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Interview mit:

Sebastian Dierkes [sdierkes] 
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BERUF
Was ist Ihr Beruf? Was steht auf Ihrer Visitenkarte unter Ihrem Namen?
Ich bin Mediengestalter für Digital- und Printmedien, meine Ausbildung habe ich in der Fachrichtung Operating begonnen und mit der Fachrichtung Mediendesign abgeschlossen.

Zur Zeit bin ich auf Arbeitssuche, da mir nach 3.5 Jahren betriebsbedingt gekündigt wurde.
Was haben Sie studiert und warum?
Bisher habe ich noch nicht studiert, recherchiere aber momentan nach verschiedenen Studiengängen, um eventuell noch ein Studium zu beginnen.
Ihre Links im Internet (Website, Blog, Social Networks, etc.)
Meine private Webseite, auf der ich unter anderem einige wenige meiner Arbeiten im Bereich Portfolio online gestellt habe: http://smashd.de

In Twitter findet man mich unter http://www.twitter.com/SmashDde
Nehmen Sie an Seminaren oder Kursen teil, um sich in Ihrem Beruf fortzubilden, oder sind Sie Autodidakt?
Durch meine Ausbildung zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien und die anschliessende Festanstellung bei einem lokal ansässigen Unternehmen habe ich natürlich schon einiges lernen können. Darüber hinaus informiere ich mich regelmässig über neue Programme, Techniken, usw. im Internet, lese fachbezogene Bücher oder Tutorials.
Haben Sie eine Website oder einen Blog? Wie haben Sie die Seite erstellt? Erfüllt die Seite den Zweck, für den sie ursprünglich gedacht war?
Meine Webseite ist eher eine Mischung aus Blog und Webseite. Einerseits Informationsquelle für alle Arten von Interessantem, Lösungen für Probleme usw., aber gleichzeitig auch eine Plattform für einige wenige meiner Arbeiten.

Die Seite ist im CMS Joomla erstellt, da dieses mir die nötige Flexibilität bietet.

http://smashd.de
Fällt es Ihnen leicht oder schwer, vor Publikum zu reden? Welche Erfahrungen haben Sie auf diesem Gebiet gesammelt?
Wenn ich mir meiner Sache sicher bin, dann kann ich durchaus gut vor Publikum reden.
Nehmen Sie an Cocktails, Präsentationen, Messen und Tagungen statt, die im Zusammenhang mit Ihrem Beruf stehen?
Während meiner vorherigen Anstellung als "Marketing Manager Service" habe ich an Messen und Werbeveranstaltungen teilgenommen.
Wie verändert das Internet Ihre Arbeitsweise?
Das Internet ist eine wunderbare Informationsquelle, die man sich dank bspw. RSS-Feeds gut für die eigenen Bedürfnisse bündeln kann. Schnell mal etwas nachschlagen, Ideen-Anregungen beschaffen, aktuelle Trends beobachten, all das wäre ohne das Internet nur schwer möglich.
Glauben Sie, dass Ihre Hobbys dazu beitragen, Ihre professionellen Qualitäten zu steigern?
Da ich mich privat ebenso gerne mit Bildbearbeitung, Programmierung, Video-Editing etc. beschäftige hilft es sicherlich dabei nicht "einzurosten" und bringt zwangsläufig auch immer wieder neuen Input.

