Interview mit:Mustafa Celebi [muhabbetci]
SCHREIBEN
 | Wie haben Sie angefangen, zu schreiben? Wer hat Ihre Texte damals gelesen? Mit dem Schreiben habe ich schon als Kind angefangen. Dabei ging es mir eigentlich immer um die eigenen Gedanken und Überlegungen. Die Texte haben meistens nur Freunde gelesen. Türkische Gedichte war das meiste was ich schrieb und auch anderen zum Lesen zeigte. Die eigenen Gedanken waren doch eher intim daher... |
 | Welches Genre bevorzugen Sie? Haben Sie einen Link, auf dem wir etwas über Ihr neuestes Werk erfahren können? Natürlich gibt es die zwei Hauptgenres die mir am meisten am Herzen liegen. Die Religion und türkische Lyrik. Mit der Religion eng verbunden ist für mich die Soziopolitische Natur der Gesellschaften.
Zu lesen findet man einiges unter diesen Links:
http://systemrelevante-kunst.de/
Gedichte
http://www.antoloji.com/mustafa-celebi/ |
 | Wie verläuft Ihr kreativer Prozess? Was geschieht, bevor Sie sich hinsetzen und anfangen zu schreiben? Nun das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Es sind meistens nur kleine Augenblicke die plötzlich Besitz von mir egreifen und ich einfach Dampf ablassen muss. Ich schreibe meine Gedanken nieder und rescherchiere im Nachhinein darüber. Meistens dauert es einige Tage bevor ich es überhaupt als Lesenswert einstufe und es ins Netz stelle.
Hier kann man die türkischen Artikel nachlesen:
http://www.1dunyahaber.com/ |
 | Welche bekannten Schriftsteller bewundern Sie am meisten? Die Frage dürfte einfach zu beantworten sein, alle großen Schriftsteller sind für mich Künstler. Natürlich gibt es unter ihnen welche die ich mit großer Bewunderung immer wieder Lese. Wie die großen Philosophen oder aber auch der bekannte persischer Mystiker Celaladdin Rumi. Goethe, Nietsche, Sir Athur Conan Doyle mit seinem unvergessenen Sherlock Holmes und viele andere.
Der Koran und die Bibel sind natürlich auch eines meiner Pflichtlektüren die ich immer wieder erforsche. |
 | Für wen schreiben Sie in Ihrem tiefsten Inneren? Für mich selbst. Es ist mir ehrlich gesagt herzlich egal ob es Menschen gut finden oder nicht, ich muss es selbst mit mir austragen ob es gut war oder nicht. Wenn ich zufrieden bin, dann war es richtig. |
 | Zeigen Sie Ihre Manuskripte einer vertrauten Person, um ihre Meinung zu hören? Natürlich, alle meine türkischen Artikel zeige ich einer der mir am liebsten gewordenen Menschen. Eine junge Frau aus Istanbul, sie ist mir immer eine Inspiration gewesen und hat eine unglaublich tiefe Sicht zu den Dingen. Sie ist die einzige auf der ich eigentlich einigermassen höre. Ihr schulde ich mehr dank als sie es wahrscheinlich für möglich halten würde. |
 | Was raten Sie mir, was ich mit all diesen Texten machen soll, die ich seit Jahren schreibe, aber noch nie jemandem gezeigt habe? Im Internet veröffentlichen ohne sich Gedanken darüber zu machen ob sie gut oder schlecht wären. Es gibt keine schlechten Texte sofern man es für sich selbst schreibt, schlecht werden sie erst wenn man es für andere schreibt. |
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