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Interview mit:

Claudia Brusdeylins [schauplatz] 


FOTOGRAFIE
Haben Sie eine Online-Galerie, wo wir Ihre Fotos sehen können?
www.vertrautes-land.de, www.flickr.com/photos/schauplatz/, www.seenby.de/claudia-brusdeylins
Seit wann fotografieren Sie? Wie begann Ihre Liebe zur Fotografie?
Ich fotografiere, seit mein Freund mir seine erste Kamera schenkte - so ca. 2002. Ich lernte damals neu zu sehen, mit Blende und Belichtungszeit umzugehen und über die verschiedenen Möglichkeiten der Kreativität zu staunen.
Haben Sie eine Ausbildung als Fotograf?
Nein.
Haben Sie bereits an Ausstellungen teilgenommen?
Bei der Sommerakademie "Gestalterische Fotografie" in Paderborn 2008 wurden meine Fotos in der Abschlussausstellung gezeigt (siehe www.vertrautes-land.de). 2012 nahm ich an der Ausstellung "zeit" der Fotogruppe Blau in der Galerie Babel in Stuttgart teil (siehe http://www.wirsindbabel.de/2012/05_fotoblau/).
Haben Sie Auszeichnungen für Ihre Fotoarbeiten erhalten?
Nein.
Welche Art Fotografie bevorzugen Sie?
Ich mag Fotos, die eine Auseinandersetzung des Fotografen oder der Fotografin mit sich selbst, der Umwelt, dem Sehen zeigen. Fotos, die keine vordergründigen Effekte erzielen, sondern auch beim zweiten oder dritten Hinsehen noch Erkenntnisse vermitteln. Das können konzeptionell entstandene Fotos sein oder Porträts, die sensibel auf den Porträtierten eingehen, auch manche dokumentarische oder journalistische Fotografie gefällt mir.
Was versuchen Sie mit Ihrer künstlerischen Fotografie auszudrücken?
Während ich mich mit einem Thema auseinandersetze, entsteht erst das, was ich mit den Fotos ausdrücken will. Es ist eine Art Selbsterforschung. Wenn das dann noch anderen gefällt - umso besser.
Wie wählen Sie Ihre Themen aus?
Manchmal lasse ich mich von anderen inspirieren, manchmal entdecke ich die Themen beim Fotografieren. Auch Ausstellungen von Fotografie, Malerei oder Skulptur können sehr inspirierend sein.
Welche Art von Vorbereitung benötigen Sie, bevor Sie fotografieren?
Da ich meist ohne Auftrag, "nur für mich" fotografiere, ist das einfach: Ausrüstung inkl. voller Akkus einstecken und los! Gut ist Kleidung, die nicht zu empfindlich ist - damit man sich auch mal zu Boden werfen kann, um die richtige Perspektive zu erwischen :-).
Fotografieren Sie mit einem Vorsatz im Hinterkopf, oder lassen Sie sich von den auftretenden Umständen geleiten?
Beides - je nach Situation.
Canon, Nikon, Fuji, Sigma, Olympus, Sony, Pentax... Welche Marke bevorzugen Sie, und warum?
Ich finde die Frage zweitrangig, da es mehr auf das Ergebnis ankommt, als auf das Werkzeug. Ich beantworte sie trotzdem: Ich fotografiere mit Olympus, weil diese Marke besonders natürliche Farben bietet und die Objektive hervorragend sind.
Beschreiben Sie Ihre aktuelle Ausstattung.
Systemkamera Olympus OM-D E-M1, Olympus-Objektive m.Zuiko 17mm/1,8, 25mm/1,8, 45mm/1,8, 60mm/2,8 Makro sowie 75 mm/1,8, die Zooms m.Zuiko 9-18 und 12-50 und 40-150R sowie aus dem 4/3-System Olympus ED 14-54mm/2,8-3,5 II, ED 11-22/2,8-3,5 und 50mm/2,0 Makro sowie ein paar manuelle Altgläser. Blitz: Olympus FL-36. Stative: Berlebach Minimaxi und Tiltall TE-254 mit Kugelkopf Sirui K-20x, Joby Gorillapod SLR-Zoom.
Welche Software und Plug-Ins benutzen Sie, um Ihre Fotografien zu bearbeiten und zu verwalten?
Ich arbeite hauptsächlich mit Photoshop Lightroom.
Welche Mittel setzen Sie ein, um die Autorenrechte der Fotografen vor Piraterie im Internet zu schützen?
Ich schreibe Copyright-Vermerke auf meine Fotowebseiten, meinen Fotografie-Blog schauplatz.org und in die HPTC-Daten meiner Fotodateien.
Sind Sie ein guter Verkäufer in eigener Sache als Fotograf? Was müssen Sie noch verbessern?
Da ich Hobbyfotografin bin, versuche ich nur selten aktiv, Fotos zu verkaufen.
Welche klassischen Meister der Fotografie bevorzugen Sie?
Ich bewundere August Sander, Henri Cartier-Bresson, Bernd und Hilla Becher, und noch einige andere. Aus neuerer Zeit: Elger Esser, Christian von Alvensleben, Cindy Sherman, Ben Baker ...
Reduzieren Technologie und digitale Bearbeitungsmöglichkeiten den Unterschied zwischen Profis und Hobby-Fotografen?
Nicht unbedingt - sie erhöhen eher die schiere Anzahl der Fotos, die a) gemacht werden, und b) überall im Internet zu sehen sind. Der Unterschied zwischen Profis und Hobby-Fotografen liegt für mich eher in dem Ernst und dem Zeitaufwand, der investiert wird. Auch da gibt es natürlich Unterschiede - Berufsfotografen, die auf Auftragsbasis arbeiten, haben oft viel weniger Zeit als Hobbyfotografen für Dinge wie Nachbearbeitung usw. Andererseits investieren z.B. professionelle Fotokünstler immens viel Zeit und Konzeptionsarbeit in die Vorbereitung von Fotos bzw. Fotoserien. Ob digital oder analog oder eine Kombination von beiden, ist dabei eigentlich zweitrangig.
Wie sieht Ihr übliches Team an Mitarbeitern aus?
Kein Team - bin ganz allein :-).
Mit welchen anderen Fotografen bilden Sie normalerweise ein Team oder teilen sich die Sitzung?
Ich tausche mich gerne mit anderen Fotografen aus und arbeite auch in Gruppen mit anderen zusammen, aber das ist meist zeitlich begrenzt.
Sehen Sie sich eher als Techniker oder als Künstler?
Mich interessiert eher die künstlerische Seite, die technische insoweit, als sie nötig ist, um die künstlerischen Ziele zu erreichen.
 

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[schauplatz]
Claudia Brusdeylins
Stuttgart - Deutschland


[schauplatz] Claudia Brusdeylins
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© Claudia Brusdeylins
Web-Adresse dieses Interviews:http://www.whohub.com/schauplatz

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