Ist Schreiben eine persönliche Therapie? Sind interne Konflikte eine kreative Antriebskraft?
Es können interne Konflikte sein. Keine Frage.
"Wie wäre das Erleben in der Welt, wenn es anders wäre..."!
Sollte aber kein Dauerzustand sein.
Die Welt mit Lebensgefühl zu versorgen. Friedensluftballons um den Erdball senden und die Buntigkeit, das Individuelle in der Vordergrund zu stellen..
ähm.. was?
Nein, eher weniger.
Ich glaube ja, manchmal tut es wirklich gut zu schreiben, wenn man niemanden hat, mit den man darüber sprechen kann.
Wenn ich mal "Geschundene Seelen - Schwarze Pädagogik" außen vor lasse - nein, weder noch. Aber das Leben schreibt doch die besten Geschichten, man muss sie nur erkennen. Es reicht nicht nur zuzuhören, was ich allerdings für sehr wichtig halte. Man muss für alle Erfahrungen eine Erkenntnis gewinnen, und auch dem Schlechten etwas Gutes abgewinnen können, dann wird man auch lebensnah schreiben können.
Sicher, schreiben ist für mich von Anfang an eine persönliche Therapie gewesen, und interne Konflikte können bei mir persönlich eine kreative Antriebskraft sein, und waren es auch in einigen meiner Geschichten, darunter auch in meinem vor fast einem Jahr veröffentlichten Roman, „Wurzeln der Hoffnung“ (http://milunatuani.jimdo.com/meine-b%C3%BCcher/wurzeln-der-hoffnung/) oder wie in meiner Kriminalkurzgeschichte „Inferno am FiumAlto“, erschienen in einer Krimianthologie. (http://milunatuani.jimdo.com/meine-b%C3%BCcher/inferno-am-fium-alto/)
schreiben ist für mich die beste therapie die es gibt und ja mein leben ist für mich die beste inspiration
Ja, ich habe einige Probleme gehabt und finde, das man mit Schreiben sehr viel aufarbeiten kann.
Freud sagt, Künstler sind die einzigen Neurotiker, die sich selbst, d.h.ohne Therapie heilen können. Es gibt schon Augenblicke, in denen ich Kunst machen muss. Es sind bestimmte Stimmungen, emotionale Zustände. Nicht nur vergleichbar mit Gefühlen wie Liebe oder Hass.
Konflikte? Nö.
Erinnerungen schon eher.
Ja, Schreiben ist eine persönliche Therapie. Doch mir fällt das Schreiben oft eher leichter, wenn ich keine persönlichen Konflickte oder Probleme habe, vor allem keine akuten, denn dann fällt es mir oft schwer diese nicht einzubauen, auch wenn sie nicht zur Geschichte passen und es kann wirr werden. Man sollte nie nur seine Geschichten zum reden haben.
Zumindest am Anfang war es für mich eine Therapie. In meinem ersten Roman habe ich die starken Schmerzen unter denen ich litt, einfach auf meine Protagonistin transferiert. (Beverly, ich entschuldige mich hiermit dafür) Mir ging es danach besser.
Aber auch wunderbare Gefühle, die man mit aller Welt teilen möchte, kann man in seine Geschichten einfließen lassen und hinterlässt ein Hochgefühl.
Therapie ist vielleicht ein wenig zu viel gesagt. Aber die Auseinandersetzung mit Etwas gehört schon auch dazu. |
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