Interview mit:Fabian Beyer [fabianbeyer]
BERUF
 | Was ist Ihr Beruf? Was steht auf Ihrer Visitenkarte unter Ihrem Namen? bisher Projectmanager, ab demnächst hoffentlich Online Marketing Manager |
 | Was haben Sie studiert und warum? Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing und Personal.
Ich habe dieses Studium gewählt, weil ich eine Ausbildung im Handel gemacht habe und es für mich der logische nächste Schritt war. Wirtschaft interessiert mich und ich bin davon überzeugt, dass in mir drin ein Unternehmer steckt. Bis ich allerdings soweit bin, eigne ich mir das nötige Handwerkszeug an und ein Schritt auf diesem Weg war mein Studium. |
 | Was erwartet man von Ihnen in Ihrer Arbeit? Wie setzen Sie diese Erwartungen um? Nach meinem Studium habe ich als Projektmanager gearbeitet. Derzeit bin ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, bei der ich mich mehr einbringen kann und meine Fähigkeiten mehr zur Geltung kommen.
Bisher wurde von mir erwartet, dass ich diverse bürokratische Tätigkeiten, wie Kalkulationen, Angebote, Rechnungen und dergleichen möglichst korrekt und ordentlich erstelle. Dass ich noch einiges mehr kann, durfte ich in meinem letzten Job noch nicht wirklich zeigen. Deshalb brenne ich darauf zu beweisen, dass ich noch einiges mehr kann. |
 | Ihre Links im Internet (Website, Blog, Social Networks, etc.) www.twitter.com/fabstar110
http://delicious.com/fabstar110
www.facebook.com/fabian.beyer
www.supporters-mainz.de |
 | Sind Sie mit der Erziehung, die Sie erhalten haben, zufrieden? Auf jeden Fall. Meine Eltern haben mir glücklicherweise noch Werte mit auf den Weg gegeben, die schon meiner Generation, aber vor allem auch den Generationne nach mir teilweise vollkommen abgehen. Ich halte Werte wie Respekt, Höflichkeit, Loyalität, Ehrlichkeit und noch einige mehr für essentiell. |
 | In welchen Bereichen möchten Sie Ihre Ausbildung gerne ausweiten? Oh, ich würde vieles gerne noch lernen in meinem Leben. Allen voran würde ich gerne nähen lernen und lernen noch besser mit Photoshop umzugehen, da es bisher nur für ein paar Grundkenntnisse reicht.
Aber auch Sprachen und diverse andere Fertigkeiten reizen mich. Leider ist es die Zeit, die einem oftmals einen Strich durch die Rechnung macht, denn man kann sich ja leider nicht zweiteilen...
Ansonsten bin ich natürlich immer darum bemüht mich auf meinem beruflichen Fachgebiet weiterzubilden. Und ich bin natürlich daran interessiert mich in meine berufliche Wunschrichtung weiterzubilden. |
 | Auf welchem Gebiet sind Sie gut? Wo müssen Sie sich noch verbessern? Ich glaube meine Stärken liegen speziell in der Kommunikation. Ich bin offen für viele verschiedene Themen, sei es Kultur, Politik, Sport oder Geschichte. Hobby-mässig interessiert mich Fussball am meisten, aber auch Kultur und Geschichte meiner Heimatstadt interessieren mich sehr.
Verbessern? Niemand ist perfekt. Ich kann mich nahezu auf jedem Gebiet in dem ich mich bewege bzw. mit dem ich mich beschäftige noch verbessern und in Gebieten auf denen ich mich noch nicht bewege natürlich ebenfalls. |
 | Nehmen Sie an Seminaren oder Kursen teil, um sich in Ihrem Beruf fortzubilden, oder sind Sie Autodidakt? Bisher habe ich keine Gelegenheit ausgelassen mich beruflich weiterzubilden. Leider wurde in meinem letzten Job nicht allzu viele Fortbildungen angeboten. Dementsprechend habe ich mich viel autodidaktisch weitergebildet. "Stillstand ist Rückschritt" ist eine meiner Lebensmaximen, dementsprechend drehe ich mich immer weiter... |
 | Wann war Ihnen bewusst, dass Ihre Tätigkeit ernst genommen wurde und Sie ein Profi auf Ihrem Gebiet werden konnten? Ich würde sagen, dass ich von Profi noch etwas entfernt bin, aber ich bin der festen Überzeugung, dass ich mehr Ahnung von dem habe, was ich tue als 95% der anderen, die sich in meinem Fachgebiet bewegen. Wenn ich etwas tue, dann mit Leidenschaft und ich denke das unterscheidet mich von den meisten anderen Leuten. |
 | Welche Personen haben Sie im Laufe Ihrer Ausbildung bzw. Ihres Studiums nachhaltig beeinflusst? Beeinflusst werde ich immer wieder, vor allem von meinem direkten Umfeld, Freunden, Bekannten, Vorgesetzten, aber auch Lehrern und Professoren, sowie Autoren diverser Fachliteratur.
