Interview mit:Karen [missscary]
KREATIVITÄT
 | Wie kam es, dass eine Person wie Sie kreativ wurde, und warum? Ich bin mit Kreativität groß werden. Meine Mutter zeichnet für ihr Leben gerne und hat auch für meine Schwester und mich immer Bilder gemalt. Sie hat uns auch in unserer Kreativität immer unterstützt, vor allem, als es darum ging herauszufinden, womit wir unsere Kreativität rauslassen können. Ich probierte mich in verschiedenen Instrumenten, aber die Kunst des digitalen Zeichnen sagte mir dann am meisten zu. |
 | Ihr Verstand ist Ihr Arbeitswerkzeug. Wie pflegen Sie ihn? Indem ich mich immer wieder inspirieren lasse. Durch Museum, Bilder anderer Künstler oder der wundervollen Landschaft Deutschlands. |
 | Wie verhindern Sie, sich zu wiederholen, in Formeln zu verfallen? Wie wahren Sie die Frische? Indem ich immer wieder mal etwas neues ausprobiere und wenn ich merke, dass sich meine Arbeit wiederholt, mache ich eine Pause von ein paar Tagen und fange dann von neuem an. |
 | Welche kulturellen Quellen nutzen Sie bevorzugt? Am allerliebsten Museen und die Landschaft. |
 | Sie akzeptieren einen Auftrag. Wie bewerten Sie die einzelnen Facetten? Geld, kreative Freiheit, Sichtbarkeit, Kooperation mit den besten Profis... Das Geld stelle ich bei meinen Arbeiten immer in den Hintergrund, denn so wichtig nehme ich es nun nicht. Die Kooperation sieht bei mir generell so aus, dass ich mir Tipps und Ratschläge von Freunden hole. |
 | Ist es Ihnen schon einmal passiert, dass eine Arbeit so aufregend war, dass Sie immer daran denken mussten? Jede meiner Arbeiten ist so aufregend, dass ich meist sogar nachts darüber träume. Aber nur ganz wenige Arbeiten schaffen es, dauerhaft und immer wieder in meine Gedanken vorzudringen. |
 | Spiritualität - Steuert sie zu Ihrer Kreativität bei? Ich bin definitiv kein spiritueller Mensch, ich würde mich auch eher als Atheistin bezeichnen, aber dennoch schaffen es meist religiöse Gebäude mich zu inspirieren. Es liegt eben einfach doch ein kleiner Zauber auf ihnen. |
 | Können Sie sich in eine schlechte Idee verlieben, nur weil sie von Ihnen stammt? Wie vermeiden Sie so etwas? Nein, definitiv nicht. Wenn ich mir unsicher mit einer Idee bin, frage ich mein Umfeld was darüber gedacht wird. Sind die Kritiken meist negativ überdenke ich die Idee noch einmal neu. Wenn's sein muss, auch ein paar Tage lang. |
 | Seien Sie ehrlich: Für welche Firma oder für welche Person würden Sie gerne arbeiten? Es wäre ein Traum für mich als Fotografin für die amerikanische Vogue zu arbeiten. |
 | Der Psychologe im Haus: Ist die Kreativität für Sie ein rebellischer Akt? Ich denke nicht, dass es ein rebellischer Akt ist, sondern viel mehr eine Möglichkeit mit Emotionen und Gedanken umzugehen. Es gibt nichts schöneres, als seine Gefühle (negativ oder positiv) auf eine kreative Art rauszulassen. |
 | Arbeiten Sie gut unter (Zeit)druck? Ja. Ich brauche einen gewissen Druck,der mich voran treibt, sonst würde ich immer auf der Stelle treten. |
 | Welche Weltstadt reizt Sie derzeit aufgrund Ihres kreativen Ambientes? Es sind weniger Weltstädte die mich inspirieren, sondern viel mehr Städte voller Kultur und voller Leben. Ich schaue mir lieber den Sonnenuntergang unter Palmen als in der Großstadt an. |
 | Was fühlen Sie, wenn Sie Ihre Ideen vor zwei oder drei Jahren sehen? Weiser. Meine damaligen Ideen hatten zwar schon Hand und Fuß, aber das kleine besondere Etwas fehlte. Glücklicherweise kann man seine Kreativität immer weiter ausbauen. |
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