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Interview mit Patrick Lobacher [plobacher] - INTERNET
 
 
 
 
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Interview mit:

Patrick Lobacher [plobacher] 



INTERNET
Worauf haben Sie sich in der interaktiven Welt spezialisiert?
TYPO3 in allen Facetten und Webapplikations Entwicklung auf mobilen Geräten
Wo können wir Ihre Arbeit online sehen?
Was war Ihre erste Arbeit in der interaktiven Welt?
Eine Website für das Berufsberatungszentrum des Arbeitsamtes München - mit Comic Sans als Hauptschriftart ;-) (oh mann)
Welchen professionellen Background haben Sie? Was haben Sie vorher gemacht?
Studium Informatik 1992-1996 und seitdem Freelancer bzw. seit 2009 Gründer und Geschäftführer der typovision* - Agentur für multimediale Kommunikation
Mit welchen Technologien arbeiten Sie normalerweise?
Zumeist HTML, XSS, PHP, MySQL und jQuery. Vereinzelt andere JavaScript-Frameworks, andere Datenbanken, PHP Frameworks. Zudem immer mehr mit FLOW3 und Extbase.
Welche wichtigen Dinge haben Sie über Interface-Design gelernt?
Weniger ist mehr. Menschen haben immer weniger Zeit und Lust sich mit individuellen Freiheiten von Designer zu beschäftigen. Ein Interface muss sofort intuitiv erfassbar und bedienbar sein. Sonst scheitert es.
Arbeiten Sie selbstständig oder in einem Team? Wie sieht dieses Team aus?
Wir sind (momentan) ein Team aus 5 Leuten - 3 Programmierer, ein Integrator und eine Team-Assistentin. Zudem mehrere Freelancer für Design, Flash und Kommunikation.
Der Designer-Programmierer wird immer beliebter. Kann man in beiden Bereichen gut sein, obwohl sie so unterschiedlich sind?
Selbstverständlich geht das. Programmierung auf hohem Niveau und Design haben eines gemeinsam - eine unglaubliche Kreativität - beidees kann sehr wohl von einer Person bedient werden - obwohl das sehr selten ist.
Was ist das Geheimnis, um die Erwartungen des Kunden in einer interaktiven Entwicklungsphase unter Kontrolle zu halten?
Feedback, Feedback, Feedback. Dem Kunden muss sein "Produkt" immer visualisiert werden. Mit Pflichtenheften, Wireframes, Designs, Klickdummys und so weiter. Wenn der Kunde sieht, was er bekommen wird, ist er meist sehr zufrieden.
Was war Ihr erster Computer? Was für eine Ausstattung haben Sie heute?
Ich habe mit 15 Jahren (oder so) mein Lego verkauft und mir dafür einen Sinclair ZX81 angeschafft. Eine geniales Gerät.
Heute benutze ich ein MacBook Pro 17'' mit maximaler Ausstattung. Dazu einen 24'' Monitor.
Glauben Sie, dass die digitale Diskrepanz ein soziales Problem ist? Was würden Sie tun, um die digitale Alphabetisierung zu beschleunigen?
Ja, das ist sicherlich ein soziales Problem, welches im Zukunft noch vermehrt zunehmen wird. Leider. Ich weiss zur Zeit aber auch nicht, wie ich das ändern kann. Sobald ich dort eine konkrete Lösung sehe, werde ich mich aber natürlich dafür einsetzen.
Was haben Sie im März 2000 getan, dem absoluten Tiefpunkt der Dotcom-Blase?
Die Aufkleber von den Scheiben meiner ersten Agentur abgkratzt und gewusst, dass es weitergehen wird, weil ich ein Ziel verfolgt habe. Daraufhin habe ich als Freelancer weitergearbeitet.
Was ist die relevanteste Tendenz in der interaktiven Welt?
Augmented Reality und location based services.
Was ist für Sie an dem Phänomen des Web 2.0 besonders interessant?
Wievele Leute sich nur deswegen trauen sich mitzuteilen, wenn sie selbst anonym bleiben. Wenn man sich bei Facebook, YouTube, Heise und Co. die Kommentare mancher Leute anschaut wird einem ganz anders. Würde man diesen untersagen ein Pseudonym zu verwenden, wäre es sehr sehr still plötzlich im Web 2.0.
Was würden Sie tun, um Spam im Internet ein Ende zu bereiten?
Geld für jede Email verlangen. 1 Cent würde reichen. Löst das Problem sicherlich nachhaltig, wenn man dafür sorgen tragen kann, dass auf jeder Absender zu Kasse gebeten und diese Identität nicht verschleiert werden kann.
Wird Bandbreite eines Tages keine Grenzen mehr darstellen?
Sicherlich nicht. Internet wird in Zukunft flächendeckend und in großer Bandbreite kostenlos zur Verfügung stehen. Dies ist schon deswegen notwendig, da in wenigen Jahren Computer lediglich Thin-Clients zu Cloud-Servern darstellen werden, welche uns mit alle Apps versorgen, die wir benötigen.
Wie verdient man Geld im Internet?
Man muss mit Leidenschaft ein Ziel verfolgen - aber das ist wahrscheinlich nicht nur im Internet so.
 





© Patrick Lobacher
Web-Adresse dieses Interviews:http://www.whohub.com/plobacher

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