Man kann sich gut Beispiele an anderen Personen nehmen, aber muss dennoch seinen eigenen Weg finden. Alles was man dabei von anderen positives lernt, ist lediglich Hilfsmittel um nicht vom eigenen Weg abzukommen. |
 | Mit welcher Art von Menschen fühlen Sie sich wohl, um im Team arbeiten zu können? Ich kann mich nahezu mit allen Arten von Menschen arrangieren, aber natürlich sind mir offene, herzliche und engagierte Menschen am liebsten.
Generell muss man aber, meiner Meinung nach, im professionellen Berufsleben lernen mit allen Arten von Menschen umzugehen. Allerdings kann ich mich ganz gut auf verschiedene Menschen einstellen und ich nehme mir einige Dinge auch nicht so schnell zu Herzen im Beruf. |
 | Welche Ziele haben Sie sich in Ihrem beruflichen Umfeld gesteckt? "Sky´s the limit!" Ein anderes Lebensmotto von mir.
Ich denke Schritt für Schritt. Noch bin ich in keiner Position, um zu große Forderungen zu stellen. Aber ich habe Träume und Wünsche und ich versuche nach und nach an Ihnen zu arbeiten.
Mein nächstes Ziel ist es, eine solide Arbeit zu finden, die mir Freude machen soll, bei der ich mich weiterbilden und weiterentwickeln kann und bei der ich weitere Kontakte knüpfen kann. Natürlich sollte die Arbeit mich auch finanziell über Wasser halten und mir auch meine privaten Ziele ermöglichen.
Langzeitziel ist für mich, mich mit meiner großen Leidenschaft Textilien selbstständig zu machen. Mein Traum von einem eigenen Label im Bereich "Streetwear" ist ein Ziel an dem ich auf Dauer arbeiten möchte. |
 | Welche Veröffentlichungen, die in Zusammenhang mit Ihrem Beruf stehen, lesen Sie regelmäßig? Werben und Verkaufen, Textilwirtschaft, diverse Blogs im Bereich Lifestyle, Fashion und Textil, aber auch die verschiedenen Tech-Blogs, die sich mit den Themen Marketing, Online-Marketing und vor allem Web 2.0 / Social Media beschäftigen, wie Mashable, Gizmodo, ect.. Und natürlich interessiere ich mich sehr für neue Medien und neue Technologien im Bereich mobile Kommunikation und digital Entertainment. |
 | Welche Sprachen sprechen Sie? Wie haben Sie diese Sprachen gelernt? Ich spreche ein bisschen französisch und spanisch. Allerdings verstehe ich mehr als ich spreche, und am meisten verstehe ich, wenn ich lese. Gelernt habe ich französisch in der Schule, spanisch in der Fachhochschule. Englisch spreche ich fließend. Gelernt habe ich erste Grundkenntnisse bereits im Kindergarten bei meiner amerikanischen Kindergärtnerin. Ausgebaut natürlich in der Schule, aber vor allem haben mich amerikanische Freunde und Musik weitergebildet. |
 | Haben Sie eine Website oder einen Blog? Wie haben Sie die Seite erstellt? Erfüllt die Seite den Zweck, für den sie ursprünglich gedacht war? Am aktivsten nutze ich privat Facebook, womit ich mich auch sehr gut auskenne. Ausserdem twittere ich unter www.twitter.com/fabstar110 und diversen anderen Aliasen für diverse Institutionen.
Einen eigenen Blog habe ich zwar, allerdings ist dieser als Gründer-Blog gedacht gewesen und dementsprechend nicht öffentlich. |
 | Fällt es Ihnen leicht oder schwer, vor Publikum zu reden? Welche Erfahrungen haben Sie auf diesem Gebiet gesammelt? Bis auf das übliche leichte Lampenfieber, was wahrscheinlich jeder hat, fällt es mir nicht besonders schwer vor Publikum zu reden.