KREATIVITÄT
Wie kam es, dass eine Person wie Sie kreativ wurde, und warum?
Ich habe schon immer sehr viel Spaß an Bildmanipulationen/-retuschen gehabt. Anfangs natürlich eher mehr schlecht als recht, später während der Ausbildung und besonders nach meinen bisher 3.5 Jahren Berufserfahrung habe ich mich natürlich sehr gesteigert.
Ihr Verstand ist Ihr Arbeitswerkzeug. Wie pflegen Sie ihn?
In meiner Freizeit löse ich gerne knifflige Probleme, beispielsweise wie sie beim Programmieren auftreten.
Wie verhindern Sie, sich zu wiederholen, in Formeln zu verfallen? Wie wahren Sie die Frische?
Das Durchforsten von Online-Portalen, welche sich mit Design beschäftigen gibt immer wieder neue Denkanstösse. Aber auch etwas völlig anderes, welches gerade so rein gar nichts mit der krativen Arbeit zu tun hat, hilft einem, seine Arbeit nochmals aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten und/oder sich von seiner eingefahrenen Spur zu lösen.
Ist es Ihnen schon einmal passiert, dass eine Arbeit so aufregend war, dass Sie immer daran denken mussten?
Das ist durchaus schon vorgekommen, zum einen, weil die Arbeit selbst ungewöhnlich viel Spaß gemacht hatte, zum anderen, weil es eine äußerst wichtige Arbeit für einen Großkunden war.
Ideen auf die Welt bringen - Ist das nur ein lustiger Ausdruck, oder gibt es tatsächlich eine Parallele?
Eine anfänglich kleine Idee so auszuarbeiten, sie wachsen zu lassen und immer wieder daran zu feilen, das lönnte man durchaus mit "auf die Welt bringen" beschreiben.
Können Sie sich in eine schlechte Idee verlieben, nur weil sie von Ihnen stammt? Wie vermeiden Sie so etwas?
Ich denke, davor ist niemand gefeit, denn oft legt man eine gewisse Verliebtheit in seine eigenen Werke an den Tag. Hier hilft dann häufig, sich Abstand zu verschaffen, durch eine "kreative Pause", sich mit gänzlich anderen Sachen zu beschäftigen, um dann anschließend seine Arbeit objektiver betrachten und werten zu können.
Benötigt man einen Chef oder "Leader", damit ein kreatives Team funktionieren kann?
Wenn alle Team-Mitglieder motiviert und einsatzstark ZUSAMMEN arbeiten, dann können etliche Projekte auch gut ohne einen Leader verwirklicht werden. Ein Leaser kann nämlich nicht nur helfen... ;)
Der Psychologe im Haus: Ist die Kreativität für Sie ein rebellischer Akt?
Kreativität hat für mich auch immer mit "gegen den Strom schwimmen" zu tun, ansonsten ist man nicht kreativ sondern macht andere nach.
Ihr Lieblings-Werbespot, den Sie in der letzten Zeit gesehen haben?
Ich finde die Spot-Reihe von Conrad sehr gelungen. Passend zur Rubrik werden dort Erfindungen von Krativ-Teams vorgestellt, bspw. eine automatische Ballwurf-Maschine, um einen Hund zu beschäftigen oder ein Fahrradschloss, welches eben jenes an einem Masten auf etwa 3m Höhe fährt.
Arbeiten Sie gut unter (Zeit)druck?
Ich denke schon, das ich gerade unter Zeitdruck die mir anvertrauten Aufgaben gut nach Wichtigkeit usw. klassifizieren und entsprechend lösen kann.
Wie verkauft man eine Idee?
Wenn man eine gute Idee hat, dann findet sich eine Argumentation von ganz alleine.
Was fühlen Sie, wenn Sie Ihre Ideen vor zwei oder drei Jahren sehen?
Teils gefallen mir diese immer noch, aber an vielen nagt auch einfach der Zahn der Zeit - sprich sie sind einfach nicht mehr dem aktuellen Trend angemessen. Normaler Ablauf denke ich.
Sie sind so gut wie Ihre letzte Idee. Würden Sie eine sichere Arbeitsstelle nicht vorziehen?
Natürlich möchte man gewisse Sicherheiten in seinem Leben, eine davon ganz klar ein fester Job und das damit verbundene Einkommen, damit man sein Leben halbwegs kalkulieren kann.

Gerade jetzt, wo ich auf Arbeitssuche bin, stellen sich mir einige Hürden finanzieller Art in den Weg.

DESIGN
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© Sebastian Dierkes
Web-Adresse dieses Interviews:http://www.whohub.com/sdierkes

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