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MARKETING

Vor einigen Jahren sagte man, dass die Verkäufe online dem traditionellen Handel das Garaus machen würden. Dennoch ist dieser lebendiger als nie zuvor. Wie erklären Sie sich das?
 
Whohub


Ganz einfach. Man muss die Käuferschaft einfach unterteilen, in diejenigen die preisorientiert nach dem günstigsten Angebot unterscheiden und es als praktisch empfinden Die Ware direkt nach Hause geliefert zu bekommen. Einerseits gibt es aber auch eine nicht geriner Gruppe innerhalb der Käuferschaft, die nach wie vor Wert auf eine umfassende Beratung legt, sich die Ware visuell und haptisch erschließen möchte (angucken, anfassen, riechen, schmecken etc.) und vor allem, in diejenigen die nicht Internetaffin sind z.B. aufgrund Ihres Alters und die Möglichkeiten und vor allem das Informnationsvolumen im Internet gar nicht händeln können oder wollen. Also bleibt immernoch ein Großteil der Käuferschaft außerhalb der Internets erreichbar und sorgt dafür, dass auch der traditionelle Handel weiterhin seine Berechtigung hat. 


Die potentiellen neuen Kunden sind noch nicht alt genug. Und das bisherige, deutsche Klientel ist konservativ und bleibt bei alten Gewohnheiten. 


Ist nicht von der Hand zu weisen. Darüber gibt es ja Statistiken. Lebendiger als je zuvor halte ich für ein Gerücht. Der Vorteil des traditionellen Handels ist die Haptik. Der Kunde kann die Produkte "begreifen". 


I explain that with the increasing connections of internet and real life. The upcoming mobile web is an important facilitator for this. People can now check online and on the go what happens offline and around them. Especially for small businesses this is a great opportunity if they understand how to make use of this.
Keyword: location based services!
 


Eine Komponente kann man bis heute nicht ersetzen - das ist der Mensch. Wenn wir in ferner Zukunft unsere Neuronalen direkt mit dem Netz verbinden können und unser Gehirn uns vortäuscht direkt gegenüber dem anderen Menschen zu sein, das haptische, das ganze Erlebnis zu haben, dann wird bis auf wenige Ausnahmen nur noch Online gekauft.

Ob es dann noch entscheidend ist ein Produkt sofort in Händen zu halten ist dann aber fraglich denn vielleicht fahre ich mein neues Fahrrad, trage meine Kleidung, mache Urlaub in einer virtuellen Welt.

Ausgenommen sind Personen welche sich diesem Netz aus Datenschutzgründen verschliessen werden.
 


man kann es von zuhause machen und steht nicht 20min an der kasse an ;) 


Auch in der heutigen Zeit bekommt man die bessere und ausführlichere Beratung beim persönlichen Kontakt und in einem Gespräch Vis-a-vis. Weiter hat man vor Ort die Möglichkeit, das gewünschte Produkt anzufassen und zu testen. Dies kann uns die Welt des Internets noch nicht ermöglichen. Zwar sind Onlinekäufe beliebter geworden, doch sie können nicht alles ersetzen. Und letztlich gehen wir ja auch alle ganz gerne mal persönlich shoppen...:-) 


Das Eine hängt mit dem Anderen zusammen, und das eigentliche Business machen immer noch echte Menschen und keine Sims-Avatare. 


Nun ja..ich denke mancher Kleinstadt wurde definitiv der Garausgemacht:-) allerdings gibt es (noch) normale Streuber...aber ebenso Wiederentdecker der wahren Welt durch diese Sozialisierung des Internet...bin selbst noch am studieren:-) wird aber sicher spannend:-) 


Die Massen entdecken das online Shopping easy und sicher sein kann. Noch wichtiger, grenzuebersteigendes Webshopping macht Es' Moeglich die guenstigste Angeboten zu bekommen. Eben noch wichtiger: das Austauschen von Kauferfahrungen zwischen User macht es einfacher eine Wahl zu machen. 'Die Nachbarn sagen's, meine Freunde, Omi, Tante Emma, Rennschwein Rudi, und wer weiss ich nich mehr. Das bildet vertrauen! Vertrauen um in den furchbarst ausehenden Webshops zu kaufen...
Offensichtlich sind beim letzten Beispiel super Kundenbetreuung durchschlaggebend.
 


Natürlich wird der traditionelle Handel immer nötig ein und es macht ja auch Spaß einkaufen zu gehen, Dinge zu spüren, zu schmecken oder zu riechen.
Jedoch wächst die digitale Generation erst heran und manche Dinge sind einfach schneller, zeitoptimierter und oft auch günstiger online zu erwerben.
 


Der Mensch wird immer, wenn er die Wahl hat und es auf seine Situation passt, den persönlichen Kontakt einem digital-distanten Kontakt vorziehen, das ist sozialpsychologisch belegt. 


Ich bin der Meinung, dass das eine nicht ohne das andere kann. Kunden suchen emotionale, persönliche Verkaufserlebnisse, gleichzeitig wollen sie aber schnell und günstig einkaufen. Dies ändert sich je nach Produkt und kann sich auch verschieben, je nach Bedürfnislage des Kunden. 


Research online, purchase offline! 


Das resultiert aus der Verschiedenheit der Kunden und ihrem unterschiedlichen Zeitbudget für Einkäufe.

Ich brauche schnell, ich will schnell vergleichen, ich will schnell informiert sein und schnell kaufen - eben meist ebay.
 


Gelungene Mixtur aus on- und offline Marketing - aus Sicht der offline Unternehmen. Aber ob er wirklich lebendiger ist als vorher, weiss ich gar nicht... Es kann aber funktionieren. Kommt aufs Produkt und die Präsentation an. 


Der Mensch ist vielschichtiger, als man immer behauptet. daher sind schon so viele Dinge totgesagt worden, die heute quicklebendig sind: Bücher, Kino, Festnetz ... 


Wir alle werden immer, sofern wir dazu die Möglichkeit haben, den direkten und persönlichen Kontakt einem virtuellen Kontakt vorziehen. 


Zahlreiche Leerstände von Ladenlokalen auf dem Land zeugen von der Macht des E-Commerce. Lebendigkeit des stationären Einzelhandels besteht nur dann weiter, wenn "Nur was sich ändert, bleibt"" 



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