Als stellvertretender Vorsitzender des eines Fan-Dachverbandes habe ich unter anderem schon eine Demo organisiert, dabei eine Rede gehalten und bei diversen Podiumsdiskussionen teilgenommen.
Ausserdem habe ich natürlich schon diverese Präsentationen im Studium und im Beruf hinter mir. |
 | Nehmen Sie an Cocktails, Präsentationen, Messen und Tagungen statt, die im Zusammenhang mit Ihrem Beruf stehen? Sofern es mir möglich ist, nehme ich an diversen Angeboten teil. |
 | Haben Sie sich schon einmal auf den Social Networking-Portalen für Experten umgesehen? Wo haben Sie sich registriert? Ich bin bei Xing und bei LinkedIn vertreten, wobei ich nur das Xing-Profil aktiv betreibe, da mir im deutschen Markt für LinkedIn die Relevanz fehlt. |
 | Was unterscheidet Sie von anderen Experten in Ihrem Sektor? Ich bin hungrig und wissensdurstig. Leidenschaft und Engagement zeichnet mich aus. Und ich glaube ich bin nicht so weltfremd, wie viele sogenannte "Experten". |
 | Wie verändert das Internet Ihre Arbeitsweise? Das Internet bestimmt mein ganzes Leben.
Ich verwalte meine beruflichen, sowie privaten Kontakte über das Internet und bin der Meinung, dass das Internet unser Leben revolutioniert hat.
Ausserdem gibt es eine Menge Tools, die das Internet bietet, die einem das Arbeiten erleichtern. |
 | Praktizieren Sie Tele-Arbeit, auch Teleworking genannt? Bisher nicht. |
 | Glauben Sie, dass Ihre Hobbys dazu beitragen, Ihre professionellen Qualitäten zu steigern? Defintiv. Da ich meine Hobbys mit den Menschen betreibe, die ich am meisten schätze, und ich der Meinung bin, dass man von den Leuten in seinem persönlichen Umfeld mit am meisten lernen kann, bin ich davon fest überzeugt, dass es auch Einfluss auf meine professionellen Qualitäten hat.
Ausserdem gehört zu meinem Hobby auch die Kommunikation mit den Verantwortlichen des Fussballvereins, Manager, Marketing-Chef, Geschäftsführer, Präsident usw., dabei lernt man sehr viel.
Darüber hinaus ist Marketing, speziell Online-Marketing (Web 2.0 / Social Media) für mich nicht nur Beruf, sondern auch Hobby. Es hilft mir auch mein Privatleben zu organisieren und dementsprechend lerne ich dabei auch für meinen Beruf. |
 | Helfen Ihnen Ihre Hobbys dabei, professionelles Networking zu betreiben? Wie eben bereits erwähnt, habe ich durch meine Hobbys auch diverse Kontakte knüpfen können.
Speziell über mein Engagement in einem Fanclub und die Produktion unserer eigenen Bekleidung, habe ich mir ein kleines Netzwerk von Produzenten im In- und Ausland aufbauen können.
Aber natürlich auch die Kontakte zu Leuten im Verein, haben mir schon das ein oder andere mal weitergeholfen. |
 | Würden Sie auf einen Teil Ihres Gehaltes verzichten, wenn Sie im Gegenzug mehr Freizeit hätten? Ich bin der festen Überzeugung, dass man Beruf und Freizeit in Einklang bringen muss, um in beiden erfolgreich und zufrieden zu sein. Natürlich verbringt man in der Regel mehr Wachzeit im Beruf, aber wenn das ein gewisses Maß überschreitet, dann wirkt sich das meiner Meinung nach negativ auf das Privatleben aus.
Die Work-Life-Balance sollte dementsprechend möglichst ausgeglichen sein, denn nur wer in der Freizeit auftanken kann, kann auch im Beruf 100% geben.
