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Interview mit Werner Floßmann family Office online [familyofficeonlineflossmann] - FINANZEN
 
 
 
 
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Interview mit:

Werner Floßmann family Office online [familyofficeonlineflossmann] 


FINANZEN
Welche Position haben Sie inne? Welche Verantwortung müssen Sie in Ihrer Arbeit übernehmen?
Als Firmengründer und nun Prokurist muß ich in meinem Unternehmenfür alles die Verantwortung übernehmen.
Beschreiben Sie Ihren Lebenslauf. Wie würden Sie Ihre Efahrung im Finanzbereich zusammenfassen?
Ich arbeite seit 1990 in der Finanzdienstleistung. Stets mit einer eigenen Firma. Ich habe mit dieser Firma den Weg vom klassischen Vertrieb über die charakteristische Allfinanzfirma zum Finanzplanungsunternehmen bzw. zur Honorarberatung realisiert. Wir bieten folgende Dienstleistungen als Honorarleistungen an: Versicherungsanalyse Privatverträge (nicht gesetzliche Versicherungen), BAV-Analyse, Versicherungsanalyse gewerbliche Verträge, Ganzheitliche Finanzplanung, Immobilienbewertung Firmen- und Praxisbewertungen, Immobilienfinanzierungs- und Tilgungsplanung, Immobilien- Optionskauf /Mietkauf, Zeitkontenberatung, Risikomanagement, Gewerbefinanzierungs- und Tilgungsplanung, Unternehmensberatung, Firmen- oder Praxisnachfolgeplanung, Finanzplanung - Erbschafts- und Schenkungsplanung, Stiftung, Finanzplanung- Eheverträge, Finanzplanung - Scheidungsmanagement, Kapitalanlage- und Versicherungs-Buchführung, Pensions- Check. In den letzten 20 Jahren habe ich viele Pferde vor der Apotheke stehen sehen. Ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass ich über ein gehöriges Mass an Berufserfahrung im Guten und Schlechten verfüge. Seit 10 Jahren arbeite ich ausschließlich mit angestellten sowie hoch qualifizierten Mitarbeitern zusammen. Seit 2011 bieten wir die ganzheitliche Finanzplanung auch Online an. Mit dem Schwerpunkt Family Office. www.family-office-online.de
Gibt es einen Link oder eine Website bzw. Social Network, wo wir etwas über Sie oder Ihre Firma erfahren können?
www.family-office-online.de
Wie erarbeitet man eine Investitionsstrategie? Welche Faktoren muss man berücksichtigen?
Einblicke und Einsichten aus 20 Jahren Finanzdienstleistungspraxis Da muß man in Deutschland zuerst über den Verbraucherschutz reden. Der beste Verbraucherschutz ist gar kein Verbraucherschutz Verbraucherschutz ist ein modernes, stets gut aufgenommenes politisches Anliegen unserer Volksvertreter, bestens geeignet, um die eigene Daseinsberechtigung dokumentieren zu können. Der gelebte Verbraucherschutz bewegt sich leider oft auf einem Niveau von Sparbuchfetischisten und der Grundschule. Urteile, die dem Anleger bescheinigen, dass er noch nicht einmal die ihm übergebenen Prospekte studieren braucht und dass der Anlageberater 30 Jahre für seine Anlageberatung gerade stehen muss, wiegen ihn in eine falsche Sicherheit. Desgleichen die medienwirksame Unterstützung der auf Verbraucherschutz orientierten Presse. In der Folge lehnt sich der Anleger zurück, denn ihm wird das Gefühl vermittelt, dass er schon irgendwo Recht bekommen wird, wenn etwas mit seiner Investitionsentscheidung schief geht. Also wird nach dem Motto: "Das kann doch nicht wahr sein!", geklagt. Im Ergebnis hat der Anleger sein eigenes Anlageunternehmen, seine Mitinvestoren, sich selbst und zeitgleich seine Berater in den Ruin geklagt. Die selbsternannten Verbraucherschutzanwälte sind in jedem der Fälle die lachenden Dritten. Drei selbst organisierte Großveranstaltung mit bibbernden Anlgern und wieder ist ein Jahr Profit gesichert. Wenn der Anleger ohne den vermeintlichen