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INTERNET: Glauben Sie, dass die dig... mobiles Internet zu günst
 
 
 
 
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INTERNET

Glauben Sie, dass die digitale Diskrepanz ein soziales Problem ist? Was würden Sie tun, um die digitale Alphabetisierung zu beschleunigen?
 
Whohub


mobiles Internet zu günstigen Preisen für die Entwicklungsländer und entsprechende Aktivitäten von Non Profit Groups unterstützen 


Ein soziales Problem ist dies sicherlich, aber keines einer gesellschaftlichen "Schicht" - das Problem der nichtintegrationswilligen Digitalverweigerer will *ich* gar nicht lösen: viel zu lustig finde ich es, wenn mir Internetausdrucker und Netzeunuchen "diese Welt /erklären/".
Die Verweigerung der längst nicht mehr neuen Medien erinnert mich an die Haltung der Menschen, die maximal fünf Kilometer Weg zur Arbeit in Kauf nehmen wollen.
 


Die Möglichkeiten sind - zumindest in den Industrienationen - gegeben. Jeder muss für sich entscheiden wie er das Angebot nutzt.

Ich finde schon seit den Anfängen des Internets den Gedanken attraktiv, die Menschen in den Entwicklungsländern damit kostenlos auszustatten, und zu schauen was passiert.
 


Ich bin mir sehr sicher, dass sie ein Problem ist.

Der mögliche Zugriff auf jede Information - jederzeit - bewirkt auch eine Bewusstseinsveränderung. Denn wenn ich weiß, dass ich immer und über alles weitere Informationen erhalten kann, dann gebe ich mich immer weniger mit Halb- oder gar-nicht-Wissen zufrieden geben kann.
Gleichzeitig schwindet das Vertrauen in die Gatekeeper jeder Art. Egal, ob man zu einem Zeitungsbericht eine zweite Meinung lesen kann, zu einer Diagnose vom Arzt weitere Meinungen bekommen oder zu einem Bescheid vom Amt passende Berichtserstattung oder sogar die entsprechenden Urteile findet - immer schwindet das Vertrauen in den Alleinvertretungsanspruch desjenigen, der mir die Nachricht überbracht hat.

Menschen, die dieses Gefühl nicht kennen, leben logischerweise anders.

Ich selbst arbeite gerade an einem Projekt gegen diesen digital gap, das aber leider noch nicht weit genug ist, um in die Öffentlichkeit gelassen zu werden.
 


Projekte wie Jimdo.com unterstützen. Hier findet echte Nachwuchsarbeit statt. 


um ehrlich zu sein wüsste ich auch nichts 


Was bedeutet Diskrepanz? 


I don't consider the technology gap to be a deficit by any means, in fact I believe it has been greatly enhanced as more and more of the younger generation find there way through a world less understood by the adults around them, who can greatly restrict change unintentionally. A younger generation will always be more experimental when it comes to new technologies and as a result they have been instrumental in proliferating many of the nuances we have seen in IT. Facebook, Macintosh and Windows are perfect examples. 


JA. An Schulen mehr brauchbare Technologie anschaffen und die LehrerInnen, die noch analog/digitale Generation sind nachschulen lassen. 


das kommt drauf an wen man fragt.
Einen 65 Jährigen oder einen 16 Jährigen. Ich sehe hier kein Problem solange Verhältnis und Umgangsformen passen.
 


Ein Teil der digitalen Diskrepanz wird sich im Laufe der Zeit von alleine erledigen. Die meisten jungen Menschen wachsen heute ganz selbstverständlich mit den Möglichkeiten des Digitalen auf. Diejenigen, bei denen das noch nicht der Fall werden, werden - uncharmant gesagt - irgendwann nicht mehr da sein.

Das Problem sehe ich weniger in der digitalen Alphabetisierung, die kommt so oder so. Handlungsbedarf sehe ich eher beim Bewusstsein um die Chancen und Risiken der digitalen Welt. Man könnte sagen, buchstabieren lernen die Leute weitgehend sowieso, man muss ihnen aber zeigen, wo es guten Lesestoff zu lesen gibt und was sie selbst schreiben könnten.

Hier ist "die Gesellschaft" in der Pflicht. Und der Ort, wo man jungen Menschen unabhängig vom Elternhaus etwas beibringt, ist die Schule. Es mag nicht einfach sein, der Schule die Verantwortung für noch einen weiteren Bereich aufs Auge zu drücken, aber ich halte es in diesem Fall für die beste Lösung.
 


Nein. Digitalverweigerer sind in jeder Gesellschaftsschicht zu finden. Die Ursachen für die Verweigerung sind nicht von sozialen Schichten abhängig sondern liegen vielmehr in der Erziehung und dem Umgang mit den "neuen" Technologien (die ach so neu nun auch nicht mehr sind).

Um die Alphabetisierung voranzutreiben, müsste man zuallererst an Schulen bessere, brauchbare und intuitive Ausstattung anschaffen und jene Lehrkörper, die noch der analogen oder analog/digitalen Generation angehören zu Nachschulungen schicken. Es macht keinen Sinn, unsere Kinder von Personen ausbilden zu lassen, die selbst davon keine Ahnung haben.
 


Ich weiß nicht, ob man heute noch beschleunigend wirken muss. Gerade die Beschleunigung zeigt die sozialen Unterschiede. Wer sich nicht regelmäßig neue Hardware leisten kann, läuft tatsächlich Gefahr, abgehängt zu werden. Und an dieser Stelle spielen soziale Unterschiede tatsächlich eine bedeutende Rolle. 



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