Am besten ist es wohl, wenn man Arbeit und Hobby vereinen kann, denn dann ist der Beruf auch die Erfüllung für das Privatleben. |
 | Welcher Teil Ihrer Arbeit macht Ihnen am wenigsten Spass? Alles was zu bürokratisch ist und Dinge, die sich lange hinziehen, weil keine Entscheidung getroffen wird. |
 | Abgesehen von Ihrem aktuellen Beruf - hätten Sie gerne noch etwas anderes gelernt? Ja! Wenn ich nochmal die Chance hätte, dann würde ich direkt etwas mit Textil-Design/Wirtschaft studieren. Generell würden mich handwerkliche Berufe auch reizen. Ich finde es toll, wenn man etwas "erschaffen" kann.
Und wenn ich es mir später einmal leisten kann, dann würde ich gerne Geschichte studieren, um mir noch mehr Wissen anzueignen. |
 | Was ist das Wichtigste, das Sie in Ihrem Beruf mit der Erfahrung gelernt haben? Ich denke, dass man mit guter Kommunikation alles regeln kann. |
 | Was wollten Sie werden, als Sie noch ein Kind waren? Verschiedenes. Tierarzt, Popstar, Fussballer, die Klassiker eben. Aber ich wollte auch schon recht früh Familienvater und erfolgreicher Geschäftsmann werden. Und diese Träume habe ich immernoch. |
 | Sind Sie der Meinung, dass Berufliches und Privates getrennt werden sollte, abgesehen von einigen Ausnahmen? Ja, definitiv. Zumindest solange man selbst irgendwo angestellt ist. Solange dies so ist, sollte man eine gewisse Distanz waren. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man sich mit Leuten von der Arbeit privat auch gut versteht, aber ich fürchte man muss auch vorsichtig sein in einer Welt, in der viele Leute nur egoistisch ihr eigenes Seelenheil sehen.
Aber es wäre schön, wenn man mit seinen Leuten, seinen privaten Freunden ein erfolgreiches Unternehmen gründen könnte. Ich bin fest davon überzeugt, dass es, wenn man klar Zuständigkeiten hat, klappen kann. |
 | Referenzen, Veröffentlichungen, Wettbewerbe, etc. Ich habe während des Studiums am Institut für unternehmerisches Handeln der FH Mainz mit Komillitonen an einem Business-Plan-Wettbewerb erfolgreich teilgenommen.
Wir wurden in der Industrie- und Handelskammer mit dem Preis der Professoren dafür geehrt. |
 | Ihre Bibel? Die Bibel, mein Telefonbuch und meine Kontakteliste im Facebook. |
 | Wie reagieren Sie auf Kundenbeschwerden? Freundlich, höflich und aufmerksam. Je nach Beschwerde aber auch bestimmt, dabei aber niemals unhöflich. |
 | Ein Kollege möchte eine Gehaltserhöhung und bittet Sie um Rat, wie er dieses Thema mit seinem Chef angehen soll. Was raten Sie ihm? Das hängt stark von der Persönlichkeit des Kollegen ab.
Generell würde ich raten, dass er seine Stärken in den Vordergrund stellen sollte und seine Bereitschaft signalisieren sollte, noch mehr Verantwortung und Aufgaben mit Relevanz zu übernehmen.
Dabei gilt es sich nicht unterkriegen zu lassen, zuzuhören um eine Einschätzung des Vorgesetzten mit einbeziehen zu können um damit auch die eigenen Stärken untermauern zu können. Den Chef immer ausreden zu lassen, und aber auch bestimmt eigene Forderungen zu stellen. |
 | Wie gehen Sie mit Stress um? Ich versuche in Stresssituationen möglichst ruhig zu bleiben, um den Überblick zu behalten und mir den Stress nicht anmerken zu lassen um eine gewisse Ruhe und Souveränität auch auf mein Umfeld auszustrahlen.
Generell versuche ich immer alles Step-by-step zu erledigen, denn man kann den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen, zumindest nicht, wenn man etwas richtig machen möchte. |
 | Welche sind die häufigsten Fehler, die Kunden begehen, wenn sie über Ihre Arbeit urteilen? Die meisten Kunden sind selbst zu schlecht vorbereitet und können oftmals nicht sauber genug ausdrücken, was sie eigentlich verlangen, bzw. was sie sich vorstellen. Dementsprechend unterschätzen sie die Arbeit, die die Leute haben, die mit ihren Angaben arbeiten müssen.
Auch hier hilft es, sich zusammenzusetzen, über die Dinge zu sprechen und eindeutig zu definieren, was verlangt wird. Und wieder gilt: Kommunikation ist alles! |
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