In meiner derzeitigen Haupttätigkeit irrelevant.
So wenig wie möglich, so viele wie nötig.
Meistens baue ich meine Stunden so auf, dass Schüler, die gut arbeiten und sich nicht ablenken lassen damit fertig werden und solche, die die Zeit vertrödeln diese nachholen müssen (Wiedergutmachungsprinzip).
Hausaufgaben benote ich nur sehr selten, da man nie weiß, bei welchen Schülerinnen und Schülern die Eltern zu Hause sich mit um die Hausaufgaben kümmern... was ja im Grundsatz nicht verkehrt ist, wenn es so ist, jedoch sehe ich dort ein großes Problem: Bei Schülerinnen und Schülern, die in der Schule eher schwache Leistungen bringen, ist es oft so, dass die Eltern nachmittags nicht zu Hause sind oder sich nicht um die Kinder kümmern. Würde ich die Hausaufgaben dieser Kinder einsammeln und benoten, wären diese doppelt gestraft. Die Kinder, bei denen die Eltern sich nachmitags hinsetzen und die Hausaufgaben kontrollieren, bekämen gute Noten und schwache Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keine Betreuung bekommen schlechte (was zu zusätzlichem Frust führt).
Um die wirkliche Leistung meiner Schüler festzustellen, sammle ich, falls nötig, die in der Stunde angefertigten Arbeiten ein und benote diese bzw. kündige eine schriftliche Überprüfung an.   | | |
ich erwarte von jedem, dass er sein Bestes gibt. Das kann je nach Leistungsstand und persönlicher Verfassung unterschiedlich sein. Bei Prüfungen und Klausuren bin ich natürlich an Vorgaben gebunden.
Ich könnte jetzt die Notendefinition zitieren... aber natürlich zählen für mich wie für die meisten anderen Lehrer Vollständigkeit, Eigenständigkeit in Ausführung und Denken, Reflektiertheit, Kreativität, natürlich auch Bemühen und Zuverlässigkeit
In meiner klasse die Hausaufgaben ist fast immer Karten. Meine Kriterien sind das alles Komplet ist, und auf die beste Ebene für die besondere Schüler. |