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: Was können Sie uns über d... Es ist wohl die Kür eines
 
 
 
 
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Was können Sie uns über die Kunst des Interviews beibringen?
 
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Es ist wohl die Kür eines jeden Journalisten, ein vernünftiges, spannend zu lesendes Interview durchzuführen. Auf keinen Fall fehlen dürfen Auflockerungsfragen zu Beginn. Private bzw. provozierende Fragen gehören oft dazu, dürfen die Schamgrenze des Interviewpartners aber nicht übersteigen. 


Immer die Fragen stellen, die der gesunde Menschenverstand diktiert - und dann zuhören. 


Die Kunst liegt vor allem in einer guten Vorbereitung, um dem Gegenüber zeigen zu können, dass man nicht bei Null anfängt, sondern sofort ins Eingemachte übergehen kann im Frage-Antwort-Spiel. 


Jedes gelungene Interview beruht entweder auf sehr guter Vorbereitung oder auf Glück - im besten Fall kommt beides zusammen. Gut zuhören und entsprechend nachhaken hilft; wer sich einwickeln lässt, ärgert sich spätestens bei der Transkription des Tonbands. 


Nichts, aber man sollte das Konzept der Autorisierung überdenken, da Prominente heute weniger denn je Kontrolle über ihre Identität und die Wahrnehmung durch die Masse haben. 


Nichts, denn ich habe noch nie ein Interview geführt... 


unerwartete Fragen stellen, unberechenbarer sein. Und ganz simpel: offene Fragen stellen. 


Es sollte lebendig sein und dem Leser den Interviewenden auf spannende Weise näherbringen. 


Keine Gnade. Fremdschämen ist das Privileg des Lesers 


Das ist nicht meine Aufgabe. Aber vielleicht einfach mal weniger Fragen stellen. 


gut vorbereiten, gut zuhören und keine angst haben nachzufragen und gegebenenfalls frech zu sein. 


Pausen machen. Lange Pause, damit das Gegenüber nachdenken kann. 


Wichtig ist eine gute Recherche. Dazu gehört auch, alte Interviews mit der Person zu lesen/hören/sehen. Niemand mag es, ständig die gleichen Fragen zu hören. Es sollte das Ziel sein, möglichst viele Fragen zu finden, die noch nie gestellt wurden.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich die Atmosphäre. Wenn der Interviewpartner sich wohl fühlt, erzählt er mehr. Das heißt nicht, dass man deswegen auf unangenehme Fragen verzichten sollte - doch sollte man sie nicht gleich am Anfang stellen.
 


Einen Menschen mit seinen eigenen Worten dazu zu bringen, Zusammenhänge aufzudecken, die er nicht aufdecken wollte und ihn davon zu überzeugen, dass dies einer guten Sache dient. 


In meiner Hausarbeit zum journalistischen Interview habe ich zwar eine 1,3 bekommen, aber ansonsten interviewe ich selten, sehr selten. 



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