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Interview mit Miluna Tuani [milunatuani] - SCHREIBEN
 
 
 
 
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Interview mit:

Miluna Tuani [milunatuani] 


SCHREIBEN
Wie haben Sie angefangen, zu schreiben? Wer hat Ihre Texte damals gelesen?
Ich habe schon als Kind angefangen zu schreiben, meine ersten Leser waren natürlich meine Familie, Verwandte, und Freunde...
Welches Genre bevorzugen Sie? Haben Sie einen Link, auf dem wir etwas über Ihr neuestes Werk erfahren können?
Mein bevorzugtes Genre ist die sogenannte REALITYFICTION, das heißt meine Geschichten erzählen von Personen aus dem realen Leben, die sich dann mit einem außergewöhnlichen Ereignis auseinandersetzen müssen...sei es mit übernatürlicher Wahrnehmung, Begegnungen der dritten Art, parapsychologischen Begebenheiten usw., meine Fantasiepalette ist sehr weitreichend. Mein neustes Werk ist gerade in einer Anthologie Charity & Safe kids, erschienen, und ein Reallivebericht, meiner Tochter gewidmet. Die Einnahmen dieses Buches laufen in eine Spendenaktion zum Schutz benachteiligter Kinder. hier der Link: http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=620241#.TtvVVi8ok1k.facebook
Wie verläuft Ihr kreativer Prozess? Was geschieht, bevor Sie sich hinsetzen und anfangen zu schreiben?
Ich habe einen sogenannten Flash im Kopf, dabei erscheint mir die komplette Geschichte von A bis Z vor meinem inneren Auge. Nicht immer kann ich sie gleich aufschreiben, aber Notizen mache ich mir natürlich in Form eines Kurzexposés.
Welche sind für Sie die Hauptzutaten einer guten Geschichte?
Interessante Protagonisten, mit denen man sich personifizieren kann, natürlich spannende Handlung, für mich persönlich, Übernatürliches gemischt mit der Realität, ein nicht offenes Ende. Knisternde Beziehungen zwischen den Protagonisten. Die erste Seite muss mich schon fesseln, sonst lege ich das Buch beiseite. Als Leser mag ich es überhaupt nicht, wenn man sich das Ende selber ausmalen muss...
Ist Schreiben eine persönliche Therapie? Sind interne Konflikte eine kreative Antriebskraft?
Sicher, schreiben ist für mich von Anfang an eine persönliche Therapie gewesen, und interne Konflikte können bei mir persönlich eine kreative Antriebskraft sein, und waren es auch in einigen meiner Geschichten, darunter auch in meinem vor fast einem Jahr veröffentlichten Roman, „Wurzeln der Hoffnung“ (http://milunatuani.jimdo.com/meine-b%C3%BCcher/wurzeln-der-hoffnung/) oder wie in meiner Kriminalkurzgeschichte „Inferno am FiumAlto“, erschienen in einer Krimianthologie. (http://milunatuani.jimdo.com/meine-b%C3%BCcher/inferno-am-fium-alto/)
Präsentieren Sie sich bei Schriftsteller-Wettbewerben? Haben Sie schon einmal einen Preis gewonnen?
Ab und zu beteilige mich an Wettbewerben. Ja, ich habe mit meinem oben erwähnten Krimi "Inferno am FiumAlto" den zweiten Preis in einem Kriminalkurzgeschichtenwettbewerb gewonnen.
Glauben Sie, Ihre "eigene Stimme" bereits gefunden zu haben, oder ist man ewig auf der Suche nach ihr?
Ich habe meine Richtlinien, mein Hauptthema in meinen kreativen Arbeiten ist die Insel Korsika, aber ich bin für alles Neue offen.
Was umgibt Sie in Ihrem Arbeitszimmer, um Ihre Konzentration zu erhöhen?
Ruhe, völlige Ruhe, und manchmal ein wenig leise Musik, je nach Stimmung.
Schreiben Sie auf dem Bildschirm, drucken Sie häufig Ihre Schriften aus, korrigieren Sie auf Papier...? Wie läuft der Prozess bei Ihnen ab?
Ich schreibe nur korrigiere auch auf dem Bildschirm. Ich drucke meine Texte nicht aus, da ich das für unnötige Papierverschwendung halte...
Welche Erfahrung haben Sie mit Verlagen gemacht?
Ich habe schlechte und gute Erfahrungen gemacht: ich habe sehr viele Verlage angeschrieben und ebenso viele Absagen erhalten, aber ich habe nie die Hoffnung aufgegeben, dass wenigstens eins meiner Werke veröffentlicht wird. Wie man doch so sagt, jeder Topf findet seinen Deckel, und ich bin auf einen Verlag gestoßen, der meinen Roman veröffentlichte, und es war mir eine große Freude mit der professionellen und symphytischen Verlegerin zusammenzuarbeiten... http://www.siriusverlag.at/
An welchem Projekt arbeiten Sie momentan?
Mein neustes Projekt ist eine Horrorkurzgeschichte, die auf Korsika in einem archaischen Bergdorf in der Castagniccia spielt...Sie trägt den Arbeitstitel "Die Erben der Ketzermönche". Weitere Infos und sogar schon einen Vorschautrailer gibt es auf meiner Autorenhomepage. http://milunatuani.jimdo.com/projekte/
Was raten Sie mir, was ich mit all diesen Texten machen soll, die ich seit Jahren schreibe, aber noch nie jemandem gezeigt habe?
Ihre Geschichten und Werke in literarischen Internetplattformen und Foren einstellen, und offen für alle Diskussionen und Verbesserungsvorschlägen sein, und vor allen Dingen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen...und auch nicht aufgeben, korrigierte Skripte Verlagen einzureichen, auf hundert Absagen, kann die Hundertundeinste eine Zusage sein…
 





© Miluna Tuani
Web-Adresse dieses Interviews:http://www.whohub.com/milunatuani

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