doppelten Boden Entscheidungen treffen muss, wird er vielleicht geneigt sein, sich intensiv auf die eigene Anlageentscheidung vorzubereiten und somit beim Sparen, vom Hoffen zum Wissen übergehen. Die Konsequenz des aufgeklärten Investors: Fernhalten von Anlageinstrumenten, die im Fadenkreuz der Verbraucherschutz-Ritter stehen. Die Banken und das Finanzsystem - gestern, heute und morgen Von 1801 bis 1809 war Thomas Jefferson der dritte Präsident der USA und kam im Rahmen seiner präsidialen Pflichten offensichtlich zu einer vernichtenden Beurteilung des Bankensektors mit folgenden Worten:Banken sind gefährlicher, als stehende Armeen. Heute, 200 Jahre später, kommen wir leider wieder zur gleichen Erkenntnis. Wir können heute kein Vertrauen mehr in die meisten Regierungen und Nationalbanken haben, weil Erstere keine Haushaltpolitik mit einer mäßigen Verschuldung realisieren und Letztere ebenso wenig auf eine maßvolle Geldmengenentwicklung achten. Gesunde Finanzgrundsätze werden missachtet. Wir steuern mit voller Kraft in ein globales Finanzdesaster. Vorläufig gelingt es immer wieder, dieses Desaster wenigstens noch ein bisschen hinauszuschieben. Wilhelm Busch beschrieb diese Situation mit der ihm eigenen Brillanz: Doch wehe wehe, wenn ich auf das Ende sehe. Die vorgängige Beurteilung ist lediglich eine nüchterne Situationsanalyse, keinesfalls eine negative Lebenseinstellung. Genießen wir doch jeden Tag, der uns Gesundheit und angenehme Lebensbedingungen beschert. Trotzdem könnte es ja nicht schaden, wenigstens im Vermögensbereich einige Vorkehrungen zu treffen,damit wenigstens unser Vermögen vor Kaufkraftverlust möglichst bewahrt wird. Dazu muss man sich eben vom Geld trennen, bevor es nichts mehr wert ist und dieses in geeignete Sachwerte verschieben. Kapital-Leben-und Rentenversicherungen Diese Anlegeformen haben unserer Beobachtung nach zwei Aufgaben zu erfüllen: 1. Dem Staat bei der Entsorgung der Staatsschulden auf den Sparer zu helfen, indem die Gesellschaften zu einer Pflichteinlage von ca. 70% in Schuldverschreibungen des Bundes genötigt werden und sich der dort ausgereichte Zins stets unter der aktuellen Teuerungsrate bewegt. 2. Den Konzernen die Profite zu sichern, denn als Dankeschön für die Staatsentschuldung, dürfen Versicherungskonzerne die restlichen Einlagen nach gesetzlich zulässigen Bilanzgrundsätzen anlegen und die daraus resultierenden Erträge zum Buchwert in das Betriebsergebnis einstellen. Somit ist es dem Gutdünken des Vorstandes überlassen, was der Anleger an Erträgen zu erwarten hat. Die Verbraucherschützer haben sich höchstrichterlich die Erlaubnis geben lassen, diese Anlageform als legalen Betrug zu bezeichnen. Unternehmensbeteiligungen und Venture-Kapital Diese Anlagen sind nur für außerordentlich aufgeklärte und kleine Investorengruppen geeignet. Selbsternannte Anlegerschutzgemeinschaften, Verbrauchschutzanwälte, Verbraucherzentralen motivieren regelmäßig Kleinanleger gegen die eigenen Unternehmungen zu prozessieren. Die rechtliche Würdigung durch die Gerichte werden vom Verbraucherschutzgedanken und oft auf dem Niveau von Sparbuchfetischisten getragen. In deren Folge geraten die Unternehmen in Liquiditätsengpässe, werden öffentlich von den Medien platt gemacht und müssen somit zwangsläufig den Insolvenzantrag stellen. Klagende Investoren bleiben auf den Prozeßkosten sitzen und werden zusätzlich noch gemeinsam mit ihren Mitgesellschaftern vom eigenen Finanzamt wegen fehlender Gewinnerzielungsabsicht zur Kasse gebeten. Aus diesem Grund sind überschaubare Investorenteams mit entsprechender Risikobereitschaft angeraten. Zwischenzeitlich gibt es seitens der Finanzministerien