Interview mit:Felix Strüning [felixstruening]
POLITIK
 | Wie vertreten Sie Ihren politischen Standpunkt? Welche Ideologie inspiriert Sie? Ideologien sind immer übersteigerte Ideale und dadurch durch Dogmen geprägt. Eine Politik der Freiheit hingegen sagt sich von jeglicher Ideologie los. Dabei versagen mittlerweile alle Kategorisierungsversuche wie konservativ, progressiv etc. Denn diese sind immer nur durch die Brille des jeweiligen zeitlichen Kontextes zu verstehen. Meine Politik ist am besten durch den Begriff realliberal zu bschreiben: Wir wollen die größtmögliche Freiheit für die größtmögliche Zahl von Menschen. Wir können aber nur dort liberal sein, wo die Menschen diese Freiheit auch annehmen und die damit einhergehende Verantwortung übernehmen. |
 | Was ist für Ihre Wahl entscheidend? Die Partei, der Kandidat oder das Wahlprogramm? Parteien sind immer nur, was ihre Kandidaten vertreten, die Summe ihrer aktiven Mitglieder. Gleichzeitig dürfen Parteien kein Selbstzweck sein, sie sind nur Mittel zum Zweck. Es kommt auf die politischen Ziele, Werte und Methoden an. |
 | Sollte Religion in der Politik eine Rolle spielen? Nein, Religion ist Privatsache und hat in der Politik nichts verloren. Wenn Politiker Werte haben, die durch ihre Religion und Kultur geprägt sind, ist das zu begrüßen. Politik hat aber nichts mit der Suche nach Wahrheit zu tun. Bei Politik geht es um den bestmöglichen Kompromiss zum Besten aller. |
 | Geringe Wahlbeteiligung - ist das ein schwerwiegendes Problem für Demokratien? Ja natürlich. Je weniger Bürger ihr Wahlrecht in Anspruch nehmen, desto geringer ist die Legitimation der gewählten Regierung. Die Parteienverdrossenheit ist aber nur zu verständlich, da die etablierten Parteien tun und lassen was sie wollen. Den Bürgerwillen hingegen ignorieren Sie durchgängig. Dies will ich durch die Einführung der direkten Demokratie nach Schweizer Vorbild auch in Deutschland ändern. Das bedeutet vor allem bundesweite Volksentscheide und verpflichtende Referenden bei wichtigen Gesetzen: www.wir-lieben-diefreiheit.de/direkte-demokratie |
 | Sollte die Demokratie Parteien verbieten, an den Wahlen teilzunehmen, die ihr ein Ende setzen wollen? Ja, das wäre wünschenswert. Parteien und alle anderen politischen sowie ideologischen Organisationen, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnen, müssen erboten werden. Sowohl die NPD, als auch alle kommunistischen Parteien wie die vom Verfassungsschutz beobachtete Partei "Die Linke" müssten weg. Ebenso alle islamischen Organisationen, die sich nicht eindeutig und schriftlich zum Grundgesetz bekennen. |
 | Rechts und links - zwei gegensätzliche Konzepte? Der rechte und der linke Rand der Gesellschaft funktionieren genau gleich: sie negieren die natürliche Freiheit des Einzelnen und versuchen ihn durch sozialistische Maßnahmen gleichzuschalten. Hierbei geben sich Kommunisten und Nationalsozialisten gar nichts. |
 | Warum gibt es immer noch Hunger auf der Welt? Handelt es sich um eine vorsätzliche Politik? Jedenfalls nicht um eine vorsätzliche Politik der sogenannten ersten Welt. Die Diktatoren in den z.B. afrikanischen Ländern tun freilich alles, um ihre Bevölkerung unten zu halten. Wir müssen aber verstehen, dass wir da nicht viel helfen können. machen wir einfach die Grenzen auf, gibt es nicht etwa überall Wohlstand, sondern überall Afrika: Armut, Gewalt, Unfreiheit. |
 | Sollen Delikte wie Drogen oder Prostitution legalisiert werden? Wer Drogen legalisiert, öffnet nur die Tore für die Legalisierung weiterer Verbrechen. |
 | Das zweiparteiliche System nimmt von Mal zu Mal zu. Ist dies gut für die Politik? Die Aussage ist schlicht und einfach falsch. Deutschland hat derzeit ein Fünfparteiensystem, das eher weiter aufweichen wird. Es ist eher davon auszugehen, dass mehr Kleinparteien in die parlamente kommen und regierungsfähige Koalitionen aus immer mehr Parteien bestehen werden. Dies ist an sich weder gut noch schlecht, sondern eine normale Entwicklung des Verhältniswahlsystems. |
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