RECHT
Berichten die Medien verhältnismä?ig zu viel über Kriminalfälle?
Sie berichten manchmal vorschnell und zu ausgiebig.
Ich finde die Medien berichten nicht verhältnismäßig zu viel über Kriminalfälle, aber oft einfach weder ausgewogen noch ausreichend fundiert. Ich würde mich sehr freuen, wenn hier mehr auf eine journalistisch fundierte Recherche und Berichterstattung geachtet würde. Insbesondere in den Fällen, in denen noch kein Urteil gesprochen worden ist.
Eine Vorverurteilung des Verdächtigen durch die Medien hat oft so gravierende Auswirkungen für den Menschen, dass dies nicht mehr gut zu machen ist. Ich hatte z.B. Verfahren gegen div. Sender und Zeitungen, die nachweislich Unschuldige vorab durch ihre Berichterstattung zu Schuldigen gestempelt hatten. Da helfen alle im Nachhinein erstrittenen gerichtlichen Gelder nichts. Der Mensch ist gesellschaftlich so abgestempelt, dass es sehr schwer wird, dies wieder zu korrigieren-soweit das überhaupt möglich ist. Ganz zu schweigen von den psychischen Folgen für die Personen.
Ich störe mich nicht an einem "zu viel", sondern an einseitiger und schlechter Berichterstattung.
Das können wir nicht beurteilen. Allerdings berichten die Medien unserer Meinung nach teilweise zu wenig über rechtswidrige Verhaltensweisen großer Unternehmen – sicher auch weil Werbegelder davon abhängig gemacht werden.
Völlig unverhältnismäßig und ziel- bzw. Interessengerichtet. Die Medien wollen Meinungsmacher sein und nutzen hierzu ihre Möglichkeiten. Die ursprüngliche Aufgabe der Medien, Informationsquelle zu sein, wurde bewusst aufgegeben zugunsten einer machtabhängigen Beeinflussungsinformation
Es ist ein interessantes Thema für die Leser
Ja, aber Sex and Crime sells. |
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