Ist Schreiben eine persönliche Therapie? Sind interne Konflikte eine kreative Antriebskraft?
nein - meine Therapie sind meine Tiere und meine Familie
Zum Teil sicherlich. Man sollte aber nicht nur über sich selbst schreiben. Meine Hauptpersonen sind nie ich selbst, aber oft ein Teil von mir.
Frage 1: Ein wenig vielleicht.
Frage 2: Nur zum Teil.
Ja, das Schreiben kanne eine persönliche Therapie werden. Und manchmal sind interne Konflikte die perfekte kreative Antriebskraft. Doch manchmal sind sie auch genau das Gegenteil!
Nein
Durch das Schreiben werde ich zu mindest immer kreativ und kann meinen verschiedensten Gefühlen freien Lauf lassen.
Persönlich Therapie würde ich nicht sagen. Man baut eine eigene Welt, eine eigene Geschichte, eigene Persönlichkeiten auf, aber dennoch gibt es so manche Sachen aus dem Alltag und Konflikte, die man einbaut.
Kann sein. Soll auf Dauer nicht sein.
Teil 2: Ja. Oft. (Oder meistens? Die Frage kann ich nicht quantifizieren.)
Ganz einfach: Ja.
Schwer zu sagen, der Gesamtprozess des Schreibens ist oftmals recht zermürbend, da ich mich sehr aufopfere um genug Dinge zu erleben, die ich anschließend aufschreiben kann.
Manchmal ja. Es gab schon den einen oder anderen Moment.
Nein und Ja. Die Frage ist eng an die ewige Frage nach der Autobiografie des Schreibenden geknüpft. Jeder Text (ganz gleich welcher Art) ist autobiografisch, denn der objektive Beobachter ist eine kollektive Halluzination. Das Subjekt schreibt, immer.
Dazu schreibe ich zu wenig.
Innere Konflikte sind die stärkste Antriebskraft. |
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