95717 erstellte Interviews 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Interview mit:

Gunter Hellmann [gunthelm2000] 
Share



BUSINESS
Welches Geschäft betrieben Sie? In welcher Position sind Sie dort tätig? Sind Sie Eigentümer, Geschäftsleiter, etc.?
Ich berate meine Kunden bei der Erstellung einer Webseite oder beim Relaunch, erstelle moderne Webseiten und betreue diese. Als Inhaber, bester Mitarbeiter quasi, bin ich in meiner Ein-Mann-Firma natürlich "Mädchen für alles".
Bitte geben Sie Links an, die uns Ihre Präsenz oder die Ihrer Firma im Internet zeigen.
Wie ist Ihr Lebenslauf? Wie sind Sie an die Spitze eines Geschäftes gelangt?
Geboren wurde ich in Dresden vor vielen Jahren. Mir wurde erzählt, es war im Jahre 1950. Elektronik hat mich schon seit meiner Kindheit interessiert. In den 80er Jahren baute ich mir einen eigenen Computer. Das Internet faszinierte mich von Anfang an. Was lag also näher als selbst Webseiten zu bauen? Anfangs für Freunde und für Vereine. Dabei entdeckte ich meine Leidenschaft für professionelle CMS-Systeme.
2008 startete ich mein Unternehmen im Bereich Webseitenerstellung.

Ich erkannte bei meiner Arbeit, in Gesprächen mit Kunden und Freunden, wie wichtig klare Kommunikation ist. Vor allem wie wichtig es ist, sich auf sein Gegenüber sprachlich einzulassen.

Heute betrachte ich mich als Spezialist auf meinem Gebiet. Dabei ist meine Philosophie, immer etwas besser zu sein als meine Mitbewerber und 200 % meiner Energie meine Kunden zu geben. Daraus ergibt sich Klasse statt Masse.

