Wird jeder Mitbürger zum Korrespondenten, wenn er eine Kamera ans Telefon anschließt?
Zunächst einmal wird er dadurch zum Paparazzi.
NEIN
Ja! Unverfälscht berichten wo man gerade ist.
Waren das noch Zeiten, als WebDiscuss.com eine blühende Gruppe war.
Mitglieder auf der ganzen Welt verstreut, persönliche Eindrücke von Brennpunkten des Weltgeschehens.
Ein Griche der ausfürhlich über die Einstellung von Ihm und seinen Landsleuten zu den USA diskutiert.
Der Begriff des Korrespondenten ist ja eigentlich nicht geschützt. Wer objektiv und sachlich berichtet, kann ein Korrespondent sein.
Mhm. Es gibt da eine größere Zeitung, die uns alle dies glauben lassen mag. Ich denke, wenn eine zielgerichtete Idee verfolgt wird, die auch inhaltliche Konzepte beinhaltet, wie bei den Bürgerradios usw, dann ja. Und nein, wenn es nur um die Entlohnung für Schnappschüsse geht oder quotenstarke (und somit oft verkürzte) Darstellungen.
Nein, er wird zum dokumentierenden Zeitzeugen
Klares ja - siehe der Wandel durch Social Media Netzwerke.
Voraussetzung: Er kommuniziert Informationen, die Newswert haben.
Die spannende Frage des Bürgerjournalismus. Nein, ich denke nicht. Der Bürger kann in einer Situation, in der er mit seinem Handy Videos macht und Bilder schießt, vielleicht dem Journalismus dienlich sein. Aber der Mensch, der in einer Situation "Picshots" macht, nimmt allenfalls einen Bruchteil dieser Situation wahr. Guter Journalismus muss es schaffen, den weiten, facettenreichen und womöglich kritischen Überblick über ein großes Ereignis zu geben.
Ob man das als Korrespondent bezeichnet oder anders, ist nicht relevant. Ich persönlich würde es vor allem in Österreich gerne sehen, wenn sich noch mehr Menschen journalistisch engagieren würden. Die Chance, mit eigenen journalistischen Angeboten erfolgreich zu sein, liegt in der Nische, wie es etwa in Deutschland der Heddesheim-Blog vormacht.
Das ist weniger eine Frage der technischen Ausrüstung, als von der Fähigkeit des Mitbürgers. Also nein, nicht jeder Mitbürger.
Nein.
Nicht jeder wird das wollen, aber die die es wollen können es werden.
Das wäre ein Schritt in die wirkliche Pressefreiheit.
Die Spreu wird sich von alleine vom Weizen trennen.
Grundsätzlich schon. Ist nur die Frage, ob seine Aufzeichnungen von allgemeinem Interesse sind.
Nicht bevor die Kamera telefonieren oder das Telefon sehen kann.
Nein. Zum Meistertüftler 2010. |
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