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Interview mit Michael Lamers [milacom] - BUSINESS, COACH
 
 
 
 
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Interview mit:

Michael Lamers [milacom] 


BERUF
Was ist Ihr Beruf? Was steht auf Ihrer Visitenkarte unter Ihrem Namen?
Dozent, Berater, Coach in den Bereichen EDV, Qualifizierung, Existenzgründung, Mitbestimmung
Ihre Links im Internet (Website, Blog, Social Networks, etc.)
www.milacom-online.de
Nehmen Sie an Seminaren oder Kursen teil, um sich in Ihrem Beruf fortzubilden, oder sind Sie Autodidakt?
Ich muss ständig neue Dinge lernen. Dazu besuche ich regelmäßig Seminare, Workshops usw.. Auch durch meine Teilnehmer habe ich schon viel gelernt. Einiges erlerne ich aber auch im Selbststudium.
Welcher Teil Ihrer Arbeit macht Ihnen am wenigsten Spass?
Eigentlich nur die Buchhaltung.
BUSINESS
Welches Geschäft betrieben Sie? In welcher Position sind Sie dort tätig? Sind Sie Eigentümer, Geschäftsleiter, etc.?
Bildungseinrichtung Ich bin Inhaber.
Ein Geschäft basiert darauf, Vertrauen zu Kunden, Zulieferanten, Angestellten, etc. aufzubauen. Wie gehen Sie dabei vor?
Da ich lange im Qualitätsmanagement tätig war, sind mir die ISO9000 Qualitätsnormen bestens vertraut. Diese, auf die Kundenzufriedenheit basierende und Prozessorientierte Herangehensweise, habe ich verinnerlicht und handel danach.
Kunden wissen nicht immer, was sie wollen. Wie kann man ihre Kommentare und Wünsche richtig interpretieren?
Zunächst richtig zuhören und dann fragen, fragen, fragen...
COACH
Welche Art von Coaching machen Sie? Wie sehen Ihre Kunden aus?
Ich coache hauptsächlich im EDV Bereich und berate Betriebsräte. Auch die Beratung von Existenzgründern liegt mir sehr am Herzen. Ich habe ja selbst so eine Gründungsphase durchlebt, weiß also was da auf einen zu kommt.
Wie wurden Sie Coach? Haben Sie "angeborene" Qualitäten oder ist es eher ein Beruf, den man erlernen muss?
Sowohl als auch. Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich das Talent habe schwierige Sachverhalte einfach und plastisch zu erklären. Es macht mir Spaß Menschen dabei zu unterstützen etwas neues zu lernen.
Können Sie kurz die Technik oder die Methode beschreiben, die Sie einsetzen?
Kurz und knapp gesagt: Den Menschen ernst nehmen, ihn dort abholen wo er steht, weniger ist mehr, viel praktische Übungen. ...Ich versuche immer den Bezug zur tatsächlichen Situation meines Gegenübers herzustellen. So lernen wir aus meiner Erfahrung am besten. Ich plane daher meine Trainings individuell nach den Bedürfnissen meiner Kunden.
Wie sollte man sich einen Coach aussuchen? Muss es jemand sein, der den Weg gemacht hat, den ich gehen will? Sollte ich ihn bewundern?
Grundsätzlich ist es vorteilhaft wenn der Coach den Weg schon mal gegangen ist. Er kennt halt die Gefühle, Ängste, Erwartungen usw. seines Kunden, da er sie selbst durchlebt hat. Es ist aber nicht Bedingung. Wichtig ist, dass die Beziehungsebene (die Chemie) stimmt. Denn wer den anderen nicht leiden kann, der nimmt auch keinen Rat von Ihm an.
PERSÖNLICHKEIT
Welche Hobbys haben Sie?
Ich spiele Schalgzeug, da kann ich rictig gut abschalten.
Wie stehen Sie zu den beiden Aussagen "Arbeiten um zu Leben" bzw. "Leben um zu Arbeiten"?
Das kann ich nicht so richtig trennen. Wer selbstständig arbeitet lebt auch irgendwie für seine Arbeit. Damals als Angestellter sah ich das etwas anders.
PHILOSOPHIE
Wenn die Eintrittskarte für ein Fußballspiel ab dem zwölften Lebensjahr das doppelte kostet, und Ihr Sohn gestern zwölf Jahre alt geworden ist, welches Alter geben Sie an der Kasse an?
Da er dann ja schon im 13. Lebensjahr wäre müsster er eh schon seit einem Jahr den doppelten Preis zahlen.
Drei Wörter, die heutzutage sehr wichtig sind:
Werte, Gemeinsamkeit, Toleranz
 





© Michael Lamers
Web-Adresse dieses Interviews:http://www.whohub.com/milacom

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