keinerlei Rechtssicherheit in der steuerlichen Behandlung der Beteiligungen. Die Staatsbediensteten sind vermutlich zu dem Schluß gekommen, dass zum Zwecke der Einnahmeoptimierung jedes Mittel Recht ist. Dabei werden regelmäßig Urteile der Finanzgerichte mittels Nichtanwendungserlasses ausgehebelt. In der Konsequenz ist der Investor gut beraten, sich in seiner Entscheidung nicht von Steuervorteilen leiten zu lassen. Die Mittelverwendung in den Anlageunterunternehmen stellt ein weiteres, jedoch geringeres Risiko dar. Die Platzierung von Kleinanlegerkapital ist teuer. Sowohl der Vertrieb, als auch die Verwaltung verschlingen bis zu 35% der Einlagen. Dieser Aderlass ist regelmäßig erst nach einer Anlagezeit von 25 Jahren wieder aufzuholen. Investmentfonds Es ist eine bittere Wahrheit, nicht einmal 30% der Fondsmanager sind in der Lage, den jeweiligen Index zu überbieten. Liegen sie im Ertrag genau auf dem Index, erzielt der Anlager nach Abzug der Kosten und Steuer, im Verhältnis zu einer passiven Investition, einen Verlust bis zu 8%. Vor dem letzten großen Aktiencrash wurden bei Versicherern teilweise Buchhalter auf Grund der rasanten Kursgewinne Anderer kurzerhand zum Fondsmanager geschlagen. Diesen Leuten blieb nichts anders übgrig, als den Berufskollegen nachzuäffen. Die Folge: Sie kamen bei der Anlageentscheidung stets zu spät. Anlageerfolge werden von Menschen erzielt, also macht es Sinn, diese Perlen des Marktes zu suchen, zu beobachten und mit den Investitionen zu folgen. Vermögensverwalter Praktisch sehr sinnvoll. Die große Frage ist: Bei wem und wo? Selbst bestellte Vermögensverwalter auf dem Dorf, können selbst bei modernster Interneteinbindung ebenfalls nur hinterher rennen. Die Informationsgewinnung hat viele Gesichter. Oft kann man auf dem Golfplatz mehr erfahren, als aus der Fachliteratur. Ein weiterer Aspekt sind kriminellen Gefahren der Veruntreuung, da der Verwalter in der Regel einen direkten Zugriff auf die Einlagegelder hat. Die Kosten der Verwaltung und die Erträgeerwartungen setzen eine grundliche Prüfung der Partner voraus. Auch in diesem Fall sollte man mehrere Partner wählen, um nicht auf eine Karte zu setzen. 
Was schätzen Ihre Kunden an Ihren Dienstleistungen am meisten?
Der ganzheitliche Ansatz von der Anlageberatung, über die Besicherung bis hin zur Erbschaftsplanung. Die Grundsätze der Ordnungsgemäßen Finanzplanung und die Ethikregeln unseres Hauses.
Wie schätzen Sie den Risikofaktor ab, den ein Kunde tatsächlich bereit ist, einzugehen?
Ein Kunde ist generell nicht bereit Risken ein zu gehen. Er setzt letztendlich stets auf Kapitalerhalt
Ist es wichtig, Ihrer Kundenbeziehung einen persönlichen Aspekt abzuverlangen?
Ja, denn der Mandant sucht Vertrauen, um damit eigene Produktunkenntnis zu kompensieren.
Wie verhandeln Sie normalerweise die Kompensation?
Ich bringe absolute Offenheit bezüglich der Risiken und Kosten in die Diskussion bzw. Entscheidungsfindung ein.
Welche Fehler begehen Privatleute meistens, wenn sie investieren wollen?
Mangelnde finanzielle Mittel führen oft zu mangelnder Streuung der Risiken. Die Mediengewalt beeinflusst massgeblich die Entscheidungsfindung. Der Staat, die Banken und Versicherungen manipulieren so die Anleger im Eigenintersse. Der Staat um seine Staatsschulden mittels inflationäre Produkte auf den Bürger umlegen zu können und die Konzerne um den Profit maximieren zu können. Verbraucherzentralen werden dabei oft zum Helfershelfer. Dort verkaufen selbst ernannte Finanzprofis oftmals ihre Inkompentenz als alleinige Wahrheit und treiben damit den Anleger erst Recht in die Arme der Geldvernichter ala Kapital-Lebenversicherung / RV, Sparbuch ect.