Ob ich an der Spitze meines Geschäfts stehe? Darüber habe ich noch nicht nachgedacht, aber mein Ziel ist es.
Welche Änderungen haben Sie zuletzt in Ihrem Geschäft vorgenommen? Warum haben Sie sie gemacht?
Ich habe meine eigene Webseite umgebaut, Texte gekürzt und auf den Punkt gebracht. Dabei ist es mir wichtig, den Kundennutzen zu transportieren. Niemanden interessiert, was für Technik hinter den Webseiten steht. Sie muss funktionieren, dem Kunden sofort den Vorteil zeigen. Mein Kunde kann sicher sein, dass ich jederzeit für ihn da bin.
Dies brachte meine "alte" Webseite noch nicht rüber.
Ich zähle das zur Qualitätssicherung meiner Arbeit.
Ein Geschäft basiert darauf, Vertrauen zu Kunden, Zulieferanten, Angestellten, etc. aufzubauen. Wie gehen Sie dabei vor?
Das beste Instrument, Vertrauen aufzubauen, ist die Mund-Propaganda. Es dauert zwar etwas länger, aber der Erfolg ist dafür nachhaltiger.
Mit meiner Philosophie 200% Energie zu liefern, mache ich meine Geschäftspartner erfolgreich.
Es gibt einen schönen Slogan den ich mir zu eigen gemacht habe: Wer gibt, gewinnt.
Wie zieht man das beste Talent an und hält es fest?
Wenn ich das auf mich bezogen betrachte, so habe ich gewisse Talente schon von Kind auf. Dabei ist es mir wichtig diese Talente zu pflegen und zu fördern. Nach dem Gesetz der Anziehung werde ich Menschen mit genau diesen Talenten auch anziehen. Wie schon Erich Kästner sagte: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es".
Was bedeutet für Sie der Verkauf? Welche Technik wenden Sie an? Wie lautet die wichtigste Lektion, die Sie über den Verkauf gelernt haben?
Schon immer habe ich mich als Techniker gesehen und der Verkauf war am Anfang gar nicht mein Ding. Doch als ich begriff, dass Verkaufen Bestandteil meines Lebens ist, wollte ich mehr wissen. Einer meiner Lehrer ist Hans-Peter Zimmermann. Unter hpz.com findet man ihn. Am wichtigsten beim Verkaufen sind drei Dinge: Einstellung, Einstellung und Einstellung. Genauso wichtig ist die Begeisterung.
Welche Treue-Techniken verwenden Sie?
200% meiner Energie für meine Kunden. Da brauch ich über Treue-Techniken nicht mehr nachdenken.
Wie erschaffen Sie neue Ideen für Ihr Geschäft? Machen Sie manchmal mit jemandem Brainstorming?
Ja, jeden Abend sitze ich mit meiner Frau zusammen bei einem Glas Wein. Auch wenn es manchmal spät ist. Die Zeit nehmen wir uns immer. Dann ist meine Frau, die eine wunderbare Malerin ist, mein spiritueller Coach. Besonders wenn ich mit etwas unzufrieden bin, ist sie mir eine große Hilfe. Da machen wir gern mal Brainstorming. Obwohl die Grenze manchmal fließend ist zwischen Informationen bis hin zum klassischem Brainstorming.
Wie wird der Instinkt entwickelt, um Geschäftsgelegenheiten aufzuspüren?
Den Menschen denen ich begegne, brauche ich nur aufmerksam zuhören. Dann erkenne ich den Bedarf. Manchmal muss ich mit Fragen nachhelfen. Aber als "Webcoach" ist es einfach auf dieses Thema zu kommen. Zuhören ist für mich das wichtigste Instrument.
Kunden wissen nicht immer, was sie wollen. Wie kann man ihre Kommentare und Wünsche richtig interpretieren?
Da hilft nur gezielt nachfragen. Je besser ich verstehe was der Kunde will, um so besser kann ich auch die Kundenwünsche umsetzen.
Haben Sie einen Plan für die Zukunft formal definiert? Oder flattert so einer eher in Ihrem Kopf herum?
Nur wenn ich meine Ziele schriftlich festhalte und in Teilziele zerlege, habe ich eine Chance diese zu erreichen. Als zweites muss ich auch aufstehen und die Schritte in die richtige Richtung tun. Dabei hat mir Brian Tracy geholfen. Wenn auch nicht persönlich so doch über Video oder Hörbücher.
Welche Werbe- und Promotionarten haben Sie bereits ausprobiert? Welche funktionieren am besten?
Am Anfang habe ich es auch mal mit Zeitungswerbung versucht. Hat nur Geld gekostet. Am besten funktioniert, wie ich schon erwähnte, die Mund-Propaganda. Doch das meiste Potential bieten heutzutage verschiedene Netzwerke. Jede Woche 60 Sekunden Werbung bei BNI, einem weltweiten Netzwerk mit dem Ziel mehr Umsatz, bringt mir die meisten Geschäftsempfehlungen. Aber auch Netzwerke wie "XING" und "Das Unternehmer Forum" sind wichtige Werbeplattformen, die in meinem Business funktionieren.
Sind die Wörter "Neu" und "Gratis" Zauberformeln in Ihrem Sektor?
Diese Wörter sind zu abgenutzt um noch zu wirken. Gratis und neu sollten selbstverständlich sein. Gratis etwas auf der Webseite anzubieten ist sehr wichtig. Doch sollte das sehr gut sein. Dann entsteht im Kunden die Frage: "Wenn das schon so gut ist, wie gut sind dann die kostenpflichtigen Angebote?" Damit wird "Gratis" zur Zauberformel.
Welche Rolle spielt die Technologie in Ihrer Tätigkeit? Glauben Sie, Sie sind dort, wo Sie vom technologischen Standpunkt aus gesehen stehen sollten?
Die Technologie ist für mich sehr wichtig. Content Management Systeme kurz CMS sind die momentan modernsten Systeme für Webseiten. Mit Joomla biete ich Webseiten mit einem der beliebtesten CMS an.
Wie wichtig ist Internet für Sie? Haben Sie bereits alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die Ihnen das Netz bieten kann?
Keine Frage, für Webseiten ist das Internet Voraussetzung. Bei der Flut von Neuigkeiten bin ich immer am Testen was für meine Kunden ein Mehrwert sein könnte. Das Wort ausgeschöpft ist da ziemlich unpassend, da im nächsten Moment schon wieder was Neues da ist.
Was halten Sie vom Steuersystem, dem Ihr Geschäft unterliegt?
Eine sehr heiße Frage. Wenn ich Steuern zahle bedeutet es ja, mir geht es gut. Steuern sind Abgaben und in dem Wort Abgaben steckt das Wort Gaben. Wenn ich Gaben erhalten will, sollte ich auch Gaben gern geben. Ist eine Philosophische Betrachtung, über die es nachzudenken lohnt.
Wie ist Ihre Konkurrenz? Haben Sie etwas von ihr lernen können?
Konkurrenz? Ich mag das Wort nicht so sehr. Meine Mitbewerber schaue ich mir gern an. Lernen kann man allemal etwas dabei. Vor allem kann ich dabei herausfinden, wo ihre Stärken sind und was mich von ihnen unterscheidet. Dann kann ich meine Stärken besser kommunizieren.
Welches Kriterium haben Sie, um Versicherungen abzuschlie?en? Welche Erfahrungen haben Sie auf diesem Bereich gesammelt?
Versicherung beruhen immer auf Ängsten. Ich frage mich dann immer "wovor hast Du Angst?"

