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Interview mit:

Julia Brötz [freedays] 
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ENTREPRENEUR
An welcher Geschäftsidee arbeiten Sie gerade? Wie sind Sie darauf gekommen?
Ich arbeite gerade an meinem Unternehmen, was ich zum 1. Mai gegründet habe. Die Geschäftsidee entstand vor ungefähr einem Jahr, nachdem ich das Buch die 4-Stunden Woche gelesen habe, über einen Unternehmer, der seine Geschäfte so automatisiert und delegiert hat, dass er jetzt durch die Welt reist während virtuelle Assistenten sich um seine Administration und Organisation kümmern.
Haben Sie eine Website, einen Blog oder ein Social Network-Profil, wo wir etwas über Sie oder Ihr Projekt nachlesen können?
Die Website: www.free-days.de wird um den 20. Mai fertig gestellt und ich habe versucht die Philosophie darin weiter rüberzubringen und das Thema virtuelle Assistenz weiter zu erklären.

Weitere Profile im Web:
https://www.xing.com/profile/Julia_Broetz
http://www.facebook.com/FreeDays.VPA
http://twitter.com/FreeDays_VPA
http://de.linkedin.com/pub/julia-br%C3%B6tz/19/460/b11 (...)
Wie ist Ihre bisherige berufliche Laufbahn verlaufen? Was haben Sie vorher gemacht?
Ich bin im Assistenzbereich zu Hause. Nach meiner Ausbildung als Fremdsprachenassistentin habe ich im Vertriebsinnendienst und als Assistentin der Geschäftsführung gearbeitet. Ich kenne daher die Anforderungen, die ein Chef an seine Assistentin stellt und setzte dies jetzt in meinem Unternehmen um.
Haben Sie Angestellte oder Experten, die für Sie arbeiten? Worum kümmern sie sich?
Wir haben uns auf die vier Bereiche Assistenz, Vertrieb und Marketing, Buchhaltung und Design konzentriert.

Im Assistenzbereich arbeiten zurzeit drei Mitarbeiterinnen, die auch im Assistenz- und Sekretariatsbereich zu Hause sind und gerne alle administrativen Assistenzaufgaben übernehmen.

Im Vertrieb und Marketing kümmern wir uns auch gerne um Ihr Social Media Marketing, pflegen Blogs und Profile, etc.
Darüber hinaus natürlich auch die klassischen Themen wie Kundenakquise, Mailings, Kundensupport etc.

Für die Buchhaltung arbeite ich mit einer erfahrenen Bilanzbuchhalterin und einer weiteren Buchhalterin zusammen.

Design deckt eine Grafikerin ab, die auch für FreeDays das Design und die Grafiken erstellt hat.
Wie schaffen Sie den Ausgleich zwischen Arbeit und Relax?
Die Arbeit im eigenen Unternehmen ist für mich nur positiver Stress. Ich wachse täglich an den Herausforderungen und Aufgaben und bin sehr gespannt, wohin der Weg noch führt. Das Aufstehen am Morgen fällt nicht mehr schwer, jeder Tag ist spannend und abwechslungsreich, ja, ich liebe meine Arbeit.
Bis zu welcher Stelle ist Glück wichtig? Wie ziehen Sie Glück an?
Glück ist immer wichtig. Ich habe bisher gottseidank immer die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt getroffen. Glück ist es für mich für die eigene Sache zu arbeiten, mit Leidenschaft und vollem Einsatz. Das größte Glück sind meine Mitarbeiterinnen, die jeder auf seine Art perfekt sind und vollen Einsatz bringen. Ohne die virtuellen Assistenten, die das Herz des Unternehmens sind, wäre FreeDays nicht das, was es ist.
Was tun Sie, um die Moral zu halten und in weniger guten Momenten nicht aufzugeben?
Moral ist mir in meinem Job absolut wichtig. Unsere Moral ist es fair zu sein. Unsere Kunden erhalten absolut faire Konditionen, ohne Mindestabnahme oder Mindestumsatz.

Moral ist es für mich faires Business zu machen gepräft von Ehrlichkeit, Offenheit und Vertrauen.
Sind Krisenzeiten gut, um neue Geschäfte zu starten?
Der Kostendruck der Unternehmen steigt, der Wettbewerb wird immer härter. Maximale Flexibilität sowie Konzentration auf das Kerngeschäft sind Voraussetzungen für den Erfolg.
Viele Office-Prozesse halten diesen Anforderungen nicht stand. Hinzu kommen neben Personalkosten auch externe Kosten, die zunehmend das Unternehmensergebnis belasten.

Aus dieser Krise ist FreeDays entstanden und aus der Krise ist eine Chance geworden - neue Wege zu gehen, dass Unternehmen auch in der Krise nicht auf Unterstützung durch eine Assistentin verzichten müssen.
Was wäre für Sie ein Erfolg? Wo sehen Sie Ihr Geschäft in den nächsten fünf Jahren?
In fünf Jahren sollte FreeDays bundesweit bekannt sein und unsere Kunden von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu großen Unternehmen reichen, die in FreeDays die Chance gesehen haben kurzfristige Kapazitäten zu füllen und gerade in Projektarbeit auf uns zurückzugreifen.

Wir sind nicht auf Deutschland beschränkt, toll wäre es in Zukunft auch international zu arbeiten.
Welche Qualitäten empfehlen Sie jemandem, bevor er seine Business-Idee verwirklicht?
Man sollte aus einer Leidenschaft und voller Überzeugung heraus gründen und mit seinem ganzen Einsatz und seiner Power hinter dem Projekt stehen.
 

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© Julia Brötz
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