Es gibt Menschen, die vorzugsweise in Dinge investieren, die man "anfassen" kann, z.B. Häuser, Kunst, Gold, etc. Ist das eine schlechte Idee?
Diese Entscheidungen sind sehr klug. Setzen aber entsprechende Mittel und viel Fachkompetenz voraus. Außerdem ist hier das subjektive Empfingen mit an der Kasse. Die wunderschöne Immobilie mit den goldenen Treppengeländer muß nicht zwingend auch einen Ertrag abwerfen. Von Bilder ganz zu schweigen.
Welchen Prozentsatz seines Einkommens muss ein 30 Jahre alter Arbeitnehmer für seine Zukunft investieren?
20% mindestens.
Ein Freund schlägt mir vor, in sein Geschäft zu investieren. Welche Vorsichtsma?nahmen muss ich treffen?
Zuerst würde ich Gesellschaftsform prüfen. Die GbR ist dabei die heimtückischte Gesellschaftsform. Zumal man bereits durch gemeinsames handeln in dieses Haftungsrisiko kommen kann. Dann würde ich entscheiden, ob die Freundschaft bei Verlust der Investition Bestand haben soll. Die meisten Anlageberater haben Ihre Freunde bei negativen Marktentwicklungen verloren, weil der Freund einen Schuldigen braucht und den Verlust seelisch nicht verkraften kann.
Wie lehrt man persönliche Wirtschaftslehre? In welchem Alter sollten Kinder lernen, ihre eigenen Kostenvoranschläge zu verwalten?
Bereits im Kindergarten und im täglichen Einkauf mit den Eltern bzw. Großeltern.
Wie sicher sind die Banken und die staatliche Garantie in Hinblick auf Depots?
Die Banken leben von dem Geld der Zentralbanken. Somit fehlt ihnen jegliche Eigenkapitaldeckeung. Also sind sie nicht als sichere Partner an zu sehen.
Bitte nennen Sie einige berühmte Millionäre, die Sie für die Art und Weise bewundern, wie diese ihr Geld gemacht haben.
Ich bewundere Keine. das Sprichwort "Du must ein Schwein sein in dieser Welt" hat seine Berechtigung.
Wo suchen Sie nach Rat und Dokumentation, wenn Sie an einer Idee arbeiten, die sich am Rande der Legalität bewegt?
So etwas fasse ich als ehemaliger Kriminaloberkomissar grundsätzlich nicht an. Denn es geht immer nach Hinten los und bis dahin kann man nicht ruhig schlafen bzw. sein Leben genießen. Außerdem bringt man sich in Abhängigkeit von den ausführenden Institutionen und Menschen. In Deutschland unternehmerisch tätig zu sein, ist an sich schon arbeiten am Rande der Legalität.Zumindestens wird es dann so gedeutet, wenn etwas schief gegangen ist. Diese Belastung reicht schon.
Welche sind die objektivsten und zuverlässigsten Informationsquellen des Marktes, die Sie anwenden?
Die Lebenserfahrung und die Börse
Wie sieht Ihr Datenschutz aus?
In dieser Gesellschaft gibt es keinen Datenschutz. Der gläserne Bürger erübrigt das Thema. Jeder Angestellte des Sozialamtes, und alle die Bescheide verschicken können, haben Einsicht auf die Konten der Bürger. Der Staat kauft Verbrechnern CD mit Kontendaten ab und verwertet sie. Das Wort Datenschutz ist zur Phrase verkommen.
Wie sehen Sie Ihre Zukunft auf lange Sicht? Wohin verläuft Ihre Karriere?
Ich bemühe mich, später als Rentner nicht zu verhungern und mit meiner auseinander gerissenen Familie einige schöne Jahre zu erleben.
Ein guter Refrain oder ein aktuelles Motto über das Thema Geld:
Schuster bleibe bei deinen Leisten und investiere nur dort, wo Du Dich beruflich bestens auskennst.
 





© Werner Floßmann family Office online
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