Gar nicht, für das tiefste Innere habe ich Tagträume.
Für meine Mutter, die schon lange nicht mehr lebt.
Für alle, die meine Geschichten lieben.
gute frage. für alle die ich in meinem herzen trage?
Aller guten Dinge sind drei: Für die Leserin, den Leser und mich.
Für mich. Es muss mir gefallen, denn ich kann nicht hinter einem Buch stehen, dass zwar geliebt wird, Geld bringt und eine breite Leserschaft anspricht, mir aber nicht gefällt. Ich schreibe also für mich und kann dann auch besser mit Ablehnung umgehen, weil mein Buch ganz mein Buch ist.
Ich schreibe nicht für mein "tiefstes Inneres". Ich schreibe für die Menschen, die sich für Inhalte und Konzepte für die Kommunikation interessieren. Schreiben ist Handwerk, keine Therapie.
Für mich selbst, aus Freude am Schreiben.
Das Frage ich mich beim Verfassen manchen Textes gern einmal selbst.
Für einen idealen Leser, den es so natürlich nicht gibt, der ich aber auch selbst sein kann.
Geschichten schreibe ich momentan nur für mich, jedoch mit zittrigen Fingern und der Idee, es irgendwann doch zugänglich zu machen. Fachbücher, Artikel und Ratgeber sind natürlich für meine interessierten Leser.
Für niemanden und alle.
Für Hunde
Für mich selbst, für Menschen, die Rat suchen und für all jene, die behaupten, Bücher wären nichts für sie.
Literatur wird immer für jemand anderen geschrieben.
Unterschiedlich. Kommt auf die Geschichte an. |