ERZIEHUNG
Was bedeutet für Sie kollektives Lernen? Wie setzen Sie das in die Praxis um?
Kollektives Lernen bedeutet u. a. die Erfahrung, dass Menschen je nach individueller Vorgeschichte, Befähigung und Kultur unterschiedlich lernen - das ist eine wertvolle Erfahrung für Lernende wie Lehrende.
Umsetzung siehe vorherige Antwort.
Wenn ich das Wort kollektives Lernen lese, kommt mir direkt dieses Bild http://www.schule-oe.ch/typo3temp/pics/1998edceb5.jpg, sowie ein Satz meiner Fachseminarleiterin in Deutsch in den Sinn:
Nicht alle Schüler müssen zur gleichen Zeit das gleiche tun !!!
Es sollte einen gewissen Grundkonsenz geben, den alle Schülerinnen und Schüler erreichen sollen und auch können. Jedoch ist es nicht zwingend notwenig, dass alle Schülerinnen und Schüler zur gleichen Zeit die gleiche Aufgabe bearbeiten bzw. nach einer Unterrichtsstunde die gleiche Leistung erbracht haben.
Es gilt den Schüler dort abzuholen, wo er steht. Theoretisch ist dies einfach gesagt. Für mich bildet das Montessori-Modell in diesem Falle eine ideale Lösung. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst woran sie arbeiten. Ich habe dies in ähnlicher Form anhand eines Tagesplanes (einmal die Woche, wo ich die Klasse 5 Stunden am Stück habe) ausgetestet. Diese Art des selbstgesteuerten Lernens (in dem die Schülerinnen und Schüler sich nicht nur das Fach, sondern auch die Aufgaben bzw. Aufgabentypen - es gab Pflicht und Wahlaufgaben-) aussuchen dürfen, kam sehr gut an und lief disziplinierter als erwartet.
Nicht alle Schülerinnen und Schüler sind gleich und somit können wir auch nicht die gleichen Leistungen von ihnen erwarten.   | | |
In einer Lerngruppe gibt es immer kollektives Lernen. |
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