FOTOGRAFIE
Welche Dinge haben Sie zum Thema Rahmen und Komposition gelernt?
Gerade beim Thema Komposition sollte man auf sein Gespür, auf sein Gefühl achten. Jegliche zu theoretische Komponente hat bisher eher mein Werk verschlechtert. Arbeite ich nur nach Gefühl und schaue mir das Bild danach mit den Augen eines Theoretikers an, so sehe ich meist, dass es den klassischen Regeln entspricht.
Den Bildauschnitt kann man oft immer noch etwas kleiner auswählen. Ansonsten: Drittelregel, goldener Schnitt, Tiefenwirkung durch mehrere Objekte in unterschiedlicher Entfernung, als Rahmen z.B. Äste verwenden etc, Linien, Formen und Strukturen mit ind as Foto nehmen.
Wie war die Frage?
?
Ein guter Hintergrund ist die halbe Miete.
Der einzige Rahmen, der ein Bild stilvoll unterstreicht, ist entweder ein breiter schwarzer oder breiter weißer. Alles andere ist für mich ein klares No-go. Das kommt vielleicht bei mir noch aus der Dunkelkammerarbeit: Da wurde das Bild direkt auf das Papier belichtet und meist bildete das dann auch automatisch den Rahmen.
Von leer zu voll also Links leer rechts voll. goldener Schnitt und dann auch alles mal ganz bewusst anders machen.
Vieles...das kann man nicht in einer Internetbefragung erläutern.
Sicherlich gibt es Grundsätze zur Bildgestaltung mit denen man sich vertraut machen sollte und muss. Dennoch vertrete ich die Ansicht der künstlerischen Freiheit - denn schön und "richtig" ist, was dem Betrachter gefällt.
Es kommt auf das eigene Gespür an ein Motiv in Szene zu setzen. Ich halte mich nicht großartig an Regeln
Alles und Nix.
Ich habe mich stets gegen die "Zwei-Drittel-Regel" gelehnt. Wenn andere Menschen sagten, "...das ist aber eine seltsame Perspektive..." war ich mir sicher, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Ansonsten ist die Komposition das A und O. Bewusst zieht es mich deswegen ab und zu mit einer Festbrennweite nach Draußen. Diese zwingt mich regelrecht dazu, mich selbst so zu positionieren, damit am Ende ein gutes Bild entsteht. Mit Zoom-Objektiven holt man sein Motiv näher ran...und das Gegenteil, bis man denkt es passt. Aber die erstere Variante ist zum Lernen und fürs Training wesentlich besser.
Mir sagt der goldene Schnitt etwas, aber ansonsten bin ich da unwissend, da ich Fotografie nicht erlernt habe.
5:3:2 - mehr gibt es nicht zu wissen.
Ich verzichte meistens auf einen Rahmen und probiere das Bild auch ohne einen solche gut aussehen zu lassen. Rahmen können als Unterstützung dienen, aber ich sehe immer wieder, dass übertrieben wird. Eine Fotografie ist für mich ein Bild ohne Rahmen und wenn eines mit einem dezenten.
Bei der Komposition gibt es schon Grundregeln zu beachten, aber auch von diesen darf man mal abweichen und ausprobieren. Wenn ich ein Bild ausschneide probiere ich es teilweise mit verschiedenen Varianten. Da kann auch mal der "Goldene Schnitt" wegfallen. |
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