Für wen schreiben Sie in Ihrem tiefsten Inneren?
Hauptsächlich für mich! Wenn andere sich über meine Geschichten erfreuen und beim Lesen lachen können, bin ich natürlich zufrieden mit mir und auch ein bisschen stolz auf mich!
für jeden, der es gerne lesen möchte (also für niemanden!)
fuer Alle, die es verstehen
Für meine Freunde, Freund und Familie.
für mich
Eigentlich schreibe ich für keine besondere Person, dafür aber für alle, die meine Werke lesen. Ich möchte so gut werden, dass sie mir Anerkennung und vor allem Aufmerksamkeit schenken, die mir im restlichen Leben eher selten zuteil wird.
Es gibt viele gedichte die ich bestimmten Personen gewidmet habe. Manche wissen nichts davon, andere wiederum haben das vollendete Werk von mir geschenkt bekommen. So habe ich zum Beispiel meiner Schwester ein Gedicht zu Weihnachten geschenkt.
Hauptsächlich schreibe ich aber natürlich für alle die so fest an mich glauben und mich immer unterstützen.
Mich. Und den Menschen, den ich liebe.
Für die Welt und die Leute da draußen.
Für den Leser natürlich, heißt die Standardantwort, oder? Es ist immer wie ein kleines Weihnachten, wenn man ein Leserfeedback erhält, zum Beispiel durch eine Rezension oder eine Email. Es freut mich unheimlich, wenn ich die Menschen mit meiner Geschichte unterhalten kann und sie sich amüsiert haben.
Aber ich muss auch zugeben, dass ich vor allem auch für mich selbst schreibe. Es käme für mich nicht in Frage, einen Roman nur auf kommerziellen Erfolg hin auszurichten. Ich liebe es beim Lesen in eine andere Welt abzutauchen, das ist bei guten Büchern ja das eigentlich Faszinierende. "Lesen heißt durch fremde Hand träumen", sagte einmal der portugiesische Schriftsteller Fernando Pessoa und er hat Recht damit. Wenn man einen Roman selbst schreibt, dann taucht man ja noch viel tiefer in diese Welt ab. Und was manche sich gar nicht vorstellen können, ist die spannende Tatsache, dass sich die Figuren, die man ja selbst erschaffen hat, im Laufe des Schreiben wie von selbst in die eine oder andere Richtung entwickeln. Wenn man so im Schreiben ist, dann entwickeln sich manche Dinge einfach. Man befindet sich dann sozusagen in der Romanwelt und wird, obwohl man ja der Erschaffer dieser Welt ist, immer wieder überrascht.   | | |
Für mich. Und mein inneres Kind.
Für mich selber! Einfach um das fanatasivolle nicht zu verlieren. Viele junge Menschen im meinem Alter, können das schon gar nicht mehr. Was ich sehr schade finde...
Für den Teil meiner Persönlichkeit, der aus gesellschaftlichen Moralvorstellungen niemals zum Vorschein kommen darf. Dann fühlt es sich weniger erdrückend und beschneidend an.
An erster Stelle schreibe ich für den Menschen, den ich seit über 4 Jahren liebe! An zweiter Stelle natürlich für mich selbst. Ich weiß, dass der Mensch, den ich so sehr liebe, diese Texte niemals lesen wird, doch allein diese Texte zu verfassen, macht mich glücklich. Und dass ich Texte für mich schreibe, hat natürlich persönliche Gründe, z.B. dass ich meine Probleme für einen Moment vergesse, meine Trauer überwinde oder auch mein Glück für einen späteren und vielleicht traurigen Zeitpunkt auf ein Blatt Papier bringe.
Ich schreibe für mich. In meinem tiefsten Inneren bin ich der, der auf Werke wartet die mir gefallen. |
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