelernt?
Ich habe mir mit 19 Jahren im Selbststudium eine gute Grundlage in der Englischen Sprache verschafft. Diese Sprachkenntnisse habe ich bei einer einjährigen Berufstätigkeit in Los Angeles sowie im anschließenden Studium zum Dip.-Wirtschaftsübersetzer vertieft. In diesem Rahmen habe ich auch Spanisch erlernt. Deutsch ist meine Muttersprache.
Was unterscheidet Sie von anderen Experten in Ihrem Sektor?
Bei dieser Frage gibt es mehrere Dimensionen: in erster Linie bin ich selbst erfolgreicher Unternehmer und bin unter anderem an einem Handelsunternehmen für Sportartikel sowie einem medizinischen Begleitservice beteiligt. Zudem bin ich als Partner des Deutschen Institutes für den Mittelstand an einer Unternehmensberatung beteiligt. In erster Linie bin ich ein Mann der Praxis, der sich jeden Tag selbst als Unternehmer beweist. Als studierter "Marketer" verknüpfe ich dieses Wissen mit meinen Erfahrungen als Unternehmer und Berater und kann so meinen Kunden in Workshops und Inhouse-Seminaren zu einer signifikant höheren Rendite verhelfen - durch konsequente Ausrichtung der Praxis am Kunden! Niedergelassene Ärzte sind ebenfalls Unternehmer und sprechen die gleiche Sprache wie ich.
MARKETING
Gibt es eine URL, wo wir Ihre Arbeit sehen können?
Meine Arbeit ist an vielen Stellen zu sehen, u.a. bei Amazon. Oder einfach auf meiner Internetseite: www.jochen-schwenk.com
Welche Aufgabe haben Sie als Marketing-Experte? Auf welchem Gebiet sind Sie gut? Was unterscheidet Sie von den anderen?
Als Trainer und Redner gebe ich bei offenen Seminaren und Inhouse-Trainings mein Wissen an niedergelassene Ärzte weiter. Dabei verhelfe ich Ärzten zu einer signifikanten Erhöhung der Rendite im double-digit-Bereich - alleine durch konsequente Ausrichtung der Leistungen am Kunden. Dazu habe ich eigene Instrumente und Prozesse entwickelt. Was ich dabei "Anders" mache: ich kümmere mich nicht um das Design der Praxis, Blumen, Arbeitskleidung oder Ähnliches - bei mir steht die Ausrichtung der Praxis am Markt und damit am Kunden im Vordergrund. Dabei gibt es phantastische Hebel, um die Leistung zu verbessern. Als erfolgreicher Unternehmer und Berater des Deutschen Institutes für den Mittelstand kenne ich die Perspektive der niedergelassenen Ärzte sehr gut. Die erforderlichen theoretischen Grundlagen und Methoden habe ich mir u.a. in meinen Studiengängen angeeignet.
Auf welchem Markt, bzw. an welchem Produkt oder an welcher Dienstleistung arbeiten Sie derzeit?
Als Unternehmer arbeite ich grundsätzlich an mehreren Projekten gleichzeitig. Dazu sind natürlich starke Partner erforderlich, über die ich wirklich dankbar bin. Ich arbeite derzeit intensiv an den Methoden, die ich niedergelassenen Ärzten in offenen Seminaren und Inhouse-Trainings weitergebe. Ziel ist eine angemessene Steigerung der Rendite für niedergelassene Ärzte durch konsequente Ausrichtung der Arztpraxis am Kunden. Parallel findet aktuell ein Launch der neuen Produktlinie in meinem Sporthandel statt, bei der Unternehmensberatung liegt der Fokus aktuell auf dem größeren Mittelstand und Methoden zur Optimierung der Einkaufsorganisation.
Wie sieht der Verbraucher oder der Kunde aus, den Sie für sich gewinnen müssen?
Meine Kunden sind in erster Linie niedergelassene Ärzte. Im Medizinstudium werden nahezu keine Inhalte vermittelt, die der Unternehmensführung dienen. nach dem Studium absolvieren Ärzte häufig in einem Krankenhaus eine mehrjährige Facharztausbildung und arbeiten eventuell noch einige Jahre als Facharzt in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis. Quasi über Nacht werden viele Ärzte zu Unternehmern. Häufig wird in der Führung von Arztpraxen ein sehr wichtiger Aspekt vernachlässigt: die Ausrichtung der gesamten Praxis am Kunden. Genau an diesem Punkt setzen meine Ansätze als Trainer und Berater an.
Wie bewerten Sie die bisher erreichten Ergebnisse?
Der Paradigmenwechsel von der Patientenbehandlung zur am Kunden ausgerichteten Arztpraxis zeigt phantastische Ergebnisse bei meinen Kunden. Latein "patiens" heisst übersetzt "aushaltend; fähig zu ertragen". In dieser Rolle möchte ich mich nicht sehen, wenn ich zum Arzt gehe. Dort möchte ich als Kunde behandelt werden, nicht als Patient. Entscheidend ist auch die Kommunikation in der Arztpraxis: "die Zahnschmerzen sind jetzt da" oder "die Schallwellen stehen am Tresen" sind kommunikative Desaster, die jede Kundenbindung vernichten. Ich bin Kunde, keine Zahnschmerzen oder Schallwellen. Mit einem roten Faden verbessern wir gemeinsam mit dem Arzt und Praxisteam die Ausrichtung aller Praxisaktivitäten am Kunden. Nur so kann der Arztpraxis die "richtigen" Kunden anziehen, die zu der Praxis und dem Arzt wirklich passen.
Der Kunde ist König. Wissen das eigentlich auch schon die Firmen, die Werbung machen?
"Werbung" wie Flyer und Printanzeigen in Zeitungen wird oft fälschlicherweise mit Marketing gleichgesetzt. Dabei sind Flyer etc. lediglich kleine Mosaiksteinchen in einem Marketingkonzept. Marketing ist die konsequente Ausrichtung der Organisation und erbrachten Leistungen am Kundennutzen. Dieser Marketingprozess beginnt, wenn der Kunde das allererste Telefonat mit der Arztpraxis führt, um einen Behandlungstermin zu vereinbaren und endet nie, denn: nach der Behandlung ist vor der Behandlung. Der Kunde kann also nicht König sein, weil ich eine Anzeige in einer Zeitung schalte. Der Kunde ist dann König, wenn ich ihnen als König sehe und so mit ihm kommuniziere. Übrigens: "Sie werden gleich weiterverbunden. Bitte legen Sie nicht auf, Ihr Anruf ist uns wichtig" - Telefoncomputer mit dieser Ansage sind auch Marketing - leider ist der Kunde dabei nicht König.
Spielen Sie Prophet. Welches Phänomen wird Marketing in den kommenden Jahren revolutionieren?
Aus meiner Sicht wird das gesamte Consumer-Marketing in einigen Jahren von Neuro-Marketing revolutioniert. Mit Hilfe von MRT-Aufnahmen wird aktuell erforscht, wie Marketingmaßnahmen wirklich auf das Gehirn wirken. So kann sehr detailliert festgestellt werden, warum Kunden ein bestimmtes Produkt wirklich kaufen oder eben nicht kaufen.
 

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© Jochen Schwenk
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