Natürlich habe ich eine Haftpflichtversicherung. Das ist halt ein Muss, um andere zu schützen.
Was erwarten Sie von Ihrer Bank? Geht sie auf Ihre Bedürfnisse ein?
Banken sind so ein Thema für sich. Das was ich erwarte, können und wollen sie nicht bieten. Nämlich Hilfe wenn es mal nicht läuft. Dann läuft bei Banken auch nichts.
Manchmal ist es nötig, sich zu verschulden, um vorwärts zu kommen. Wie unterscheiden sich gute von schlechten Schulden?
Gibt es das überhaupt? Treffender wären Verbindlichkeiten. Klingt viel positiver. Die Frage ist, wo ich Verbindlichkeiten habe. Bei Banken ist das nicht immer die beste Wahl. Da empfehle ich eher den familiären und privaten Bereich. Gut und schlecht unterscheiden sich nur am Zweck bzw. am Ziel, warum ich mir Geld leihe.
Wie unersetzbar sind Sie? Würde Ihr Geschäft überleben, wenn Sie ein Sabbatjahr einlegen würden?
Mein Geschäft lebt vom TUN. Tag und Nacht stehen dahinter, doch sollte man es nicht so wörtlich nehmen. Spätestens nach ein paar Tagen nichts tun, werde ich ungeduldig und möchte an meine Arbeit. Warum sollte ich auch von meiner Lieblingstätigkeit lassen?
Welche Entscheidung ist normalerweise die bessere - unverzüglich oder viszeral? Oder der Entschluss, nachdem man mehrere Tage lang darüber nachgedacht hat?
Wenn ich auf mein Bauchgefühl achte, dann habe ich sofort die richtige Antwort. Ich weiß, dass ich schnell zu begeistern bin, deshalb spreche ich viel mit meiner Frau ab. Wir wollen ja noch viele Jahre, einen gemeinsamen Weg gehen. Doch tagelang warten, bringt nichts, sondern kostet nur geistige Ressourcen.
Wenn Sie ein Buch über Ihre Erfahrungen im Geschäftsleben schreiben würden - welchen Titel würden Sie wählen?
Ich mache Internet - Die unsichtbare Macht der Webseite.
Ist mir so spontan eingefallen. Doch mit dem Bücher schreiben, habe ich es momentan nicht so.
Ihr Ratschlag, um die Krise zu überleben:
Nutzt die Chance die in jeder Krise steckt!
 

1016 Besuche

Whohub
[gunthelm2000]
Gunter Hellmann
Dresden - Deutschland


[gunthelm2000] Gunter Hellmann
Stellen Sie mir eine Frage, bitten Sie mich um einen Kommentar, oder fragen Sie mich nach meiner Meinung zu einem Thema:

 
 




© Gunter Hellmann
Web-Adresse dieses Interviews:http://www.whohub.com/gunthelm2000

LADEN SIE IHRE FREUNDE EIN    Über Whohub  Nutzungsbedingungen  FAQ  Sitemap  Suchen  Wer ist online  JOBS